1 Tote, 13 Verletzte! Ampel war ausgeschaltet

Hannover – Das schreckliche Unglück auf der Vinnhorster Straße am Montagabend. Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Busfahrer (45) wegen fahrlässiger Tötung.

Beim Crash an der Kreuzung Brinker Straße war gegen 18.20 Uhr eine Sattelzugmaschine seitlich in den voll besetzten Gelenkbus der Üstra-Linie 480 gekracht.

Eine Frau (29) aus Garbsen, die im Bus (insgesamt waren 15 Fahrgäste an Bord) stand, wurde herausgeschleudert und getötet.

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Feuerwehrleute, Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um die Verletzten Foto: HannoverReporter

13 Personen wurden verletzt, drei davon schwer, darunter ein Mädchen (4) und der Lkw-Fahrer (46). Gesamtschaden: ca. 80 000 Euro.

Laut Polizei wurde dem Busfahrer – angestellt bei einem Subunternehmer der Üstra – eine Blutprobe entnommen. Ein vorheriger Atemalkoholtest verlief aber negativ. Der Busfahrer wurde beim Zusammenstoß leicht verletzt, stand unter Schock.

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Die Sattelzugmaschine prallte nach der Kollision gegen ein Verkehrsschild und einen Ampelmasten Foto: Mirko Voltmer

Die Ampelanlage an dieser Kreuzung war bereits vor dem Wochenende ausgefallen, Schilder regelten den Verkehr.

Vorläufiges Fazit der Unfallermittler: Der Busfahrer hatte dem Sattelzug, der sich auf der Hauptstraße befand, die Vorfahrt genommen.

Als der 45-Jährige den Linienbus auf die Kreuzung Richtung Godshorn steuerte, tauchte links die Sattelzugmaschine auf. Der Kraftfahrer (46) konnte nicht mehr ausweichen.

Üstra-Sprecher Udo Iwannek: „Ein schwarzer Tag für den Nahverkehr in Hannover.

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