Polizei entdeckt Migranten: „Lebensgefährliche Einreise“ auf LKW-Achse

Die Polizei hat am Montag zwei marokkanische Migranten am Further Grenzübergang geschnappt. Die beiden Männer hatten sich unter Lebensgefahr auf der Achse eines LKW versteckt. Bei der Ankunft des LKW in Deutschland waren sie abgesprungen.

Wie die Polizei berichtet, hatte ein Busfahrer gegen 7.15 Uhr beobachtet, wie kurz nach dem Grenzübergang Furth im Wald hinter einem LKW zwei verdächtig wirkende Personen hervorkamen. Als er zehn Minuten später die Personen erneut im Bereich Dieberg entdeckte, verständigte er privat einen Mitarbeiter der Bundespolizei. Dieser alarmierte seine Kollegen im Bundespolizeirevier Furth im Wald, die sofort eine Fahndung auslösten.

Die Fahnder der Bundespolizei erwischten die Männer in Dieberg, als sie sich in einem Bach waschen wollten. Dabei konnten die Marokkaner keine Dokumente vorlegen, die zum Aufenthalt in Deutschland berechtigen.

Die Ermittler brachten ans Licht, dass die Migranten sich in Tschechien unter dem LKW zwischen den Rädern versteckt hatten und auf diese lebensgefährliche Weise nach Deutschland gelangt waren. Kurz nach der Grenze sprangen sie schließlich ab. Der LKW-Fahrer hat nach eigenen Angaben nichts von den blinden Passagieren gewusst.

Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt wegen unerlaubter Einreise. Die Bundespolizisten planen, die Marokkaner nach Tschechien zurückzuschieben.

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