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"Ausgezeichnete" Berufskraftfahrer
Eine Ehrung für unfallfreies Autofahren. Die Verkehrswacht Regensburg
e.V. hat gestern in Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis Regensburg
„bewährte Kraftfahrer 2011“ ausgezeichnet.
Im Landratsamt wurden die Kraftfahrer für 25 und 50 Jahre unfallfreies
Fahren ausgezeichnet. Vier Personen aus der Stadt und vier Personen aus
dem Landkreis Regensburg. Die Auszeichnung gibt es jedes Jahr, da die
Kraftfahrer Vorbild für alle Verkehrsteilnehmer sind und damit einen
großen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr leisten. Allein im
Landkreis Regensburg wird übrigens jeden Tag aus unterschiedlichen
Gründen eine Fahrerlaubnis entzogen. Daran kann man sehen, dass
vernünftiges Fahrverhalten lange keine Selbstverständlichkeit ist.
HERTEN (BZ). Am Mittwoch gegen 19.10
Uhr wurde in Herten aus einem Lkw mit Auflieger Ladung entwendet. Er war
in der Gewerbestraße auf dem Parkplatz der ehemaligen Tankanlage
abgestellt. Als der Fahrer hinkam, sah er die offenen Türen am
Auflieger. Als er sich näherte, sprang ein Mann heraus, rannte zu einem
nahe geparkten dunklen BMW und fuhr davon. Er war etwa 35 Jahre alt und
hatte im Laderaum Kartons mit Keksen aufgerissen. Zeugenhinweise: 07623/740 40.
LKW steckt in Tunnel an der Thuner Allmendstrasse fest
Am Freitagmorgen blieb in Thun ein LKW mit Baucontainer in einem Tunnel stecken. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
LKW blieb in Allmendtunnel stecken. Bild: Heinerika Eggermann
Der Unfall ereignete sich um etwa 7.45 Uhr auf der Allmendstrasse in
Thun. Der Lastwagenlenker war von Uetendorf herkommend in Richtung
Rex-Kreisel unterwegs, als sich das Fahrzeug in der Unterführung
verkeilte. Der Lastwagen sei daraufhin in der Unterführung stecken
geblieben und die leere Mulde zur Seite gekippt, wie die Kantonspolizei Bern mitteilt.
Bergungsarbeit war schwierig
Der
Lenker sei dabei leicht verletzt worden, habe aber nicht ins Spital
gebracht werden müssen. Die Bergungsarbeiten waren sehr aufwändig. Der
LKW und der Container mussten mit Hilfe eines Krans aus der Unterführung
gezogen werden.
Die Strasse musste gesperrt werden und war nur einseitig befahrbar. Der Verkehr in Richtung Innenstadt wurde umgeleitet.
Die Frächter legen Italien den vierten Tag in Folge lahm. Auch
österreichische Lkw-Fahrer sind vom Streik betroffen. Knappheit droht in
der Versorgung, Produktionen müssen gestoppt werden.
Straßenblockaden, Demonstrationen und Verkehrsbehinderungen: Italiens
Lastwagenfahrer setzten am Donnerstag den vierten Tag in Folge ihren
Protest fort, der im Land für erhebliche Probleme bei der Lieferung von
Lebensmitteln und Treibstoff sorgt. Von Mailand bis Kalabrien
blockierten Frächter wichtige Knotenpunkte auf dem Autobahnnetz mit
ihren Fahrzeugen. Die Fernfahrer protestieren gegen hohe Benzinpreise,
steigende Mautgebühren und Versicherungsprämien. Sie verlangen hierzu
Maßnahmen zur Unterstützung des Transportwesens. Die Demonstranten
wollen ihren Protest bis Freitag fortsetzen. Der Lkw-Streik in Italien
trifft auch österreichische Firmen hart.
Zwei Lkw-Fahrer eines Obst- und Gemüseimporteurs aus Laxenburg wurden
in der süditalienischen Stadt Salerno von Lkw-Fahrern angegriffen und
verletzt, weil sie sich nicht der Sperre angeschlossen hatten. "Die
Situation ist für unsere Leute teilweise lebensgefährlich", berichtete
der Obstimporteur, der anonym bleiben wollte, im Gespräch. Laut seinem
Bericht hätten weitere österreichische Lebensmittelunternehmen Probleme
mit den Lieferungen aus Italien.
Billa Italien: Versorgung sichergestellt
Aufgrund der Blockade italienischer Autobahnen sah sich auch die
Supermarktkette Billa Italien zum Teil mit Lieferverspätungen
konfrontiert. "Die regelmäßige Versorgung unserer Filialen können wir
aber dennoch, mit Hilfe diverser Maßnahmen rund um den Transport der
Waren, sicherstellen", sagte Unternehmenssprecherin Corinna Tinkler.
Italiens Premier Mario Monti macht Druck auf die streikenden
Fernfahrer für eine Räumung der Straßenblockaden. Der Premier traf am
Mittwoch eine Delegation sizilianischer Fernfahrer, die ihm die Gründe
ihres Protests darlegten. "Wir haben von Monti Maßnahmen zur
Unterstützung des Straßentransports verlangt, unter anderem
Steuerentlastungen für Treibstoff", sagte der Präsident der Region
Sizilien, Raffaele Lombardo, der die Fernfahrer-Delegation beim Treffen
begleitete.
Fiat musste Arbeit einstellen
Bei Fiat musste die Arbeit eingestellt werden, weil der Nachschub an
Lieferungen ausgefallen war. Das Fiat-Werk in Cassino kam den zweiten
Tag in Folge wegen Problemen bei der Komponentenlieferung zum Erliegen.
3900 Arbeitnehmer mussten zu Hause bleiben. Der Betrieb an den Fährhäfen
wurde lahmgelegt. Die demonstrierenden Frächter blockierten den Zugang
zum Hafen Genua. "Der Protest ist inakzeptabel. Der Schaden für den
Hafen und die Wirtschaft ist enorm. Die Auswirkungen werden noch
tagelang spürbar sein", protestierte der Präsident der Hafenbehörde
Genuas, Luigi Merlo.
Der Landwirtschaftsverband Coldiretti klagte über Schäden in
Millionenhöhe. Wegen Engpässen bei der Zustellung von Lebensmitteln
standen die Regale vieler Supermärkte in Italien leer. Auf über 100
Millionen Euro bezifferte Coldiretti die Schäden mit verderblichen
Lebensmitteln, die nicht geliefert werden konnten. In Rom wurde ein
Rückgang von 80 Prozent bei den Lieferungen von Obst und Gemüse in
Geschäften und Supermärkten gemeldet. Einige Tankstellen mussten
sperren, weil ihnen der Treibstoff nicht zugestellt werden konnte.
Ein Laster durchbrach auf der A3 die Mittelleitplanke und krachte in einen Kleinbus der Polizei.
Zwei Polizisten haben auf der Autobahn 3 nahe Wertheim (Main-Tauber-Kreis) am
Donnerstagabend ihr Leben verloren. Ein 27-Tonnen-Lastwagen kam nach einem
Reifenplatzer ins Schleudern und raste durch die Mittelleitplanke.
Auf der Gegenfahrbahn prallte der Lkw mit einem Kleinbus der Polizei Würzburg
zusammen. Die Beamten waren auf dem Heimweg von einem Einsatz
Aschaffenburg. In dem Bus saßen vier Polizisten.
Für die beiden 23 und 25 Jahre alten Beamten kam jede Hilfe zu spät. Eines der
Unfallopfer saß am Steuer des Busses, der zweite getötete Beamte hinter ihm.
Eine 24-jährige Polizistin und ihr 25 Jahre alter Kollege wurden leicht
verletzt.
Der 61-jährige Lastwagenfahrer trug ebenfalls leichte Verletzungen davon.
Die Autobahn wurde an der Unfallstelle in Richtung Würzburg für Stunden
komplett gesperrt.
Schneeeinbruch im Westerwald: Rutschende Lkw blockieren Bundesstraßen
Westerwaldkreis - Schneeeinbruch im oberen und
Hohen Westerwald: Auf der Bundesstraßen 54 zwischen Rennerod und
Waldmühlen und auf der B 255 zwischen Oberahr und Höhn hängen aufgrund
schneebedeckter Fahrbahn Lastwagen fest und blockieren den Verkehr.
dpa
Das trifft auch auf andere kleinere Straßen zu, wo Lkw
gerutscht oder im Graben gelandet sind. Auf den Straßen liegt etwa fünf
Zentimeter Schnee. Es haben sich witterungsbedingt bereits mehrere
Unfälle ereignet, teilt die Polizei Westerburg mit.
Zumeist ist es
dabei bei Sachschaden geblieben, aber zwischen Hergenroth und
Stahlhofen hat sich aufgrund der Straßenverhältnisse ein Unfall mit
leichtem Personenschaden ereignet.
Die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Die Räumdienste sind im Einsatz.
Der Polizei sind fünf mutmaßliche Diebe ins Netz gegangen, die auf
Autobahnparkplätzen Lastwagenplanen aufschlitzen und Waren von der
Ladefläche stehlen. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Freitag
berichtete, hatte ein Lastwagenfahrer die Beamten am Morgen alarmiert,
weil ihm an der Rastlage Spessart-Süd bei Gramschatz (Landkreis
Würzburg) ein sogenannter Planenschlitzer aufgefallen war. Die Beamten
konnten einen 44-Jährigen festnehmen, bei einer anschließenden
Großfahndung stießen sie auf vier weitere Verdächtige.
"Mittlerweile
steht fest, dass in der Nacht zum Freitag zahlreiche Lkw an
Autobahnparkplätzen entlang der A 3 und der A 7 auf der Suche nach Beute
angegangen wurden", berichtete ein Polizeisprecher. Zumindest in zwei
Fällen erbeuteten die Diebe dabei Sportartikel sowie Tastaturen und
Telefone. Einen Teil der Beute hätten die Beamten später in einem
angemieteten Fahrzeug gefunden. An der Großfahndung waren neben einem
Polizeihubschrauber auch zahlreiche Diensthundeführer und mehrere
Streifenbesatzungen beteiligt.
Übernimmt der Arbeitgeber Bußgelder, so muss der Arbeitnehmer hierauf Lohnsteuer zahlen.
(c) outdoorpixel - Fotolia.com
Nicht nur Arbeitslohn ist vom Arbeitnehmer lohnzuversteuern, auch bestimmte Vorteile. So z.B. die private Kfz-Gestellung.
Doch Vorteile sind nicht zu versteuern, wenn sie im ganz überwiegenden
eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers gewährt werden. So
entschied der Bundesfinanzhof in 2004, dass die Übernahme von
Verwarnungsgeldern durch den Arbeitgeber wegen Parken im Halteverbot für
Paketzusteller nicht zum Arbeitslohn gehört. Hier ging es um eine
internationale Spedition (Klägerin). Diese hatte für ihre Lkw-Fahrer
Bußgelder übernommen, die wegen der Überschreitung von Lenkzeiten und
der Nichteinhaltung von Ruhezeiten verhängt worden waren. Nach
Auffassung der Klägerin lagen die Übernahmen im überwiegend
eigenbetrieblichen Interesse, denn Hintergrund wäre nicht das
Fehlverhalten einzelner Fahrer gewesen, sondern die betriebliche
Entscheidung die terminlichen Verpflichtungen gegenüber den Kunden über
die Bestimmungen von Lenk- und Ruhezeiten zu stellen.
Das Finanzgericht
Köln sah dies jedoch anders. Die Bußgelder wurden gegen die einzelnen
Lkw-Fahrer festgesetzt. Der Verstoß gegen die Einhaltung der Lenk- und
Ruhezeiten wurde von den Lkw-Fahrern in Kauf genommen. Der Hinweis auf
die Einhaltung der terminlichen Verpflichtungen zählt hier nicht, denn
die Klägerin muss ihre betrieblichen Abläufe so strukturieren, dass
pünktliche Lieferungen unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen
möglich sind. Vor allem sind diese Verstöße nicht mit dem Parken im
Parkverbot vergleichbar, da sie einen erheblichen Einfluss auf die
Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer haben (können). In der
2004er-BFH-Entscheidung war ausdrücklich offen gelassen worden, ob bei
schwerwiegenderen Verstößen anders zu entscheiden ist, wovon das FG Köln
nun Gebrauch gemacht hat. (FG Köln vom 22.09.2011 – 3 K 955/10)
Rosenheim - Ein 27-jähriger Lkw-Fahrer
versuchte mit Falschgeld zu bezahlen. Die Kassenkraft bemerkte dies
jedoch rechtzeitig und alamierte die Polizei.
Gestern
Abend versuchte ein 27-jähriger Lkw-Fahrer die Kassenkraft einer
Tankstelle im südlichen Landkreis von Rosenheim zu betrügen. Der
gebürtige Serbe wollte auf seinem Weg von Slowenien nach England eine
Internet-Karte erwerben und legte zur Bezahlung einen 50 Euro Schein
vor.
Der geschulte Kassierer stellte bei der Überprüfung der Banknote sofort fest, dass es sich hierbei um Falschgeld handeln müsse.
Die
herbeigerufene Polizeistreife nahm den in Slowenien wohnenden
Kraftfahrer vorläufig fest. Die ersten polizeilichen Maßnahmen wurden
auf der Dienststelle durchgeführt.
Der falsche
Geldschein, den der Kraftfahrer nach seinen Einlassungen in Serbien als
Wechselgeld bekommen hat, wurde sichergestellt und wird dem Bayerischen
Landeskriminalamt zur weiteren Sachbearbeitung übersandt.
Der
junge Mann wird sich nun wegen des „Inverkehrbringens von Falschgeld“
verantworten müssen. Hier sieht der Gesetzgeber eine hohe Geldstrafe bis
hin zu einer Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren vor.
Fahrer
und Fahrerinnen, die Fahrten im gewerblichen Güterkraft- oder
Personenverkehr mit Lastkraftwagen oder Kraftomnibussen auf öffentlichen
Straßen durchführen, tragen eine große Verantwortung für die Sicherheit
im Straßenverkehr.
Um dieser bestmöglich Rechnung zu tragen,
ist es notwendig, stets auf dem neuesten Rechtsstand zu sein, um sich
gesetzeskonform verhalten zu können und damit Behinderungen,
Gefährdungen oder sogar Schädigungen anderer Verkehrsteilnehmer zu
vermeiden.
Dieses Bordbuch mit integriertem Taschenkalender
bietet für jeden Berufskraftfahrer bzw. Berufskraftfahrerin eine
Zusammenfassung aktueller Informationen und Wissenswertes mit
Beispielen, anschaulich unterstützt durch Bilder und Grafiken, in
handlichem Format, u.a. zu den Themen: Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz
(BKrFQG) mit der Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung (BKrFQV),
Alkohol, Drogen, Medikamente im Straßenverkehr, digitales Kontrollgerät
und die Lkw-Maut und enthält Checklisten zur Fahrzeugkontrolle,
Ladungssicherung und Beförderung gefährlicher Güter, die zur
Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr beitragen sollen.
Zusätzlich
wird auf Fragen zu allgemeinen Themen wie die Benutzung des
Sicherheitsgurtes oder des Handys, das Verhalten beim Parken und an
Lichtzeichenanlagen eingegangen.
Sämtliche Kapitel von Abstand bis Umweltzonen wurden zum besseren Auffinden alphabetisch angeordnet.
Empfehlenswert
ist es, diese Broschüre an Bord griffbereit mitzuführen, um bei Fragen
und Problemen eine schnelle Hilfe zur Hand zu haben.
Das Bordbuch
ist zum Preis von 6,80 € zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten
(bei Mehrfachbestellung günstigere Konditionen) zu beziehen beim
Verkehrs-Verlag J. Fischer GmbH & Co. KG, Postfach 14 02 65, 40072
Düsseldorf, Tel.: 0211 / 99193-0, Fax: 0211 / 99193-27, E-Mail: vvf@verkehrsverlag-fischer.de, Shop: www.verkehrsverlag-fischer.de, ISBN 978-3-87841-497-1, Bestell-Nr. 31121, 198 Seiten, broschiert.
Die deutsche Wirtschaft trotzt (noch) der Staatsschulden- und Finanzkrise. Für 2012 rechnet das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln
mit 1,25 Prozent Wachstum. Wie es wirklich kommen wird, weiß keiner.
Der Blick in die Glaskugel ist mit vielen Fragezeichen behaftet.
Logistikwirtschaft hat unzweifelhaft profitiert
Die deutsche Logistikwirtschaft hat von der brummenden Wirtschaft
insbesondere in 2010 und 2011 unzweifelhaft profitiert. So lag der
Gesamtumsatz des Logistikmarktes in Europa im Jahre 2010 bei 930
Milliarden Euro - darunter Deutschland mit dem größten Anteil und einem
Umsatzvolumen von 210 Milliarden Euro, Tendenz wachsend. In 2011 wird
der Logistikmarkt in Deutschland auf insgesamt 220 Milliarden Euro
geschätzt und selbst für 2012 wird ein Volumen von bis zu 230 Milliarden
Euro für möglich gehalten. Die Branche beschäftigt mehr als eine halbe
Million Menschen. 60 Prozent der Betriebe verfügen über bis zu 50
Mitarbeiter, nur elf Prozent über mehr als 200 Beschäftigte. Selbst
Großunternehmen der Speditionsbranche sind mit ihren Filialsystem
dezentral organisiert. Insbesondere die regionalen Produktions- und
Verbrauchsstrukturen prägen die Betriebsgrößen der Branche.
Der
wirtschaftliche Erfolg der Speditionsbranche zeigt sich an der sinkenden
Insolvenzquote. Sie fiel im ersten Halbjahr 2011 um fast 17 Prozent
gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aus Sicht des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes e.V.
(DSLV) ist das Marktpotenzial im Bereich der Kontraktlogistik besonders
erfreulich. Ihr Marktvolumen ist in Europa seit 2008 von 370 bis heute
auf 381 Milliarden Euro gestiegen. Davon wurde bislang erst ein Viertel,
nämlich 95 Milliarden Euro, an Logistikdienstleister vergeben. „Es gibt
also noch einiges zu tun für deutsche Speditions- und Logistikfirmen,
von denen sich einige unter den Top 10 der weltweit größten
Kontraktlogistiker bewegen“, so DSLV-Präsident Mathias Krage auf dem DSLV-Unternehmertag im November 2011 in Dresden.
Infrastruktur ist der Schlüssel zum Wohlstand
Krage
wörtlich: „Vor diesem Hintergrund möchte ich wiederholt die hohe
Bedeutung herausstreichen, die eine funktionierende Infrastruktur für
den Wirtschaftsstandort Deutschland besitzt. Die
Hauptproduktionsstandorte unserer Kernbranchen Automobil, Maschinen- und
Anlagenbau sowie der chemischen Industrie liegen nach wie vor in
Deutschland. Das ist so, weil diese Firmen hier eine Infrastruktur
vorfinden, die es so auf der Welt kein zweites Mal gibt. Ich muss
hinzufügen: noch. Denn einige der so genannten Schwellenländer sind
dabei, in Riesenschritten aufzuholen. Wenn wir also weiterhin für
deutsche und internationale Unternehmen als Wirtschaftsstandort
attraktiv bleiben wollen, müssen wir uns bewusst machen, dass unsere
Infrastruktur der Schlüssel zu unserem Wohlstand ist. Ein wertvolles
Pfand, das wir nicht verspielen dürfen.“
Sollten die notwendigen
Investitionen in Straßen, Schienen und Wasserstraßen nicht getätigt
werden, könnte Deutschland auf einen massiven Verkehrskollaps zusteuern,
warnen Branchenvertreter. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums
wächst das Transportaufkommen im Straßengüterverkehr bis zum Jahre 2025
um 55 Prozent und in der Verkehrsleistung sogar um 84 Prozent. Was
Infrastruktur und Standortpolitik angeht, will es der DSLV nicht nur bei
dem Ruf nach dem Staat belassen. Auch als Verband könne man einiges zur
Entwicklung der Branche beitragen. Zu nennen sind hier die Aktivitäten
des Vereins zur Förderung des Logistikstandortes Deutschland, zu dessen
Gründungsmitgliedern der DSLV gehört. Der Verein hat bereits im letzten
Jahr gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium die „Logistics Alliance
Germany (LAG)“ ins Leben gerufen. Zusammen mit vierzehn weiteren
Mitgliedern und dem Bundesverkehrsministerium will man jährlich 1,2
Millionen Euro für Marketingzwecke bereitstellen.
Wesentliche
Elemente darin sind die Organisation von Messen und Delegationsreisen
ins Ausland. Gesamtstrategisch will man sich dabei vor allem auf die
USA, Brasilien, die Türkei, China, Japan und Südkorea konzentrieren. Der
Fokus wird auf die besonders logistikrelevanten Branchen wie den
Maschinenbau, die Fahrzeugproduktion, die Elektrotechnik, die Chemie
sowie die Beförderung von Lebensmitteln und Textilprodukten gelegt.
Gefährliche Geschosse: ADAC und Polizei warnen vor Eisplatten auf Lastwage
Milde Temperaturen tagsüber, Frost in der Nacht. „Eine
gefährliche Mischung“, meinen ADAC und Polizei. Denn gerade dieser
Temperaturunterschied könne Wasserlachen auf Dächern von Lastwagen zu
gefährlichen Eisplatten machen. Besonders gefährdet: Anhänger mit
Planendächern. „In den Mulden sammelt sich Wasser, das nachts gefriert“,
erklärt Axel Arnold vom ADAC Südbayern.
Lkw-Fahrer seien diesbezüglich inzwischen zwar deutlich mehr
sensibilisiert. Trotzdem komme es auch auf den Straßen in und um
Kaufbeuren immer wieder vor, dass enorme Gefahr von solchen eisigen
Geschossen ausgehe, sagt Thomas Wegst, Verkehrssachbearbeiter der
Kaufbeurer Polizei.
„Bei Kontrollen wird schon immer mal wieder ein Fahrer erwischt, der
sich nicht um das Dach seines Fahrzeugs gekümmert hat und mit riesigen
Eisplatten herumfährt“, meint Wegst weiter. Gezielt könne man mögliche
Verstöße zwar nicht kontrollieren. „Aber wenn man es schon von Weitem
erkennt oder beim Hinterherfahren bemerkt, wird der Fahrer natürlich
angehalten und darauf hingewiesen“, erklärt der Polizist.
Verantwortung liegt beim Fahrer
Vor allem bei unebenem Belag oder bei höherer Geschwindigkeit, wenn
der Fahrtwind unter die Eisplatten greift und sie unkontrolliert abheben
lässt, ist das Risiko für den nachfolgenden Verkehr besonders groß.
Kommt es als Folge zu einem Unfall, liege die Verantwortung beim Lenker
des Lastwagens, heißt es seitens des ADAC.
Solche Unfälle, erzählt Wegst, gebe es auch in und um Kaufbeuren des
Öfteren. Meist bleibe es aber bei Sachschäden, verletzt sei dadurch in
den vergangenen Monaten kein Verkehrsteilnehmer worden.
Laut Straßenverkehrsordnung muss der Lkw-Fahrer dafür sorgen, dass
sein Fahrzeug bei Beginn der Fahrt verkehrssicher ist. Das, so Wegst,
sei mitunter mühsam, aber eben Pflicht. Bei Verstößen gegen diese
Sorgfaltspflicht drohen ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie drei
Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei.
Sind tatsächlich auch Personenschäden zu
beklagen, kann gegen den Fahrer sogar wegen fahrlässiger
Körperverletzung ermittelt werden. Arnold: „Lastwagenhalter und
Speditionen sind ebenso in der Pflicht, die Gefahr zu bannen.
Beispielsweise durch den Einbau von aufblasbaren Zwischenböden auf
Hartdächern, die eine Eisschicht dort lösen können.“
Und was wird Autofahrern geraten, die gefährdet werden? Ausreichend
Abstand einhalten, meint Arnold. Und zwar schon dann, wenn erste
kleinere Eiskristalle auf die Windschutzscheibe geschleudert werden.
Denn sie seien Vorboten größerer Platten.
Normalerweise fallen diese 20 bis 50 Meter hinter dem Lastwagen auf die
Straße. „Ausweichmanöver sind daher schwierig und gefährlich, da die
Eisgeschosse schnell die Richtung ändern“, sagt Arnold.
Auch Wegst rät zu Aufmerksamkeit: „Wenn man
tatsächlich durch umherfliegende Eisplatten in Gefahr gebracht worden
ist, sollte man sich das Kennzeichen des Lastwagens notieren und der
Polizei melden.
Von Montag an dürfen Lkws nur noch den rechten
Fahrstreifen auf der Köhlbrandbrücke nutzen. Damit soll das Bauwerk in
der Hansestadt geschützt werden.
Vor der Köhlbrandbrücke werden sich künftig lange Lkw-Schlangen bilden,
aber Pkws können etwas schneller durch das Nadelöhr schlüpfen. Die
Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) verhängt nämlich ein
Überholverbot für Laster für das in die Jahre gekommene Bauwerk. Dieses
gilt zukünftig in beiden Richtungen jeweils von der Einmündung der
Breslauer Straße bis zur Mitte der Westrampe. Ab kommenden Montag dürfen
Lastwagen hier ausschließlich den rechten Fahrstreifen nutzen, kündigte
HPA-Geschäftsführer Jens Meier am Donnerstag an.
Foto: picture-alliance/ dpa/dpa
Da Lkws demnächst nur noch
die rechte Spur benutzten dürfen, könnte es für die Brummifahrer eng
werden
ADAC begrüßt die neue Regelung
Er begründete die neue Regelung mit der zunehmenden Verkehrsdichte und
der steigenden Anzahl sehr schwerer Transporte, die täglich über die
Brücke fahren. Messungen der HPA hätten ergeben, dass die Belastung der
Köhlbrandbrücke weit über den bisherigen Annahmen liegt. Die Brücke sei
nach Bemessungsvorschriften der späten 60er-Jahre gebaut worden, die den
heutigen Belastungen nicht mehr Rechnung tragen. „Allein von April bis
Oktober vergangenen Jahres haben insgesamt 3,7 Millionen Fahrzeuge mit
einem Gesamtgewicht von 27 Millionen Tonnen die Brücke überquert“, sagte
Meier. Nur 19 Prozent davon seien Lkws gewesen. „Deren Anteil am
Gesamtgewicht lag aber bei 57 Prozent.“ Das sei gewaltig. Damit die
Brücke noch möglichst lang erhalten bleiben kann, habe sich die HPA für
das Überholverbot entschieden.
Der ADAC begrüßte die Ankündigung. „Wir haben auf der Köhlbrandbrücke
eine latent hohe Unfallgefährdung“, sagte Matthias Schmitting vom ADAC
Hansa. „Neben dem großen Verkehrsaufkommen kämpfen die Lkw-Fahrer wegen
der hohen Lage der Brücke mit Seitenwinden. Zudem gibt es keinen
Standstreifen.“ Da sei es sicherer, wenn sich die Fahrer nur noch auf
eine Spur konzentrieren müssen, so Schmitting. Die Blechschlange werde
dadurch insgesamt länger, gab der Experte zu. Deshalb fordere der ADAC
ein Konzept zur Reduzierung der zahllosen Containerumfuhren im Hamburger
Hafen. „Diese machen nämlich die Hauptbelastung auf der Köhlbrandbrücke
aus.“
200 Millionen Euro für den Hamburger Hafen
Im laufenden Jahr investiert die HPA knapp 200 Millionen Euro in den
Hamburger Hafen, zum Beispiel in den Umbau der Nautischen Zentrale.
Terminals und Lotsen, Schlepper und Festmacher sollen hier in einem
System zusammengefasst werden. „Im Herbst erwarten wir das erste Schiff
mit 16.000 Standardcontainern“, sagte HPA-Chef Meier.
Foto: dpa/DPA
Jens Meier, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority
(HPA), begründete das Überholverbot mit der hohen Belastung der
Köhlbrandbrücke durch schwere Lkws
Das werde schon jetzt am Simulator geübt, um einen sicheren Einlauf zu
gewährleisten. „Gemeinsam mit der Hafenwirtschaft wollen wir unsere
Position als einer der führenden Häfen bei Geschwindigkeit, Qualität und
Sicherheit festigen“, sagte Meier.
Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) kündigte an, dass in den
kommenden Monaten viele Entscheidungen anstehen, die die Weichenstellung
für die ökonomische und ökologische Entwicklung des Hamburger Hafens
vorbereiten sollen. Dazu zählte er den Hafenentwicklungsplan
verschiedene Verkehrs- und Infrastrukturprojekte, die Versorgung von
Schiffen mit Landstrom und Flüssiggas sowie die Einigung über die
Elbvertiefung.
Horch zeigte sich zuversichtlich, dass das Einvernehmen der
Nachbarländer mit diesem Projekt innerhalb der Gesetzesfrist bis Ende
März hergestellt werden kann. „Wir sind jeden Tag in konstruktiven
Gesprächen“, so der Senator. Über die Einzelheiten sei Stillschweigen
vereinbart worden. Horch kündete zudem an, den Hafendialog zu einer
Dauereinrichtung machen.
Kreis Göppingen. Der CDU-Abgeordnete Dietrich Birk begrüßt ein
Lkw-Nachtfahrverbot auf der B 297, sieht aber auch Probleme: Nachts
Ruhe, tagsüber mehr Verkehr.
Der Göppinger Landtagsabgeordnete
Dietrich Birk sieht in einem Nachtfahrverbot für den Lkw-Verkehr auf der
Bundesstraße 297 und der Sperrung von Landesstraßen einen ersten
wichtigen Schritt zur Entlastung der Anliegerkommunen. Aber: "Ich bin
besorgt, dass tagsüber mit einer weiteren Verkehrszunahme auf der
Bundesstraße 297 im Kreis Göppingen zu rechnen ist." Denn die Sperrung
der meisten Landesstraßen werde tagsüber zu weiteren Verlagerungen von
Schwerlastverkehr auf der B 297 führen, und somit wären Göppingen,
Rechberghausen, Birenbach und Wäschenbeuren weiter stark betroffen.
Birk: "Daran wird auch das geplante Nachtfahrverbot nichts ändern."
Zu begrüßen seien die Pläne des Regierungspräsidiums, dem zunehmenden
großflächigen Mautausweichverkehr zwischen dem Remstal und dem Filstal
einen Riegel vorzuschieben, führt Birk aus. Der Schwerlastverkehr habe
auch auf den zum Teil engen und dafür nicht ausgelegten Landesstraßen
nichts verloren. Insofern sei es richtig, einige betroffene
Landesstraßen für den LKW-Durchgangsverkehr komplett zu sperren.
Der CDU-Politiker erwartet vom Regierungspräsidium auch Antworten zur
Verkehrsentwicklung, wenn der Stadttunnel Schwäbisch-Gmünd für den
Verkehr freigegeben ist. Birk: "Dann wird es zumindest am Tage für den
gesamten Schwerlastverkehr noch interessanter, die Querung zwischen der
B10 im Filstal und der B 29 im Remstal über die Bundesstraße 297 durch
den Kreis Göppingen zu nehmen."
Birk geht davon aus, dass das Regierungspräsidium sein Konzept
intensiv mit den betroffenen Gemeinden erörtert und deren Belange sowie
Verkehrszählungen mit einbezieht. Der CDU-Abgeordnete: "Ziel muss eine
für alle Teilräume tragfähige Lösung und gerechte Lastenverteilung
sein."
Ebenso müsse gewährleistet sein, dass ein Nachtfahrverbot für den
Schwerlastverkehr über zwölf Tonnen auf der Bundesstraße 297 konsequent
von der Polizei überprüft werde, um auswärtigen Mautprellern das
Handwerk zu legen.
Ein Lkw drohte am Donnerstag laut Polizei im
Bereich des Knoten Spittal-Millstätter See auf der Tauernautobahn (A10)
von der Lieserschluchtbrücke zu stürzen. Das Schwerfahrzeug aus
Slowenien konnte aber noch im letzten Moment gesichert werden.
Ein Sattelschlepper, der Donnerstagmittag im Bereich des Knoten
Spittal/Millstätter See der Tauernautobahn auf der A10 bei einem Unfall
die Leitschiene der 80 Meter hohen Seebachbrücke durchbrochen und über
die Fahrbahn hinausgeragt hat, konnte von den Einsatzkräften gesichert
werden. Teile der durchbrochenen Leitschiene fielen von der Bogenbrücke
in die Tiefe der Lieserschlucht.
„Der
Lkw kann nicht mehr abstürzen. Die Ladung rieselt aber noch auf die
darunterliegende Katschbergstraße (B99)“, erklärten am frühen
Donnerstagnachmittag die Einsatzkräfte. Verletzt wurde bei dem
Zwischenfall niemand. Wie sich später herausstellte, war der 43 Jahre
alte slowenische Kraftfahrer wegen eines Reifenplatzers ins Schleudern
geraten.
Teile der Ladung von 24 Tonnen Katzenstreu fielen bereits auf darunterliegende Katschbergstraße
Ein
Absturz war laut Polizei dank der raschen Sicherungsmaßnahmen zu diesem
Zeitpunkt nicht mehr möglich. Der Lkw-Lenker befreite sich selbst aus
der Kabine und erlitt einen leichten Schock. „Es gibt keine Hinweise auf
eine Übermüdung oder eine Alkoholisierung des Kraftfahrers“, sagte ein
Polizist.
Bergungskräne sollen helfen
60
Feuerwehrleute aus Spittal, Seeboden und Lendorf sicherten den Laster,
damit er nicht abstürzten konnte. „Es sind zwei spezielle Bergungskräne
eingetroffen. Die Bergung wird aber noch dauern, damit nicht weitere
Teile der Leitschiene, des Lasters oder Material in die Tiefe stürzen“,
sagte der Seebodener Feuerwehrkommandant Leonhard Heitzmann
Der
ausgetretene Dieseltreibstoff wurde von der Feuerwehr gebunden. Der
Verkehr in Richtung Süden wurde für die Dauer der Sperre ab Gmünd von
der Autobahn abgeleitet. Die B99 war vorrübergehend auch gesperrt. Bei
Spittal-Ost konnten die umgeleiteten Fahrzeuge wieder auf die
Tauernautobahn auffahren.
Sperre bis 18.30 Uhr
Der
Stau reichte am Donnerstag bereits am frühen Nachmittag bis nach Gmünd
zurück. „Die Sperre wird mindestens bis 18 Uhr dauern“, hieß es aus der
ORF-Verkehrsredaktion. Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang alle
Verkehrsteilnehmer daran, die Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge zu
bilden.
Diebe stehlen Fahrzeugteile von LKW in Aachen - Untersuchungshaft
Bielefeld (ots) - SR/ Am Montag, 16.01.2012, wurden durch den Zoll auf
dem Rastplatz Obergassel an der Autobahn 2, in Richtung Dortmund, zwei
Männer in ihrem PKW kontrolliert. Im Kofferraum ihres Fahrzeuges wurden
LKW-Ersatzteile festgestellt. Die Polizei Bielefeld nahm die beiden
Männer wegen Verdachts des Diebstahls fest.
Sie gingen am 17.01.2012 in
Untersuchungshaft. Bei der Kontrolle des Opel Vectras stellten
Zollbeamte um 3 Uhr fest, dass sich im Kofferraum LKW-Ersatzteile im
Wert von 20.000,- Euro befanden. Die Polizei Bielefeld nahm die beiden
polizeilich bekannten Männer im Alter von 27 und 48 Jahren vorläufig
fest.
Ermittlungen ergaben, dass die Fahrzeugteile teilweise von noch
neuen, nicht zugelassenen LKW stammten. In der Nacht zum 16.01.2012
wurden auf dem Betriebsgelände eines Nutzfahrzeughändlers in Aachen an
13 LKW Fahrzeugteile entwendet. Die Polizei geht davon aus, dass es sich
bei den Dieben um die beiden festgenommenen Männer handelt, die von
dort, die im Kofferraum aufgefunden Teile, entwendeten. Beide sind ohne
festen Wohnsitz in Deutschland und gaben zunächst falsche Personalien
an. Sie stritten den Diebstahl ab.
Die beiden Diebe wurden am 17.01.2012
einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl gegen Beide
erließ.
Zwei Lkw-Fahrer fanden Heinrich Daniels schwerverletzt in seinem Lastwagen - nun sucht er noch einen seiner Lebensretter
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Am vergangen Freitag, dem 13. Januar 2012, ist am Morgen die
Verkehrs-Eilmeldung bei NDR 1 Niedersachsen zu hören gewesen: "Vorsicht
auf der A 28 Leer in Richtung Oldenburg - zwischen Leer-Ost und Filsum
befindet sich eine ungesicherte Unfallstelle." Wenige Wörter, die
mindestens ein Leben total verändern. Nämlich das des Lkw-Fahrers
Heinrich Daniels aus dem ostfriesischen Westermarsch bei Norden. Ihm war
der Reifen geplatzt, er hatte keine Chance, seinen 40-Tonner auf der
Straße zu halten. Schwer verletzt liegt er im Bundeswehrkrankenhaus in
Westerstede und sucht nun seinen Lebensretter.
Trotz des Verlustes denkt Daniels positiv
Heinrich Daniels hadert nicht mit seinem Schicksal. Er hat bei dem
Unfall einen Arm verloren, aber ein Leben gewonnen. Er ist Optimist. Und
er suchte die beiden Lkw-Fahrer, die ihm in seiner höchsten Not
geholfen haben. "Ich fühlte mich total verlassen, auf einmal standen da
die Lkw-Fahrer - und fragten 'Lebst du noch?'". In diesem Moment habe er
sich etwas wohler gefühlt. "Denen hab ich mein Leben zu verdanken."
Inzwischen hat sich ein Lkw-Fahrer gemeldet: Hempi aus Varel. Den
Zweiten sucht Heinrich Daniels noch: "Ich hoffe, dass sich der
Lkw-Fahrer nach diesem Aufruf meldet." Er wolle einfach nur Danke sagen.
So mancher half nicht
Wenn er wieder fit ist, weil Heinrich Daniels mit seiner Lebensgefährtin auf die Malediven reisen.
Denn als er so mit abgetrenntem Unterarm im Führerhaus des
40-Tonners lag, da gab es viele, die hätten helfen können, erzählt der
47-Jährige. Sie sind aber erst langsam, und als sie die Tragik
erkannten, sehr schnell vorbeigefahren. "Ich dachte, ich träume, das ist
doch menschenunwürdig. Ich steige doch aus und helfe." Die Fahrer seien
nur langsam vorbei gefahren, er erinnere sich an einen blauen Passat,
"leider nicht mehr ans Nummernschild, ich bin enttäuscht".
Noch das ganze Jahr, so schätzten seine Ärzte, wird er im Krankenhaus
liegen. Und danach, darauf besteht seine Lebensgefährtin, geht es
endlich - wie versprochen - auf die Malediven. Das neue Leben feiern!
Dieser Brummi verkeilte sich unter der "Idiotenbrücke".
Foto: Florian Jocham
Köln –
Wieder mal ein Crash an der "Idiotenbrücke" auf der Inneren
Kanalstraße: Ein auswärtiger Brummi-Fahrer übersah am Donnerstagmorgen
das Schild mit der Höhenbegrenzung - und verkeilte sich voll unter der
Brücke!
Die Folge: Sein Lkw ist nun Schrott, der Rahmen
voll verzogen. Und: Weil sich der Laster festgefahren hatte, kam es
natürlich zu langen Staus, die Fahrbahn Richtung Ehrenfeld wurde
zwischenzeitlich komplett gesperrt.
Erst als der Brummi befreit war, konnte es weiter gehen - und die genervten Autofahrer rollten ihrem Ziel entgegen.
Einen nicht
alltäglichen Fall einer Geschwindigkeitsüberschreitung erlebten Beamte
der Verkehrspolizei am Donnerstag auf der B 311 bei Heudorf: Ein Laster
wurde dort mit einer Geschwindigkeit von 107 Stundenkilometern gestoppt.
Die Beamten hatten mit dem Laser-Messgerät zunächst einen
Sattelzug im Visier, der mit über 92 Stundenkilometern an der Messstelle
vorbeifuhr, wo 60 erlaubt waren. In dem Augenblick setzte auf der
Sperrfläche ein nachfolgender Sattelzug mit 107 Stundenkilometern zum
Überholen an, teilen die Beamten mit.
Der Raser konnte kurze Zeit später angehalten und kontrolliert
werden. Die Auswertung des digitalen Kontrollgerätes ergab, dass der
35-jährige Fahrer davor sogar bis zu 126 Stundenkilometer fuhr. Das
vordere Kennzeichen war durch einen übergestreiften Damenslip verdeckt.
Offensichtlich wollte der Fahrer auf diese Weise die Verfolgung von
Geschwindigkeitsverstößen vereiteln. Da der Verdacht besteht, dass das
Geschwindigkeitsbegrenzungsgerät manipuliert ist, wurde das Fahrzeug in
eine Werkstatt gebracht.
Deutsche Technik für französische Landstraßen-Maut
Die Wiesbadener Firma Vitronic
hat vom französischen Elektronikkonzern Thales den Auftrag bekommen,
mehr als 170 Kontrollbrücken für die Erfassung der LKW-Maut auf
Landstraßen zu installieren. Die Mautbrücken sind eine Weiterentwicklung
der Brücken, die im deutschen Autobahnmautsystem zum Einsatz kommen.
Nach Angaben des Unternehmens beläuft sich der Auftrag auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.
2013 werden in Frankreich rund 14.000 Kilometer Landstraße für LKW ab
3,5 Tonnen mautpflichtig. Die französische Regierung erhofft sich von
dieser Maßnahme jährliche Einnahmen von 1,5 Milliarden Euro. Im
Unterschied zur LKW-Maut für 9000 Autobahnkilometer, bei denen die DSRC-Funktechnologie
eingesetzt wird, hat sich bei der Landstraßenmaut in der Ausschreibung
eine Technik durchgesetzt, die auf der Positionsbestimmung per Satellit
und Abrechnung über eine On-Board-Unit (OBU) beruht.
Von der Landstraßenmaut sind rund 600.000 französische LKW betroffen
sowie bis zu 300.000 ausländische Fahrzeuge. Für die Fahrzeuge werden je
nach Gewicht und Schadstoffklasse unterschiedliche Mauttarife fällig.
Durchschnittlich müssen 0,12 Euro pro Kilometer gezahlt werden. Die
Landstraßenmaut soll noch in diesem Jahr probeweise im Elsass für LKW ab
12 Tonnen eingeführt werden, weil zahlreiche LKW nach Einführung der
deutschen LKW-Maut elsässische Streckenabschnitte benutzen. Der
landesweite Start der Maut ist für Mitte 2013 geplant.
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