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Willkommen
Willkommen bei BrummiOnline.com - Die Welt und Treffpunkt der Fernfahrer und alle die es werden wollen.
Es spielt keine
Rolle ob du mit deinem Brummi im Nahverkehr, Fernverkehr oder Werkverkehr
fährst, mach Brummi Online zu deinem Zuhause im Internet, egal ob du ein LKW-Fahrer, Fernfahrer oder Fuhrunternehmer bist, oder du suchst deinen Traum Kraftfahrerjob gleich hier bei uns im Trucker Forum. Wir würden uns sehr freuen dich als Mitglied
in unserem Brummifahrer Forum begrüßen zu dürfen. Berufskraftfahrer/ innen
Neulinge können sich Ratschläge und Informationen aus unserem Berufskraftfahrer Forum oder Trucker Live-Chat bei langjährigen LKW- und Brummifahrern einholen. Auch unser Brummi Fotoalbum ist einen Besuch wert und es bietet sich auch die Möglichkeit unsere Truckstop Seiten in vielen Ländern der
Welt zu besuchen und Kontakte zu knüpfen.
Wir wünschen euch viel Spaß an Brummi Online. |
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Auf Erholungskurs Bild: OÖN  Der
deutsche Lastwagen- und Maschinenbauer MAN hat im ersten Halbjahr 2010
seinen Gewinn deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis stieg um 66
Prozent auf 404 Millionen Euro, teilte der Münchner Konzern gestern mit.
Den größten Ergebnisbeitrag lieferte die
Maschinenbau-Sparte, gefolgt vom Nutzfahrzeuggeschäft in Lateinamerika.
Das Lkw-Geschäft in Europa schaffte im zweiten Quartal wie angekündigt
die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.
Der Konzernumsatz stieg um 19 Prozent auf 6,7
Milliarden Euro, der Auftragseingang um 59 Prozent auf 7,3 Milliarden
Euro. Für das Gesamtjahr kündigte MAN ein Umsatzplus von mehr als zehn
Prozent und eine Umsatzrendite von 6 Prozent an.
Quelle: Nachrichten
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Manipulation bei Lenkzeiten: strengere Strafen gefordert
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Zusätzlich zu Geldstrafen
seien Zeitstrafen nötig. Dann würde es sich nicht mehr auszahlen, wenn
Lkw-Lenker 15 Stunden am Tag am Steuer sitzen, sagt das Kuratorium für
Verkehrssicherheit. In anderen EU-Staaten gibt es solche Regelungen.  Foto © APAHärtere Strafen soll Manipulationen bei Lkw stoppen Nach
dem Auffliegen von Manipulationen bei Lkw-Fahrtenschreibern zur
Verlängerung der Fahrtzeiten wird der Ruf nach strengeren Strafen für
die Frächter immer lauter. Nun meldete sich auch das Kuratorium für
Verkehrssicherheit zu Wort. Kuratoriumsvorsitzender Othmar Thann findet
die derzeitigen Strafen "zahnlos" und fordert Reformen, wie er im "Ö1"
Morgenjournal sagte.
Thann fordert die Einführung von Zeitstrafen. "Wenn ich ausrechne,
dass man sich illegal Guthaben 'erfahren' hat, dann wird eben das
Fahrzeug für Stunden abgestellt, stillgelegt." In Frankreich und Spanien
sei das schon üblich.
Das Ziel sei es, tödliche Unfälle durch übermüdete Lkw-Lenker zu
vermeiden. Laut VCÖ sind übermüdete Lkw-Fahrer in Österreich für 20 bis
25 Verkehrstote pro Jahr verantwortlich.
Derzeit sei der Staat nicht in der Lage, das Treiben der Frächter
unter Kontrolle zu bringe, meinte Thann. Der Grund: Fünf verschiedene
Behörden seien für die Verfolgung und Bestrafung bei Lenk- und
Ruhezeiten-Überschreitungen zuständig und die Strafen seien "zahnlos".
Das treffe auch auf die jetzt geplanten Konzessionsentziehungen zu. Denn
bis es soweit sei, könnten die Firmen neue Konzessionen beantragen.
Manipulierte Lkw
In der Steiermark und in Salzburg haben Polizisten im Herbst rund 100
manipulierte Lastkraftwagen von etwa 40 Firmen beschlagnahmt. Der
steirischen Wirtschaftskammer sind mittlerweile sogar
Gerichtsentscheidungen gegen zwei Frächter bekannt. Die Anklage hat auf
"Fälschung von Beweismitteln" gelautet. Es sind aber keine Urteile
gefällt worden - die Verfahren haben mit Diversion geendet. Die zwei
Frächter haben eingestanden, dass sie Fahrtenschreiber manipulieren
haben lassen und müssen Geldstrafen zahlen, vorbestraft sind sie dadurch
nicht.
Nun droht ihnen und anderen Frächtern noch der Entzug der
Frächter-Konzession. Dazu dürften laut Wirtschaftskammer
Verwaltungsstrafen kommen - einerseits nach dem Kraftfahrgesetz und
andererseits vom Arbeitsinspektorat, wegen der Überziehung der Lenk-und
Ruhezeiten. Außerdem die Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
und Steuernachzahlungen samt Finanzstrafe, wenn Löhne schwarz ausbezahlt
wurden.
Wenn Lenk- und Ruhezeiten ohne Manipulation am Fahrtenschreiber nicht
eingehalten wurden, dann zahlen Frächter laut der Lkw-Lenker
Gewerkschaft meist 200 bis 300 Euro Strafe. Es können aber auch um die
5.000 Euro pro Lkw sein. Jedenfalls wird nach zwei Gesetzen bestraft,
dem Kraftfahrgesetz und dem Arbeitszeitgesetz.
Quelle: Kleine Zeitung
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Leitartikel: Verkehr(te)s-Verhalten
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Deutsche Autofahrer würden sich nach den Anweisungen
richten und bei Unfällen oder in anderen Krisensituationen im Verkehr
ordentlich und vorschriftsmäßig fahren. So das dicke Lob eines
Polizeichefs an der dänischen Westküse vor ein paar Tagen.
Da
wird man als dänischer Autofahrer ja ganz neidisch, denn als solche
Spezies ist man Lob wahrlich nicht gewöhnt. Immer wird an den
Autofahrern pauschal herumgenörgelt. Dabei kann man auch als Befangener
durchaus objektiv feststellen, dass es im Verkehr »Minderheiten« gibt,
die zu einem guten Verkehr im wahrsten Sinne des Wortes (auch) nicht
beitragen.
Da muss man die Brummi- und andere Dienstfahrer
nennen, die vielfach agieren, als wenn sie auf den Straßen Sonderrechte
haben – sei es beim Parken, beim Überholen oder auch nur bei der
Rücksichtnahme.
Da gibt es die Motorrad- und Mopedfahrer, die
glauben, tempomäßig fliegen zu dürfen, weil Verkehrsregeln und
Tempolimit offen-sichtlicht nicht für Zweiräder gelten.
Diese
Kritik können sich die Radfahrer wahrlich auch hinter die Ohren
schreiben. Was da beispielsweise selbst in einer kleinen Provinzstadt
auf zwei Rädern geboten wird, ist nicht nur für die Ausüber
lebensgefährlich, sondern auch für andere Teilnehmer am Kampf um die
Vorfahrt. Ganz besonders nervend sind die vielen Hobbyrennfahrer, die
täglich in smarter Profi-Kluft ihre eigene »Tour de France« veranstalten
und sich auch so benehmen, als habe alles zu weichen. Ein Wunder, dass
es nicht viel häufiger zu Unfällen mit Radlern kommt – das mag an der
Rücksichtnahme der Autofahrer liegen. Oder?
Nun fehlt in diesem
Rundumschlag nur noch der Fußgänger, der auch seinen Senf wegbekommen
soll, wenn er sich im wahrsten Sinne des Wortes ohne Skrupel im Verkehr
bewegt. Die Fußgänger haben gar einen Verband, »Dansk
Fodgængerforbund«, der sich aktuell im Sommerloch für seine Mitglieder
stark macht und fordert, dass Parken (der Autos) auf Fußgängerwegen von
der Polizei stärker geahndet werden muss. Der Verband stellt fest: »Es ist unser Wunsch, dass sich die Polizei nicht so oft ihrer Verantwortung im Verkehr entzieht!«
Damit
wäre der schwarze Peter bei der Polizei gelandet. Dabei müssten wir
alle – alle Verkehrsteilnehmer – uns an die Nase fassen und im Verkehr
mehr Rücksicht zeigen. Da hilft es nichts, dass man Komplexe,
Aggressionen oder Machogehabe an den Tag legt.
Vielleicht gibt es dann berechtigtes Lob für alle – und nicht nur für deutsche Autofahrer im Urlaubsland Dänemark…
Quelle: nordschleswiger
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Löffingen –
Ein Oldtimer ist etwas schönes und wenn die alten gepflegten Vehikel
auch noch an Rallyes teilnehmen, finden sich schnell Bewunderer ein.
Erstaunen und Bewunderung in einem, lösen wohl die alten Lastwagen, die
man heute noch die „Könige der Landstraße“ nennt, und andere
Einsatzfahrzeuge aus.Doch wann bekommt man schon einmal 40 alte
Lastwagen, Feuerwehrautos und Nutzfahrzeuge zu Gesicht? Auf ihrer
Schwarzwaldfahrt pausierten jetzt die Mitglieder der „Nutzfahrzeug -
Veteranen – Gemeinschaft“ (NVG), die ihren Hauptsitz in Lemgo hat, und
ihre Ehefrauen auf dem Parkplatz des Schwarzwaldparks Löffingen.
Ein ganz besonderer Oldtimerkorso macht Station im Löffinger
Schwarzwaldpark: 40 liebevoll restaurierte Brummis der
„Nutzfahrzeug-Veteranen-Gemeinschaft“ kamen auf ihrer Schwarzwaldtour
auch nach Löffingen, wo ihre Besitzer von Parkbesitzer Ottfried Reichle
und seiner Frau Verena empfangen wurden.
Empfangen wurden die alten Veteranen von Schwarzwaldparkbesitzer
Ottfried Reichle und seiner Ehefrau Verena, die die Lastwagenbesitzer in
ihren Park zu einem Abendessen eingeladen hatten. Achim Rolf
Germann ist der „Chef“ des Vereins, der 1996 mit dem Ziel gegründet
wurde, Akzeptanz für die Zeitzeugen der Straßengeschichte zu erlangen.
„Wir vertreten die Interessen der Sammler auch gegenüber den staatlichen
Stellen und Organisatoren“, betont Germann, der mehrere Fahrten im Jahr
organisiert und dafür wochenlang unterwegs ist. Da heißt es
Gelegenheiten zum Parken zu finden, wie beispielsweise der Parkplatz des
Schwarzwaldparks in Löffingen oder auch Campingplätze, wie im Elsass,
wo die Könige der Landstraße heute noch hinsteuern, um dort einen
weiteren Stopp einzulegen. Stolz ist der Verein darauf, dass sie auch an
Sonntagen mit ihren Fahrzeugen fahren dürfen und keine Autobahngebühren
bezahlen müssen. Die Besitzer sind zu 80 Prozent Spediteure, die
anderen 20 Prozent kommen aus allen Berufsschichten.
Ähnlich sieht es mit den Fahrzeugen aus, die von ihren Besitzern aus
den verschiedensten Ländern geholt werden. Ein Beispiel hierfür ist das
alte Feuerwehrauto eines Holländers. „Ich habe das Auto aus Schweden
nach Holland geholt und zweieinhalb Jahre lang in jeder freien Minute
daran gearbeitet, um es wieder zu einem Schmuckstück zu machen“, sagt er
mit Stolz und freut sich darüber, mit seinem Fahrzeug über 60 000
Kilometer gefahren zu sein. Auch der selbständige Sauerländer Thomas
Shuckschlag ist einer von ihnen und hat seinen gesamten Jahresurlaub für
die „Schwarzwaldfahrt“ eingeplant. „Es macht einfach Spaß und wir haben
es uns in unseren Lastwagen ganz bequem gemacht“, verrät er. „Das sind
unsere Ferien und uns fehlt es an nichts“, sagt er weiter. Eingebaut
sind ein Bad, eine perfekte Küche, ein Schlafzimmer und ein kleines
Wohnzimmer. Vor einem alten Bierwagenauto sitzt die Ehefrau des
Besitzers und sonnt sich ein wenig, bevor die Fahrt weitergeht. Quelle:SÜDKURIER
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Vom Monstertruck zum Öko-Brummi?
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Zwei mit viel Erfahrung mit dem langen Gefährt: Seit fast zwei Jahren
sind Marco Nerlich (links) und Andreas Menzel mit ihrem Euro-Combi
unterwegs. Foto: Kellermann
Bild:
Erfurt - Andreas
Menzel sitzt lässig hinterm Steuer. Das Rangieren mit seinem 25 Meter
langen Lkw macht ihm keine Mühe. Er stößt, indem er sich mittels der
beiden Spiegel am Fahrerhaus orientiert, vorsichtig zurück. Dann
vollzieht er eine komplette Drehung als ob er durch einen Kreisverkehr
fahren würde. "Keine Probleme", brummt Menzel, der 39-jährige
Berufskraftfahrer. Die überlange Maschine fahre sich "viel besser und
wendiger" als ein herkömmlicher Sattelschlepper. Selbst bei Schnee,
ergänzt sein Kollege Marco Nerlich, gebe es kein Ausbrechen.
Die beiden müssen es wissen. Fast zwei Jahre waren sie zwischen
Hermsdorf und Ohrdruf mit dem sogenannten "Euro-Combi" unterwegs.
Gegenüber gewöhnlichen Lkw, an die entweder Anhänger oder Auflieger
gekoppelt sind, legte ihr Fahrzeug sechs Meter in der Länge zu.
"Monstertruck" schimpfen Kritiker. "Giga-Liner" oder "Lang-Lkw" sind
andere Bezeichnungen für diese Fahrzeuge, die in der EU zwar erlaubt
sind, aber in Deutschland bisher nur mit Ausnahmegenehmigung fahren
dürfen.
Die gut 100 Kilometer zwischen Hermsdorf und Ohrdruf waren die
Teststrecke in Thüringen. Der Pilotversuch stand unter Aufsicht des
Verkehrsministeriums und wurde von der Fachhochschule Erfurt begleitet.
Zumeist war es Andreas Menzel, der mehrmals am Tag für seine Spedition
Rigterink und im wissenschaftlichen Auftrag hin und her fuhr. Im
Gewerbegebiet Ohrdruf holte er Zwieback vom Hersteller Brandt ab. Dann
ging es zurück nach Hermsdorf, von wo aus die Ware weiter verteilt wird.
Die mehr als 1000 Fahrten des Euro-Combi über A 9 und A 4 ließen
Thüringens Verkehrsminister Christian Carius (CDU) nun jubeln. "Die
Studie hat sehr positive Ergebnisse gebracht", sagte der Minister
gestern bei der Vorstellung. Demnach verringerten sich deutlich der
Dieselverbrauch und damit der Ausstoß des klimaschädlichen
Kohlendioxids. Zwar schluckte die Zugmaschine, die Andreas Menzel
steuerte, beeindruckende 37 Liter pro 100 Kilometer. Schließlich hatte
sein Wagen viel mehr Zwieback als ein herkömmlicher Sattelzug geladen,
wobei das Höchstgewicht auf die üblichen 40 Tonnen begrenzt blieb.
Aber auf Grund der Mehrlast musste er die Strecke nicht mehr so oft
fahren. "Jeder dritte Transport ist entfallen", freut sich der
Geschäftsführer der Spedition, Detlef Claus. Das führte dazu, dass die
Firma sowohl beim Diesel als auch bei der Maut sparte. Aber nicht allein
deshalb wirbt Claus leidenschaftlich für den Einsatz des Lang-Lkw, den
er gar "Thüringer Öko-Combi" nennt. Gerade beim Transport von leichten,
aber voluminösen Produkten erweise sich der lange Laster als ökonomisch
und ökologisch sinnvoll. "Wir brauchen ihn nicht - aber die Umwelt
braucht ihn", sagte der Spediteur. Er sehe ihn nicht als Konkurrenz zur
Bahn, sondern als Ergänzung.
Aus Sicht des Verkehrsexperten Uwe Adler von der Fachhochschule
Erfurt sind mit dem Einsatz der Euro-Combi keine zusätzlichen Probleme
für Umwelt, Straßen oder Verkehrssicherheit verbunden. Die Fahrzeuge
seien vielmehr eine "sinnvolle Alternative" bei Volumentransporten.
Ist der umstrittene Monstertruck also auf dem Weg zum Öko-Brummi?
Verkehrsminister Carius gestand ein, dass auch er ursprünglich eher
skeptisch gewesen sei. Doch nach den Ergebnissen der Studie müsse man
sich nun damit beschäftigen, "unter welchen Bedingungen diese Fahrzeuge
in den Verkehr geschickt werden können". Schließlich werde in den
nächsten Jahren der Verkehr weiter wachsen, aber nicht die zur Verfügung
stehende Fläche. Er könne sich daher einen weiteren Pilotversuch
vorstellen. Leider, setzte der Minister hinzu, verwechselten einige in
der Verkehrspolitik "Ideologie mit Sachverstand".
Eine Spitze, die hier wohl den Skeptikern des Euro-Combi galt. Denn
weder die Opposition ("wir sind skeptisch bis ablehnend", so die
Grünen-Politikerin Jennifer Schubert) noch der Koalitionspartner teilt
die Auffassung des CDU-Ministers. SPD-Verkehrspolitikerin Sabine Doht
pocht auf den Koalitionsvertrag, der ein Ende des Pilotprojekts
verlangt. Sie hält einen weiteren Versuch für "nicht sinnvoll" und die
Studie für "nicht aussagekräftig", da sie nur eine Fahrstrecke
untersucht habe.
Grundsätzlich ist sie gegen die Lang-Lkw, weil so Verkehr von der
Schiene auf die Straße verlagert werde. "Der sinnvollere Weg ist,
Gewerbegebiete an das Schienennetz anzuschließen", sagt die
SPD-Politikerin. Dann könnte der Zwieback auch mit der Bahn von Ohrdruf
nach Hermsdorf transportiert werden. Quelle: Freies Wort
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Frauen sind ganz einfach die besseren ...
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Reichenbach: Nadine Helget ist weit und breit die
jüngste Fahrschullehrerin für Brummis - Die 25-Jährige gibt bei Hensel
und Gretel richtig Gas
25 Jahre jung und seit einer Woche Vogtlands
jüngste Fahrschullehrerin für Lastzüge: Nadine Helget von der Fahrschule
Hänsel und Gretel Reichenbach.
Foto: Franko Martin
Reichenbach. Frauen sind die besseren Autofahrer. Da
hegt Nadine Helget keine Zweifel. "Denn sie fahren sicherer und
zurückhaltender als Männer."
Wenn Nadine mit einem Vierzigtonner in einer sich
verengenden Straße unterwegs ist, steigt sie schon mal aus, läuft um die
nächste Kurve und berechnet die Chancen auf ein sicheres Passieren des
Nadelöhrs. Sicher ist sicher. In engen Gassen sind schließlich schon ein
paar Herren der Schöpfung mit ihren Lastzügen stecken geblieben.
Klar ist also: Nadine Helget hat den Bogen raus, und das
sogar ganz amtlich verbrieft. Die Lkw-Fahrerin aus Tirschendorf bei
Schöneck ist in der Reichenbacher Fahrschule und Spedition Hänsel und
Gretel Fahrschullehrerin für die ganz dicken Brummis. Und mit 25 Jahren
dürfte sie nicht nur im Vogtland die jüngste Frau ihrer Zunft sein.
Seit einer Woche. Da hatte Nadine Helget in der
Chemnitzer Landesdirektion die letzte Prüfung hinter sich. Theorie,
schriftlich und mündlich, und die praktische Prüfung. Was war schwerer?
"Naja, also durch Chemnitz mit Anhänger und allen Schikanen bei den
ganzen Baustellen, das war schon anstrengend", sagt Nadine und denkt an
die anderthalb Stunden durch das vormittägliche Chemnitz, über Land und
auf der Autobahn zurück. Mit zwei Prüfern im Cockpit, die trotz einer
jungen Frau am Steuer keine Geschenke verteilten.
Angaben über die Route gab's oft nur
unmittelbar vor der nächsten Kreuzung. Jetzt rechts, jetzt links, bitte
geradeaus. Und so weiter. An einer Baustelle Männer in ihren Autos, die
sich noch schnell vor der Verjüngung der Straße auf eine Spur am Laster
vorbeimogeln wollten. "In solchen Situationen muss man ruhig reagieren
und alles tun, um eine Situation zu entschärfen.
Partnerschaftliches Bewegen gehört zum Fahrschulalltag wie
die Verkehrsordnung oder betriebswirtschaftlich vernünftiges Fahren",
erläutert Nadine Helget. Alles ging gut, die Herren stiegen wohlbehalten
an der Verkehrsakademie aus. Eine glatte Eins war's aber nicht. "Ich
war halt zu zügig unterwegs", gibt Nadine zu und lacht. Sie hielt mit
dem Brummi zwar die Höchstgeschwindigkeiten ein, fuhr aber nach Meinung
der Prüfer nicht immer der Situation angemessen.
In der Speditionsbranche mit Termindruck ohne
Ende kein Wunder. Nadine Helget, das war eine Voraussetzung auf dem Weg
zur Brummi-Fahrschullehrerin, hat bei Hänsel und Gretel tausende
Kilometer im Speditionsbetrieb geschrubbt. Das macht sie bei Bedarf
immer noch. Daneben lernten ungezählte Fahrschüler bei ihr das
unfallfreie Steuern eines Autos. Und nicht nur das. Frauen sind nicht
nur die besseren Autofahrer, sie misstrauen auch den Segnungen moderner
Technik.
"Ein Atlas ist immer noch besser als ein Navi, das dich in
unmögliche Situationen bringt", sagt Nadine. Zum Beispiel auf eine
Dorfstraße, die für Fahrzeuge ab dreieinhalb Tonnen gesperrt ist. Oder
an eine Brücke, mit zweieinhalb Metern Höhe für den vier Meter hohen
Brummi einfach zu klein. Wenn Nadine Helget über solche Fallstricke
redet oder über Verkehrsteilnehmer, bei denen es in der Theorie "und
beim Mitdenken" hapert, dann schimmert ein wenig der erlernte Beruf der
Fahrschullehrerin durch: Rechtsanwalt- und Notarfachangestellte,
Spezialisierung Straßenverkehrsrecht. Quelle: freiepresse
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Navigationsgerät lenkt in der Nacht einen Brummi-Fahrer am Neumarkt falsch
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Als der Fahrer seinen Fahrfehler bemerkte, wollte er zurückstoßen
und riss sich den Tank auf. Bis zu 400 Liter Diesel liefen aus.
Eine Diesellache breitete sich nachts am Neumarkt aus. Foto: Dussa
Zwischen 300 und 400 Liter Dieselkraftstoff haben sich in der Nacht am
Übergang zwischen Neumarkt dem Promenadenring Richtung Görlitz über die
Straße ergossen. Ein tschechischer Sattelschlepper hatte sich gestern
gegen 1.30 Uhr nach einem Fahrfehler den rechten Tank beschädigt, so
dass der Treibstoff austreten konnte. „Der 58-jährige tschechische
Fahrer war vom Navigationsgerät vom Neumarkt in die Äußere Bautzner
Straße geleitet worden, merkte aber im letzten Moment, dass dies eine
Einbahnstraße ist“, erklärte der Sprecher der Polizeidirektion
Oberlausitz-Niederschlesien, Uwe Horbaschk.
Als der Sattelschlepper dann zurücksetzen wollte, passierte das Malheur:
Er rammte den rot-weißen Verkehrs-Weiser auf der kleinen, bewachsenen
Verkehrsinsel und schrammte sich den Tank auf. Der Diesel lief quer über
die Straße – auch in Richtung Abflüsse. „Wir haben den Diesel erst
einmal gebunden und den Tank am Lkw abgedichtet“, erklärt Heiko
Biernoth, der Leiter der Löbauer Wehr, die mit elf Mann im Einsatz war.
Die Diesellache beseitigt hat dann die Firma Dussa. „Wir haben die
Fahrbahn mit einem speziellen Reinigungsgerät gesäubert, drei Stunden
haben wir gebraucht“, erklärt Klaus Dussa, der Chef der Firma.
Glücklicherweise sei kein Treibstoff auf die bewachsene Fläche der
Verkehrsinsel gelangt, sonst wäre ein Bodenaushub nötig geworden. Den
Lkw mit dem leck geschlagenen Tank haben seine Mitarbeiter ebenfalls
abtransportiert.
Bis gegen 4 Uhr war die Abfahrt vom Neumarkt Richtung Görlitz blockiert,
die Polizei leitete den Verkehr um. „Selbst um diese Zeit war am
Neumarkt viel los, vor allem durch den Schwerlastverkehr von Tschechien,
der sich durch die Löbauer Innenstadt quälte“, erzählt Klaus Dussa von
den Beobachtungen. Die Polizei beziffert den Sachschaden des Unfalls mit
rund 7 200 Euro.
Quelle: szonline
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Fahrerwechsel bei voller Fahrt
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Der
Schuss ging nach hinten los: Ein LKW-Fahrer und sein Beifahrer haben
auf der A8 bei Burgau noch schnell die Plätze gewechselt, als sie von
der Polizei kontrolliert werden sollten.
Die
Streife staunte nicht schlecht, als sie im Rückspiegel sah, wie die
beiden während der Fahrt umstiegen. Der Fahrer zog sich sogar die rote
Jacke des Beifahrers über. Grund für das waghalsige Manöver: Der Fahrer
saß schon deutlich zu lange hinter dem Steuer. Beide Männer wurden
angezeigt.
Quelle: Donau drei
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Luhe-Wildenau: LKW-Fahrer seit Tagen tot im Fahrzeug
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Offenbar seit Sonntag ist ein LKW-Fahrer tot in seinem Fahrzeug auf dem Parkplatz Grünau an der A 93 bei Luhe-Wildenau gelegen.
Der
Pole hatte sich seit Tagen nicht mehr bei seiner Spedition gemeldet.
Per GPS konnte der Standort des Lastwagens ausfindig gemacht werden.
Auf dem Parkplatz Grünau wurde dann von der Polizei das Fahrzeug mit dem
Toten entdeckt.
Die Leiche des 51-Jährigen wurde von der Feuerwehr und
Rettungskräften geborgen. Die Ermittler gehen von einer natürlichen
Todesursache aus.
Quelle: Ramasuri
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Brummi-Hersteller prüfen Zusammenarbeit
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Die Lkw-Bauer Scania und MAN loten eine Zusammenarbeit aus. Die
beiden Konzerne prüften derzeit eine Kooperation bei der Lieferung von
Teilen, die nicht mit der Marke in Verbindung stünden, teilte Scania am
Donnerstag mit. So könnte Scanias Schaltgetriebe in MAN-Nutzfahrzeuge
eingebaut werden oder Scania die Hinterachse für schwere Lkw von MAN
übernehmen. Zusammen wollten die beiden Konkurrenten zudem die Forschung
für den Hybridantrieb für schwere Lkw und Busse vorantreiben. Mögliche
Einsparpotenziale der Zusammenarbeit sollten im Verlauf der Gespräche
erörtert werden.
Ein MAN-Sprecher sagte: "Es ist richtig dass wir mit Scania über
diese Baugruppen sprechen." MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen hatte
kürzlich gesagt, der Münchener Nutzfahrzeughersteller peile mit dem
schwedischen Konkurrenten eine rein technische Kooperation an. Eine
Kapital- oder Markenverflechtung sei nicht auf der Agenda. Volkswagen ist zu knapp 30 Prozent an MAN beteiligt und hält die
Stimmenmehrheit bei Scania. An den Schweden hält MAN einen Anteil von
rund 17 Prozent. In der Vergangenheit war häufig über Formen einer
engeren Zusammenarbeit oder mögliche Übernahmen spekuliert worden. VW-
und MAN-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech wird nachgesagt, er plane eine Lastwagensparte mit MAN und Scania unter dem Dach von VW.
Quelle: Wirtschaftsblatt
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Lkw-Fahrer wollen Streik fortsetzen
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Griechenland / Athen. Die Geduld der Griechen, aber auch von
Touristen wird weiter auf die Probe gestellt. Die Besitzer von Lkw und
Tankwagen haben heute Nachmittag beschlossen, den seit vergangenen
Sonntag andauernden Streik fortzuführen. Wegen des Ausstands stöhnt das
Land unter Benzinknappheit, der Handel klagt über erhebliche Einbußen
und in Tourismusgebieten machen sich Versorgungsengpässe mit Gütern des
täglichen Bedarfs bemerkbar. Auf den Ionischen Inseln musste eine
Fährgesellschaft bereits ihre Routen halbieren, weil sich der
Treibstoff für die Schiffe zu Ende neigt.
Am gestrigen Donnerstag
führten Vertreter der Berufsgruppe in einer Marathonsitzung Gespräche
mit Transportminister Dimitris Reppas. Premier Jorgos Papandreou hat
bereits am Mittwoch die Zwangsrekrutierung der Fahrer angeordnet, und
die entsprechenden „Marschbefehle" sind bei den meisten Fahrern
angekommen. Presseberichten zufolge haben aber bei weitem nicht alle
ihre Arbeit wieder aufgenommen. Der Regierungschef beruft sich bei
seinem Vorgehen auf ein Gesetz aus dem Jahre 1974. Wird das
wirtschaftliche oder soziale Leben wegen natürlicher oder anderer Gründe
erschüttert, heißt es dort, kann diese Zwangsrekrutierung zur Anwendung
kommen. Auf die Zwangsrekrutierung griffen griechische Regierungschefs
in den letzten 35 Jahren sechsmal zurück.
Quelle: Griechenland Zeitung
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LKW-Betrug: Gewerkschaft vida fordert Konzessionsentzug bei Schuldnachweis
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Utl.: Eberl: Gesundheit der Beschäftigten steht am Spiel - seriöse
Unternehmen stärken - digitale Kontrollgeräte in LKW
manipulationssicherer machen =
Wien (OTS/ÖGB) - "Ein strenges Vorgehen bis hin zum Konzessionsentzug beim Nachweis der Schuld", fordert der Bundessekretär der vida-Sektion Verkehr, Georg Eberl, in den von steirischen Polizisten aufgedeckten Manipulationen an EG- und digitalen Kontrollgeräten ("Tachografen") in LKW durch 20 steirische Firmen. "Es darf nicht sein, obwohl in ganz Europa einheitliche Lenk- und Ruhezeiten für Berufskraftfahrer gelten, dass von 'schwarzen Schafen' in der Transportbranche offensichtlich unlauterer Wettbewerb systematisch und im großen Stil betrieben werden kann", kritisierte Eberl am Mittwoch. Es sei besonders beunruhigend, "dass sich diese so genannten 'schwarzen Schafe' in letzter Zeit eines mittlerweile beunruhigenden Populationsanstieges erfreuen", fordert Eberl eine personelle Verstärkung für die Kontrollbehörden sowie weiterhin ein hartes Durchgreifen bei derartigen Vergehen auf den Straßen.
Unternehmen, die sich derartiger Praktiken bedienten und Druck auf ihre Beschäftigten ausüben, bestehende Gesetze zu verletzen, haben weder am österreichischen noch am internationalen Transportmarkt etwas zu suchen, so der Gewerkschafter weiter: "Sie setzen nicht nur die Gesundheit und das Leben ihrer Beschäftigten aufs Spiel sondern gefährden auch alle anderen Verkehrteilnehmer." Zahlreiche Studien haben die gefährliche und tödliche Wirkung des Faktors Übermüdung im Straßenverkehr bereits nachgewiesen, sagte Eberl.
Derartige wettbewerbsverzerrende und unverantwortliche Manipulationen gefährden die Existenz seriös und gesetzeskonform am Markt operierender Unternehmen und somit auch gute Arbeitsplätze, stellte der vida-Bundessektionssekretär weiter fest. "Die 'schwarzen Schafen' in der Transportbranche bringen die gesamte Branche in Verruf und schädigen dadurch auch das Image der Berufskraftfahrer, die im Falle eines Unfalls oft alles selbst ausbaden sollten", betonte Eberl.
Deshalb sei es wichtig, seriöse Unternehmen in der Transportbranche zu stärken, fordert der Gewerkschafter. Das könnte etwa dadurch geschehen, dass die technische Weiterentwicklung der digitalen Kontrollgeräte in den LKW forciert wird, um diese gegen Manipulationen noch sicherer zu machen. Denn grundsätzlich seien diese Geräte "keine schlechte Sache" und hätten seit ihrer Einführung vor wenigen Jahren zu einer besseren Nachvollziehbarkeit der Lenk- und Ruhezeiten geführt", schloss Eberl.
Pressemitteilung
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Polizei beanstandet jeden zweiten Laster
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Kreis Göppingen. Bei einer Kontrollaktion der Polizei am
B10-Ausbau-Ende in Salach fiel mehr als die Hälfte der Lastwagen durch -
einzelne mit schweren Mängeln. Beamte
der Verkehrspolizei kontrollierten am Dienstag auf der B10 den
Schwerlastverkehr. Im Mittelpunkt der Großkontrolle am vorläufigen
Ausbauende bei Salach standen nach Angaben der Polizeidirektion
Göppingen die Lenkzeiten der Brummi-Lenker und der technische Zustand
der schwer beladenen Transportfahrzeuge. Von 25 kontrollierten
Schwerlastern mussten 13 beanstandet werden. Eine umfassende
Kontrolle durch zwei besonders geschulte Beamte der Verkehrspolizei
Göppingen dauere in der Regel 30 Minuten, teilt die Polizei mit. Die
einzuhaltenden Lenk- und Ruhezeiten werden über einen Computer
ausgelesen. Die technische Überprüfung übernimmt in dieser Zeit der
zweite Polizeibeamte. Werden technische Mängel vorgefunden kann die
abschließende Kontrollzeit für einen Laster bis zu eineinhalb Stunden
anwachsen, erklärt Rudi Bauer, Sprecher der Polizeidirektion. Gutachter
werden herangezogen und Fahrzeuge können anschließend aus dem Verkehr
gezogen werden. So erging es auch am Dienstag einem 38-jährigen
Fahrer eines Blumenlasters. Tragende Teile des Rahmens an seinem
Fahrzeug waren mehrfach gebrochen. Weitere Mängel stellte anschließend
der Gutachter fest. Die Bremsen waren verschlissen, die Bereifung
entsprach nicht den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung. Weitere
Mängel waren am Aufbau und dem Führerhaus sichtbar. Dem 38-Jährigen die
Weiterfahrt untersagt. Bei der Kontrolle mussten fünf
Lastwagenfahrer angezeigt werden, da sie ihre Ladung nicht richtig
gesichert hatten und so andere Verkehrsteilnehmer, aber auch sich selber
gefährden können. An zwei Brummis entwickelten die Bremsen nicht die
erforderliche Wirkung. Nach Auswertung der Lenk- und Ruhezeiten der
Trucker aufzeichnen, wurden bei sieben Fahrern erhebliche Verstöße
festgestellt. Bei der Anfahrt zur Kontrollstelle kam den
Polizeibeamten in Göppingen in der Stuttgarter Straße ein Traktorgespann
entgegen. Ein 67-jähriger Mann hatte von der Baustelle mehrere Tonnen
Steine aufgeladen und wollte damit nach Ottenbach fahren. Da der
Anhänger ein Selbstbau war und somit keine Betriebserlaubnis vorlag,
wurde der Traktor gleich zum nahen TÜV umgeleitet. Der Anhänger wurde
aus dem Verkehr gezogen. Quelle: SÜDWEST PRESSE
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Rengershausen jetzt Brummi-frei
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 Baunatal. LKW
waren in Baunatals Stadtteil Rengershausen immer schon ein Problem.
Seit einem Jahr kämpften Ortsbeirat, Bürger und Rathaus gemeinsam für
ein Durchfahrverbot. So erläuterte Bürgermeister Manfred Schaub am
Dienstagnachmittag die Hintergründe für die neue Verbotsregelung
unterhalb der Knallhütte. Die Ortsdurchfahrt über Knallhütter Straße
und den Felsenkeller ist eng und kurvig, die Schulkinder der
Brüder-Grimm-Schule sind durch die Laster gefährdet und das Gefälle ist
extrem. Schaub sagte, schon vor Jahren - nach den LKW-Unfällen in
Herborn und Melsungen - habe man immer mit Sorge gefragt, was passiert,
wenn in Rengershausen mal bei einem Sattelschlepper die Bremsen
versagen.
Straßentausch macht‘s möglich Die Frage
stellt sich seit dieser Woche kaum noch. Nur noch Lieferverkehr ist
jetzt erlaubt, die Durchfahrt verboten und außerdem gilt Tempo 30. Das
war nicht einfach, denn die Knallhütter Straße war Landesstraße, für den
Durchgang wichtig und daher nicht zu beschränken. Möglich wurde dies
dennoch, so das Stadtoberhaupt, als eine Untersuchung belegte, dass der
meiste Durchgangsverkehr längst über die Wolfsburger Straße und die
Anschlussstelle Baunatal Mitte läuft. Die war im städtischen Besitz.
 Auch
Behörden können flexibel sein. In einer für Ämter relativ spontanen
Entwicklung von weniger als einem Jahr, wurden die Besitzverhältnisse
beider Straßen kurzerhand getauscht. Die Wolfsburger Straße gehört nun
dem Land, die Ortsdurchfahrt der Kommune und der Weg ist frei für das
LKW-Verbot.
Kontrollen kommen Jede neue
Anordnung ist nur gut, wenn sie auch kontrolliert wird. Den Brummis wird
Gelegenheit zur Umgewöhnung gegeben und Einheimischen wie Auswärtigen
zur Anpassung an die neue Geschwindigkeitsregelung. In ein paar Wochen
wird geblitzt und dann mag bei manchen auch im Portemonnaie donnern.
Wenige Minuten nachdem die Schilder standen änderten die ersten LKW -
aus der benachbarten Westfalen-Tankstelle kommend – bereits ihre
Fahrtrichtung. Die Schilder wirken also sofort.
Quelle: nh 24
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Geislingen. Gestern waren die sonst auf den
Geislinger Durchgangsstraßen eher gehassten Lastwagen gern gesehen.
Oldtimer-Lkw reihten sich in der Fabrikstraße.
40 Oldtimer-Lkw - einer schöner als der andere - reihten sich gestern in der Fabrikstraße auf. Foto: Schwabenpress
Fast
40 der teilweise sehr betagten Brummis reihten sich Stoßstange an
Stoßstange in der Fabrikstraße und legten dort eine Verschnaufpause ein.
Jeder dieser Lkw-Oldtimer musste mindestens 30 Jahre alt sein. Eine
besondere Rarität war ein Opel Blitz von 1941. Die Fahrzeuge waren
vorbildlich restauriert, konserviert und top erhalten. Poröse
Lkw-Reifen, undichte Bremsschläuche oder durchgerostete Chassis-Teile,
wie sie oft von Ordnungshütern bemängelt werden, waren bei diesen
Fahrzeugen trotz ihres Alters nicht zu finden. So mancher Spediteur
hätte sich da für seinen eigenen Fuhrpark positive Beispiele an
perfekten Fahrzeugen vorführen lassen können. Unter den
historischen Fahrzeugen fanden sich Lkw der Marken MAN, Opel oder
Hanomag. Auch zwischenzeitlich längst aus dem Verkehrsbild verschwundene
Fahrzeuge aus den Häusern Büssing, Scania Vabis oder Henschel wurden
stolz in der Fabrikstraße präsentiert. Es waren alles Nutzfahrzeuge,
angefangen vom Kleintransporter bis hin zum großen Brummi mit langem
Sattelaufleger. Viele der Fahrzeuge dienten einst als
Möbeltransportwagen. Auch alte Militär- oder Feuerwehrfahrzeuge sowie
Küchen- und Kühlwagen gab es zu sehen. Was aber war der Grund
dafür, dass in der Fabrikstraße gestern solch ein dichter Lkw-Verkehr
herrschte? Die NVG (Nutzfahrzeug-Veteranen-Gemeinschaft) macht einmal im
Jahr mit ihren Fahrzeugen eine etwa einwöchige Ausfahrt durch
Deutschland. Diesmal wurde in Köngen gestartet. Die Reise endet - nach
einer kurzen Stippvisite in Straßburg - am 1. August in
Rheinau-Helmlingen. Geislingen war gestern Etappenziel. Während die
Fahrzeuge auf ihre Weiterfahrt warteten und von einigen Passanten mit
großen Augen bestaunt wurden, schauten sich die Fahrer und Mitfahrer bei
der Geislinger Firma C. Maurer Druck und Verlag um. Damit die
Veteranenfreunde keine Parkplatzprobleme bekamen, dafür sorgte - wie
könnte es auch anders sein - die Familie Maichle
Quelle: SÜDWEST PRESSE
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Deutschlands sicherster Brummi-Fahrer
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Patrick Schildmann aus Gütersloh hat sich am Samstag auf dem Nürburgring
als Deutschlands sicherster Brummi-Fahrer gezeigt.
Der 27-Jährige
setzte sich nach Angaben des Veranstalters beim Wettbewerb «Deutschlands
sicherster Lastwagen- Fahrer» gegen 26 Konkurrenten durch.
Die
Teilnehmer mussten dabei auf einem Slalom-Parcours zeigen, wie genau sie
Einparken oder im Vorwärts- und Rückwärtsgang fahren können. Beworben
hatten sich national insgesamt mehr als 3000 Lastwagen-Fahrer.
Der
Wettbewerb wird vom ADAC und dem Lastwagenbauer Scania ausgerichtet.
Quelle: BILD
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Melonen sorgen in Basel auf A3 für Chaos
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Auf der Autobahn A3 bei Basel haben am Samstagmorgen
Melonen einen 2,5 Kilometer langen Stau verursacht. Ein spanischer
Sattelschlepper verlor auf einer Rampenbrücke zahlreiche Kartonkisten
voller Melonen.
Matschige Melonen: Die A3-Brücke in der Nähe des Erlenmatt-Areals. Bild: Polizei
Die fruchtige Fracht verteilte sich darauf auf der Fahrbahn. Um
die Strasse von den zerplatzten Melonen zu reinigen, musste die Polizei
die Autobahn während zwei Stunden sperren. Das führte zu einem Rückstau
auf der Nordtangente. Nicht alle Autofahrer respektierten die
Absperrung, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt
mitteilte: Einige hielten sogar an und sammelten die noch ganz
gebliebenen Melonen ein. Die angerückte Verkehrspolizei musste die
Sperrung mit einer Patrouille sicherstellen.
Quelle: Basler Zeitung
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Ist Lkw-Fahrer aus Wut völlig ausgerastet?
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Im Speditionsgewerbe geht es mitunter hektisch zu. So auch am Morgen des
25. Februar, als es auf dem Werksgelände einer großen Renninger
Spedition zu einem wüsten Streit zwischen zwei Männern gekommen war.
Dabei soll ein 42-Jähriger Lastwagenfahrer einem Mann zunächst einen
Faustschlag ins Gesicht verpasst und ihn darauf mit ausländerfeindlichen
Sprüchen ehrenrührig beleidigt haben. Nach Zeugenaussagen trat er
danach in blinder Wut auf das Fahrzeug seines Opfers ein, demolierte mit
zwei Fußtritten das hintere Nummernschild.
Die Stuttgarter
Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage wegen vorsätzlicher
Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung und Sachbeschädigung
erhoben. Das Opfer, ein 32-Jähriger Facharbeiter aus Renningen, lehnte
eine Entschuldigung und Schadenswiedergutmachung des verdächtigen
Lastwagenfahrers bislang ab. Auch am ersten Prozesstag vor dem
Leonberger Amtsgericht konnten die Wogen nicht geglättet werden. "Er hat
mich so schwer beleidigt, dass ich mit ihm nichts mehr zu tun haben
will", sagte der 32-Jährige. Noch ist nicht klar, was genau sich auf dem
Speditionsgelände zugetragen hat.
Nach den Ermittlungen der
Stuttgarter Staatsanwaltschaft wollte der Angeklagte mit seinem
Sattelschlepper zunächst rückwärts die Verladerampe anfahren. Dabei
hatte ihm offenbar das Fahrzeug des Arbeiters, der das Gelände gerade
verlassen wollte, im Weg gestanden. Dem Angeklagten zufolge habe der
32-Jährige beim Herausfahren seinen Sattelschlepper gerammt. "Ich bin
dann ausgestiegen und habe ihn gefragt, was das soll", schilderte der
Beschuldigte.
Daraufhin habe ihn das Opfer weggeschoben und sei
zu seinem Chef gerannt, um ihn anzuschwärzen. Von einem Fausthieb könne
aber keine Rede sein. Der Angeklagte räumte ein, dass er aus Wut über
das Verhalten des 32-Jährigen das Nummernschild an dessen Fahrzeug mit
Fußtritten zerstört habe. "Das war eine lächerliche Aktion von mir", gab
er unumwunden zu. "Das war in der Tat lächerlich", stimmte der
Vorsitzende Richter Armin Blattner zu.
Das Opfer stellte den
Sachverhalt jedoch ganz anders dar. Der Angeklagte habe ihm mit seinem
Schlepper bewusst den Weg verstellt. "Er hat mich einfach nicht
rausgelassen", sagte der 32-Jährige vor Gericht. Anschließend sei der
42-Jährige auf ihn zugerannt und habe ihm mit der Faust ins Gesicht
geschlagen. "Kurz darauf ist meine Lippe stark angeschwollen",
berichtete das Opfer weiter.
Als er dann mit ausländerfeindlichen
Sprüchen überzogen worden sei, habe er sofort seine Vorgesetzten
verständigt. Nach Augenzeugenberichten war der Angeklagte so außer sich,
dass er vom Sicherheitsdienst zurückgehalten werden musste. "Der war
auf 180", berichtete ein Kraftfahrer. Die Fußtritte gegen das
Nummernschild räumte der Angeklagte ein, jedoch beschimpft habe er den
32-Jährigen überhaupt nicht, sagte er aus.
Dem Richter reichte
die Beweislage nicht aus. Er will weitere Zeugen vernehmen. "Die
Körperverletzung ist sicherlich nicht so gravierend gewesen, aber sie
haben sich schon einmal etwas Ähnliches geleistet", bemerkte der
Richter. Die Verhandlung wird kommende Woche fortgesetzt
Quelle: Leonberger Kreiszeitung
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Wirtschaftskammer schützt mit Widerstand "schwarze Schafe"
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Linz (OTS) - Die Arbeiterkammer begrüßt die von Sozialminister Hundstorfer vorgelegten Pläne für ein Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping. "Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Wirtschaftskammer das Gesetz ablehnt", betont AK-Präsident Kalliauer, "die Wirtschaftskammer schützt damit jene Unternehmen, die sich nicht an Gesetze halten und sich damit einen Vorteil verschaffen wollen."
Ab Mai 2011 gilt die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für einige neue EU-Mitgliedsstaaten. So können etwa in Tschechien, der Slowakei oder Ungarn ansässige Firmen mit ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Österreich Dienstleistungen erbringen oder als Leasingfirmen Personal an österreichische Unternehmen überlassen.
Die ausländischen Firmen wären zwar verpflichtet, ihrem Personal den in Österreich gültigen kollektivvertraglichen Mindestlohn zu zahlen, es gibt aber derzeit keine Möglichkeit für österreichische Behörden, das zu kontrollieren. Es gibt auch keine Sanktionen, wenn das kollektivvertragliche Mindestentgelt nicht gezahlt wird. Eine wirksame Kontrolle, ob die österreichischen Kollektivverträge eingehalten werden, und abschreckende Strafen für eine Unterentlohnung, wie im Gesetzesentwurf des Sozialministeriums vorgesehen, sind daher unerlässlich. Die Möglichkeit für ausländische Unternehmen unkontrolliert und ungestraft das österreichische Lohnniveau systematisch zu unterlaufen, gefährdet massiv einheimische Unternehmen und Arbeitsplätze.
Für AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer ist daher das Gesetz unbedingt notwendig, wie Beispiele aus der Güterbeförderungsbranche zeigen würden: "Ein heimischer Spediteur gründet eine Niederlassung in Tschechien, die nur aus einem Büro besteht. Die LKW-Fahrer werden in Bosnien rekrutiert, in Tschechien angemeldet und in der Firma in Österreich eingesetzt. Obwohl der kollektivvertragliche Mindestlohn gilt, werden die bosnischen Fahrer mit einem Bruchteil des Gehalts abgespeist und dann gekündigt. Nach derzeitiger Rechtslage hat die Firma trotz des rechtswidrigen Verhaltens nichts zu befürchten. Es ist nur eine Klage der Betroffenen selbst beim österreichischen Arbeitsgericht möglich, bei einem Wohnort in Bosnien ist das sehr schwierig. Wir wissen von zahlreichen Fällen, wo das so abgelaufen ist."
"Die Wirtschaftskammer schadet mit ihrem Widerstand gegen das Gesetz den österreichischen Unternehmen, die durch Lohndumping enorm unter Druck kommen würden", betont Kalliauer. Kein heimisches Unternehmen könne gegen solche Billigkonkurrenz bestehen. "Das Argument, man lehne das Gesetz ab, weil es auch für österreichische Unternehmen gelte, kann schon überhaupt kein Grund sein", so Kalliauer weiter. "Die Einhaltung des Kollektivvertrages sollte für österreichische Unternehmen ohnehin selbstverständlich sein. Mit einer solchen Haltung werden nur die schwarzen Schafe, die sich nicht an Bestimmungen halten, geschützt."
Pressemeldung
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Aufschwung in der Logistikbranche birgt Herausforderungen
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Nach einer Talsohle kann sich das Tansportgewerbe nun wieder über eine wachsende Auftragslage freuen.
Doch das damit steigende Verkehrsaufkommen sorgt nicht nur für mehr
Umsatz, sondern auch für vollere Straßen und führt dadurch zu Problemen:
Aufgrund von Staus sind Termine schwerer einzuhalten und schlechte
Navigationssysteme leiten die Lkw noch all zu oft durch Städte und
Gemeinden, was die Anwohner stört.
Diese Probleme und Lösungsansätze wurden jetzt auf dem TÜV
Rheinland-Symposium „Truck und Mobilität“ mit dem Schwerpunkt „Hightec
im Lkw – Chancen für Transport und Verkehr“ am Rande des Truck Grand
Prix auf dem Nürburgring von Experten diskutiert. So könnten
intelligente Verkehrssysteme im erheblichen Maße dazu beitragen, den
Verkehr sauberer, sicherer und effizienter zu machen. Deshalb führte das
EU-Parlament im Juli dieses Jahres einen neuen Rechtsrahmen für
intelligente Verkehrssysteme (IVS) ein. Die neue Richtlinie soll die
europaweite Einführung innovativer Verkehrstechnologien beschleunigen.
Priorität haben Verkehrs- und Reiseinformationen, das eCall-Notrufsystem
sowie Lkw-Einparkhilfen. „Durch den IVS-Einsatz lassen sich die Kosten
von Verkehrsüberlastungen, die auf ein Prozent des europäischen
Bruttoinlandsprodukts geschätzt werden, um zehn Prozent senken“,
erklärte Professor Jürgen Brauckmann, Vorstand Mobilität beim TÜV
Rheinland.
Um wiederum die Verkehrsinformationen zu verbessern,
hat zum Beispiel das Land Rheinland-Pfalz ein Mobilitätsportal
entwickelt. Es nutzt die Infrastruktur und Informationen des Internets,
um Kraftfahrer und Unternehmen mit dynamischen Verkehrsinformationen zu
versorgen. Darin fließen auch die Bilder von Digitalkameras ein, die an
43 Autobahnstandorten jede Minute ein genaues Bild der aktuellen
Verkehrssituation wiedergeben. Da auch das Wetter die
Mobilitätsentscheidungen der Menschen beeinflusst, werden in
Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst verkehrsrelevante
Wetterdaten auf dem Portal gemeldet. Alle Informationen der Seite sind
mit mobilen Endgeräten auch unterwegs zu empfangen. Handys, die
lediglich html-fähig sind, können die Infos in Textform abrufen. Auf
diese Weise kann sich jeder Lkw-Fahrer an Bord über die Verkehrslage
informieren.
Eine Anpassung der Navigationssysteme an die Bedürfnisse der Speditionsbranche hält Dr. Michael Ortgiese von der PTV
Planung Transport Verkehr AG aus Karlsruhe für wichtig. Die
Standard-Navigation reicht seiner Ansicht nach häufig nicht aus.
Spezielle Lkw-Pfadfinder müssen beispielsweise Einschränkungen der
Nutzung des innerstädtischen Straßennetzes erkennen oder „Vorzugsrouten“
zur Erschließung von Gewerbegebieten darstellen. Diese Ansicht wird von
einer stichprobenartigen ADAC- Umfrage unterstützt: Demnach besitzen
zwar 31 von 32 Lkw-Fahrern ein Navigationsgerät in ihrem Fahrzeug, aber
nur fünf Anlagen verfügen über eine spezielle Lkw-Software.
Quelle: Focus
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Autobahnradio

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