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Altersarmut: Die betrogene Generation

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  • Auf keinen Fall höhere Löhne: Die Ampel und die Rente

    Was bringt die Ampel? Das Sondierungspapier liefert erste Anzeichen dafür, und die sind nicht erfreulich. Als Beispiel hier die Vorschläge, die die Rente betreffen. Dass nicht weiter gekürzt wird, ist schon der Gipfel der rot-grün-gelben Gnade. Die weiteren Ideen sind verheerend.

    Sozial wird das nicht mit der Ampel, so viel steht schon einmal fest. Eine kleine Erhöhung des Mindestlohns und ein wenig Etikettentausch – aus Hartz IV mach' Bürgergeld und aus Kindergeld und der Hartz IV-Zahlung für Kinder eine Kindergrundsicherung –, ansonsten aber die unerbittliche Herrschaft der Schuldenbremse, bei gleichzeitiger Erhöhung des Rüstungshaushalts. Das ist, was das Sondierungspapier ankündigt.


    Bei den Renten ist der Höhepunkt schon damit erreicht, dass das im europäischen Vergleich skandalös niedrige deutsche Rentenniveau nicht weiter abgesenkt werden und das Renteneintrittsalter nicht weiter erhöht werden soll.

    Nur als kleine Erinnerung an all jene, denen die Funktion des Renteneintrittsalters noch nicht klar ist – es wirkt sich vor allem als Rentenkürzung auf die vielen aus, die vorzeitig in Rente gehen müssen. Und es verschiebt dank der Tatsache, dass ärmere Deutsche eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als wohlhabende, die Rentenbeiträge der Armen zu den Rentenzahlungen an die Wohlhabenden.

    Heute schon stirbt jeder Fünfte vor Erreichen des Rentenalters; und das sind eher nicht die Besserverdienenden. Die Tatsache, dass die Hälfte der Renten unter 800 Euro liegt, mag man schon gar nicht mehr wiederholen. Eines der größeren sozialen Probleme wird jedenfalls nicht angetastet werden.

    Dafür kündigen die Rot-Grün-Gelben aber einen Einstieg in einen Systemwechsel in der Rentenversicherung an. Zehn Milliarden Euro soll die Deutsche Rentenversicherung vom Staat erhalten, um sie "am Kapitalmarkt reguliert anzulegen", und die Reserven, im letzten Jahr immerhin 36 Milliarden Euro, darf sie gleich auch mit ins Kasino nehmen.

    Der Begriff "reguliert" besagt natürlich gar nichts. "Mündelsicher" wäre ein rechtlich eindeutiger Begriff gewesen; das ist die Begrenzung, die für Lebensversicherungen gilt, die nicht in alles Beliebige investieren dürfen, sondern nur in besonders sichere Anlageformen. Was die Lebensversicherer nach 2008 in große Nöte brachte, wohin sie das Geld tragen sollten; Staatsanleihen, die traditionell einen großen Teil der Anlagen ausmachten, brachten entweder gar keine Verzinsung (oder negative, wie die Bundesschatzbriefe seitdem immer wieder) oder fielen auch in die Sparte "spekulativ".

    Vor einigen Jahren übertrug der damalige Bundesverkehrsminister Sigmar Gabriel die Bundesautobahnen an Allianz und Co., gegen eine staatlich garantierte Verzinsung von fünf Prozent pro Jahr, die die Maut- und die Steuerzahler aufbringen müssen. Das hätte eigentlich auch unter der Überschrift "Bankenrettung" vermerkt werden müssen, ging aber von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt über die Bühne. Soll also die Rentenversicherung auch Autobahnen als Investitionsobjekt erwerben?

    Oder sollen sie den Immobilienmarkt weiter anheizen, im Interesse der anderen Immobilienbesitzer, jener zwei Prozent der deutschen Bevölkerung, die überhaupt mehr Immobilie haben, als sie selbst bewohnen? Auch der Druck auf die Mieter ist ein Ergebnis international vagabundierenden Geldes, das Häuser in Deutschland als vergleichsweise sichere Parkmöglichkeit entdeckt hat. Zu Hochzeiten der Eurokrise konnte es passieren, dass ganze Koffer voll Geld aus Griechenland nach München getragen wurden, um dort in Betongold umgetauscht zu werden.

    46 Milliarden, das klingt nicht nach viel, aber es ist mehr, als 2019 insgesamt für alle Menschen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen, große wie kleine, ausgegeben wurde. Also ein Jahr Hartz IV als Spielgeld.

    Volkswirtschaftlich könnte das unter einer Voraussetzung Sinn ergeben: wenn es einen extremen Mangel an Kapital gäbe. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es gibt viel zu viel Geld, das nach Anlagemöglichkeiten sucht; darum wird inzwischen mit allem spekuliert, das nicht niet- und nagelfest ist, und weltweit gibt es unzählige Spekulationsblasen, die nur auf den Augenblick warten, an dem sie platzen. Den natürlich keiner kennt, aber jeder weiß, dass sie irgendwann platzen werden. Dieses Manöver soll, so die Ampler, die Renten "generationengerecht absichern". Generationengerecht heißt im neoliberalen Lexikon, ohne die Beitragssätze zu erhöhen.

    Nun, vielleicht hätte man ihnen einmal einige grundlegende Tatsachen erklären sollen. Als Erstes hätten sie sich die Welt als ein Dorf mit Naturalwirtschaft denken und dann erklären sollen, womit die Alten ernährt werden. Klar, mit den Überschüssen; also mit jenem Teil der Ernte, der das übersteigt, was die unmittelbar Produzierenden verbrauchen. Das ändert sich nicht, wenn das Dorf zu einem modernen Land aufgeblasen wird. Die tatsächlich gezahlte Rente entspringt immer dem Überschuss des Moments, in dem sie geleistet wird. Insofern ist die saubere Trennung in umlagefinanzierte oder kapitalgedeckte Rente eine Täuschung, denn auch Letztere wird am Ende umlagefinanziert, sie macht nur zuvor einen Ausflug auf den Kapitalmarkt mit allen damit verbundenen Risiken; und die können beträchtlich sein. In den USA standen 2008 reihenweise Rentenfonds vor der Pleite und mussten mit Staatszuschüssen vor dem Bankrott gerettet werden.

    Aber selbst wenn das wachsweiche "reguliert" keinen Ausflug in die Welt der Spekulation andeutete und das Geld auch nicht in Wohnungen auf dem deutschen Immobilienmarkt flösse, bleibt das ein Schritt zum Nachteil der Beschäftigten. Egal, wie viele Tabellen mit steigenden Aktienkursen vorgelegt werden.

    Sämtliche Einkommen in einem Land lassen sich in zwei Kategorien teilen: in die Lohnquote und in Kapitalerträge. Beide teilen sich denselben Kuchen; was bedeutet, wenn der Anteil der Kapitalerträge steigt, dann sinkt der Anteil der Löhne, und umgekehrt. Wären die Löhne in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten deutlicher gestiegen, dann hätte sich das Vermögen der Kapitaleigner nicht so vermehren können, dann wäre heute der Druck auf die Löhne (und die Mieter) geringer. Wenn noch mehr Geld in dieses System gepumpt wird, dann hat das immer nur den gleichen Effekt: Damit dieses Geld Zins abwerfen kann, müssen die Löhne weiter sinken.

    Für die Beschäftigten ist das im günstigsten Fall ein Nullsummenspiel, weil sie an den Löhnen, die die Berechnungsgrundlage der Rente sind, das verloren haben, was sie als Kapitalertrag aus der kapitalgedeckten Rentenversicherung erhalten. Im ungünstigsten Fall erhalten sie nichts, haben aber bei den Löhnen dennoch verloren. Und natürlich gibt es noch einige Varianten dazwischen.

    Der entscheidende Punkt ist der: Die Beschäftigten spekulieren gegen sich selbst. Das ist übrigens bei Arbeitnehmeraktien dasselbe. Es gab ein hübsches Beispiel dazu bei der letzten Runde der Karstadt-Sanierung. Das Problem dabei waren die hohen Mieten der Kaufhäuser, die schon bei einer der vorhergehenden Sanierungsrunden an einen Immobilienfonds verkauft worden waren. Der wiederum hatte die Häuser mit einem Bankkredit erworben. Die Bank, die den Kredit gewährte, war nun eine ganz besondere. Sie gehörte dem Pensionsfonds der Karstadt-Beschäftigten.

    Diese Bank blockierte bei den Verhandlungen (die ohnehin massiv zulasten der Beschäftigten gingen, die in jeder Runde wieder auf Lohn verzichten mussten) den Sanierungsplan, weil die Mietzahlungen an den Immobilienfonds gesenkt werden sollten und sie fürchtete, dass die Kredite dann nicht mehr bedient würden. Es war der Pensionsfonds der Beschäftigten, der deren Beschäftigung in Gefahr brachte, weil er sich verhielt wie andere Kapitalgesellschaften eben auch.

    Nur jene, deren Einkommen aus Kapitalerträgen ihr Einkommen aus Lohn übersteigt, haben im günstigsten Fall einen Vorteil aus einer kapitalgedeckten Rentenversicherung. Das mögen in den Reihen der Grünen und der FDP einige sein, da muss das nicht überraschen. Der gewöhnliche SPD-Wähler allerdings kann bei diesem Spiel nur verlieren.

    Egal. Sie wollen auch auf die gescheiterte Riester-Rente noch eins draufsetzen und die "gesetzliche Anerkennung privater Anlageprodukte mit höheren Renditen als Riester prüfen". Höhere Rendite, das heißt höheres Risiko. Das kann man nicht oft genug sagen. Und dann soll eine Förderung "Anreize für untere Einkommensgruppen bieten, diese Produkte in Anspruch zu nehmen".

    Anreize? Wenn das Geld nicht zum Leben reicht, gibt es nur einen Anreiz: mehr Geld. Das wäre übrigens auch die Lösung für die Rentenversicherung. Die Lohnsteigerungen in Deutschland hinken den Nachbarländern und der Produktivität derart hinterher, dass da gute 30 Prozent drin wären. Und dann? Dann hätte die Rentenversicherung um 30 Prozent höhere Einnahmen, und all die Probleme wären vom Tisch.

    Aber höhere Löhne, das ist der Gottseibeiuns, das in Deutschland absolut Undenkbare. Selbst in Zusammenhängen, die geradezu danach schreien, in denen es schlicht die marktkonforme Lösung wäre, die Löhne zu erhöhen, ist schon der Gedanke verboten. Ich sage nur Pflegenotstand oder Lkw-Fahrer-Mangel. Viele der Probleme dieses Landes gäbe es nicht ohne die beständige Lohndrückerei. Doch ehe man das Wort Lohnerhöhung auch nur in den Mund nimmt, geht man lieber in Mexiko Pflegekräfte schanghaien.

    Da denken auch unsere Ampler nicht anders. Denn alles, was ihnen außer Spekulation noch einfällt, ist, "die umlagefinanzierte Rente (…) durch die Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie die erwerbsbezogene und qualifizierte Einwanderung" zu "stärken".

    Anders gesagt: Sie werden alles tun, damit das Angebot an Arbeitskräften, woher auch immer, über der Nachfrage liegt und ja keine höheren Löhne herauskommen. Damit ignorieren sie das einzige Werkzeug, das die Renten tatsächlich sicherer machen könnte. Aber wir reden hier schließlich von deutscher Politik; ein näherer Zusammenhang mit der Wirklichkeit ist da nicht erforderlich.





    PERVERS IST WENN DEUTSCHE STAATSBÜRGER SCHUTZ SUCHEN MÜSSEN VOR SCHUTZSUCHENDEN!

    ​​​​​In der internationalen Politik geht es
    nie um Demokratie oder Menschenrechte.
    Es geht um die Interessen von Staaten.
    Merken sie sich das, egal was man Ihnen im
    Geschichtsunterricht erzählt.
    Egon Bahr


    Der grosse Krieg beginnt nicht mit dem ersten Schuss, sondern beginnt mit dem lustvollen Schüren von Kriegsbereitschaft im Namen der Wahrheit.

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    • Alles wird gut...


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      M.P.U
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      • Senkung des Renteneintrittsalters auf 65 Jahre wäre finanzierbar


        „Die Drohszenarien, dass die Rente langfristig nicht finanzierbar sei, sind komplett unseriös. Im neuen EU-Altersreport vom Mai 2021 steht klipp und klar: Die Rentenausgaben in Deutschland steigen bis 2045 moderat von zehn auf zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts, und bis 2070 bleiben sie konstant. Das ist EU-Durschnitt und verkraftbar. Österreich gibt heute schon 13 Prozent für eine sehr gute Rente aus“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu Forderungen, das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre heraufzusetzen. Birkwald weiter:

        „Die Rente erst ab 68 hieße für viele ‚Arbeiten bis zum Umfallen‘, denn jeder fünfte Mensch stirbt hierzulande vor seinem 69. Geburtstag. Bei den Niedrigverdienenden sieht es noch schlimmer aus. DIE LINKE lehnt deshalb jede Anhebung der Regelaltersgrenze ab. Die Rückkehr zur Rente ab 65 wäre nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung mit einer moderaten Beitragssatzerhöhung von 0,5 Prozentpunkten finanzierbar. Der steuerfinanzierte Bundeszuschuss würde um gut eine Milliarde Euro steigen. Dazu müsste nur die für das kommende Jahr geplante Erhöhung des Verteidigungshaushalts um 2,4 Milliarden Euro gestrichen werden.“

        Pressemitteilung von Matthias W. Birkwald, 08. Juni 2021



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        • Finanzierbar wäre noch viel mehr.
          Es ist alles ein Frage der Vereilung und der Kräfteverhältnisse.
          Unter Kohl gab es nicht nur ein humaneres Renteneintrittsalter, sondern auch eine weitaus höhrer Besteuerung von Unternehmen.
          Die radikalen Verschlechterungen gingen erst mit der rot-grünen Schröder-Fischer Regierung los.
          Meint ihr, mit einer Ampelregierung würde irgendetwas besser werden?

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          • Nein, ganz im Gegenteil.


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            • Doch, doch....

              Stärkster Zuwachs seit 40 Jahren - Renten legen 2022 kräftig zu

              In diesem Jahr warten die Rentner in Deutschland vergeblich auf eine Erhöhung der Bezüge. Dafür gibt es ab Juli nächsten Jahres spürbar mehr Geld. Und auch für 2023 erwarten die Experten eine weitere deutliche Erhöhung.

              Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland können sich auf eine deutliche Erhöhung ihrer Bezüge im kommenden Jahr einstellen. Nach offizieller Schätzung sollen die Renten im Juli in Westdeutschland um 5,2 Prozent und im Osten um 5,9 Prozent steigen, wie nach Informationen der dpa aus dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2021 hervorgeht. Die Deutsche Rentenversicherung will die Öffentlichkeit an diesem Mittwoch über die erwartete Rentenanpassung und ihre Finanzlage informieren.

              Damit dürften die Renten im Westdeutschland so stark steigen wie seit fast 40 Jahren nicht mehr. 1983 gab es ein Plus von 5,59 Prozent. In Ostdeutschland stiegen die Renten zuletzt 2016 mit einem Plus von 5,95 Prozent in vergleichbarer Höhe wie 2022.

              Corona bringt Rentnern eine Nullrunde

              In diesem Jahr hatte die Corona-Pandemie die Rentner um eine deutliche Erhöhung gebracht. Im Westen gab es eine Nullrunde, in Ostdeutschland ein Plus von 0,72 Prozent. Grund war der konjunkturbedingte Einbruch der Beitragseinnahmen. Eine Trendumkehr hatte sich bereits seit Monaten abgezeichnet. Laut Entwurf des Rentenversicherungsberichts sind die Beitragseinnahmen im laufenden Jahr bis September gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 3,7 Prozent gestiegen. Bleibt es bei der nun geschätzten Rentenerhöhung, steigt eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf Westbeiträgen beruht, somit zum 1. Juli um 52 Euro, eine gleich hohe Rente mit Ostbeiträgen um 59 Euro.

              Auch 2023 gibt es nach aktueller Schätzung eine deutliche Erhöhung der Bezüge. Im Westen könnten die Renten dann um 4,9 Prozent steigen, im Osten um 5,7 Prozent. Allerdings seien die Annahmen zur wirtschaftlichen Entwicklung und somit auch zu den Rentenfinanzen von Unsicherheit geprägt, da die Entwicklung von den Auswirkungen der Pandemie abhänge.

              Die Angaben stammen vom Schätzerkreis Rentenversicherung, der aus Fachleuten der Rentenversicherung, des Bundesamts für Soziale Sicherung und des Bundesarbeitsministeriums besteht. Zur endgültigen Einschätzung der Rentenfinanzen seien die Ergebnisse der Steuerschätzung abzuwarten. Sie werden kommende Woche erwartet.

              In diesem Jahr warten die Rentner in Deutschland vergeblich auf eine Erhöhung der Bezüge. Dafür gibt es ab Juli 2022 spürbar mehr Geld. Und auch für 2023 erwarten die Experten eine weitere deutliche Erhöhung.



              Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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              • Wenn man sich da die gegenwärtige Inflation anschaut und bis Mitte nächsten Jahres ist ja noch etwas Luft, dann gleicht es mal gerade so die gestiegenden Kosten aus oder eher nicht mal die.
                Da braucht man sich ja nur mal die gestiegenden Energie und Gaspreise anschauen.
                Dann sollte sich jeder auch mit dem grundsätzlichen Niveau der Rentenhöhe befassen.
                PERVERS IST WENN DEUTSCHE STAATSBÜRGER SCHUTZ SUCHEN MÜSSEN VOR SCHUTZSUCHENDEN!

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                • Steigende Kosten trifft alle, aber nicht alle erhalten Lohnerhöhungen, Rentner schon. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not, der Spruch vonm Großvater. Hieß für mich: Eigener Wohnraum. Schaut man auf heutige Mieten - ein großes Plus.


                  Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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                  • Eigenen Wohnraum wird es künftig für den Otto-Normalverbraucher nicht mehr geben.
                    Boden wird immer knapper und ist nicht vermehrbar, die Menschen werden im Gegenzug immer mehr, Baustoffe/Ressourcen aller Art sind ebenfalls knapp und preislich unerschwinglich.

                    Die ersten Bauträger treten an ihre Kunden heran und bieten Ihnen Entschädigungssummen, damit diese von ihren Verträgen zurück treten.
                    Lenken die zukünftigen Bauherren nicht ein,
                    gehen die Bauträger entweder in Konkurs,
                    oder verhandeln die Preise neu.
                    Vogel friss oder stirb, ganz einfach.


                    Gruß!
                    M.P.U
                    "Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd"

                    chinesisches Sprichwort

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                    • ewald
                      ewald kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      das hört sich wirklich schlimm an,für alle beteiligten

                  • Hier etwas für die "Renten-Anwärter"....


                    Forscher: Deutsche müssen für Rente mehr arbeiten

                    Die Ampel-Koalition will das Rentenniveau sichern, ab 2022 sind jährliche Erhöhungen vorgesehen. Gleichzeitig wird es weniger Erwerbstätige geben. Die einzige Lösung laut Ökonomen: Insbesondere Teilzeitkräfte sollten mehr arbeiten.

                    Angesichts der erwarteten Rentenerhöhung von 5,2 Prozent im Jahr 2022 haben sich deutsche Wirtschaftswissenschaftler für längere Arbeitszeiten ausgesprochen. Anders sei die Mehrbelastung der Beitragszahler nicht zu finanzieren, sagten Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) der "Bild". "In zehn Jahren wird Deutschland drei Millionen Erwerbstätige weniger haben. Diesen Verlust an Arbeitszeit müssen wir ausgleichen", sagte IW-Forscher Thomas Obst der Zeitung.

                    Statt aktuell im Schnitt 33,9 Stunden pro Woche sollten Arbeitnehmer künftig ein bis zwei Stunden mehr arbeiten - wie es in der Schweiz (36,1 Stunden pro Woche) oder in Schweden (35,2 Stunden pro Woche) bereits der Fall sei. Zudem müsse die Urlaubszeit gekappt werden: Statt aktuell 43,4 Wochen im Jahr sollten Arbeitnehmer in Deutschland künftig 45 Wochen arbeiten. Eine Möglichkeit, die Wochenarbeitszeit zu erhöhen, sei, Teilzeitbeschäftigte mehr arbeiten zu lassen. "Viele von ihnen wollen mehr arbeiten", betonte Obst.

                    Die Wissenschaftlerin Alexandra Fedorets vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sagte der Zeitung: "Eine Arbeitszeitaufstockung kann sinnvoll sein, aber es kommt drauf an, wo genau. Den Fokus sollte man dabei auf Minijobber und Teilzeitbeschäftigte legen." Nach Schätzungen für den Rentenversicherungsbericht würden die Bezüge für die 21 Millionen Rentner im kommenden Jahr im Westen um 5,2 Prozent und im Osten um 5,9 Prozent steigen. Auch im Jahr 2023 dürfte es laut der aktuellen Schätzung eine deutliche Erhöhung der Renten geben. Im Westen könnten die Bezüge dann um 4,9 Prozent steigen, im Osten um 5,7 Prozent.

                    Die Ampel-Koalition will das Rentenniveau sichern, ab 2022 sind jährliche Erhöhungen vorgesehen. Gleichzeitig wird es weniger Erwerbstätige geben. Die einzige Lösung laut Ökonomen: Insbesondere Teilzeitkräfte sollten mehr arbeiten.


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                    • Wie andere Länder die Rente organisieren

                      Andere Länder, andere Sitten, heißt es so schön. Hinzufügen sollte man: auch andere Rentensysteme. Längst gilt die deutsche Rente nicht mehr als Vorbild. Wir haben uns drei Länder angeschaut, deren Rentensysteme aus unserer Sicht auch für Deutschland interessant sein könnten: die Niederlande, Schweden und Österreich.





                      Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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                      • "Forscher: Deutsche müssen für Rente mehr arbeiten"

                        Diese von der Wirtschaft bezahlten "Forscher" sind ihr Geld wert. Sie machen dir auch ne Studie, warum unsere wöchtentliche Arbeitszeit zu kurz und unser Lohn zu hoch ist.

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                        • Deutschland geizt bei der Rente

                          Im Wortlaut von Matthias W. Birkwald, 08. Dezember 2021
                          Die derzeit regelmäßig vorgetragenen apokalyptischen Berichte über das Ende der Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rentenversicherung entbehren jeglicher Grundlage. Die häufig zitierten 100 Milliarden Euro an Bundesmitteln, die jährlich an die Gesetzliche Rentenversicherung gehen, werden einfach in den luftleeren Raum geworfen, sodass jeglicher Vergleichsmaßstab verloren geht. Betrachtet man die von mir bei der Bundesregierung erfragten Zahlen in gesamtwirtschaftlicher Perspektive, geizt Deutschland sogar bei den Ausgaben für seine Seniorinnen und Senioren.

                          Das Verhältnis der Ausgaben für Altersrenten zum Bruttoinlandsprodukt lag 2019 in Deutschland mit 9,3 Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 10,0 Prozent. Von Italien (12,7 Prozent), Frankreich (12,1 Prozent) oder Österreich (11,6 Prozent) sind wir meilenweit entfernt und auch das in der rentenpolitischen Debatte derzeit omnipräsente Schweden wendet mit 9,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts einen höheren Anteil des erwirtschafteten Wohlstands für die Absicherung seiner Rentnerinnen und Rentner auf.

                          Die Zahlen zeigen es deutlich:

                          Die Haltelinie beim Rentenniveau von 48 Prozent ist im internationalen Vergleich ein Armutszeugnis. Wir brauchen jetzt eine Debatte über ein solide finanziertes Rentenniveau von 53 Prozent. Die Qualität eines Rentensystems bemisst sich selbstverständlich nicht allein an dem Verhältnis der Ausgaben für die Alterssicherung am Bruttoinlandsprodukt. Aber die von mir bei der Bundesregierung erfragten Zahlen beweisen, dass entgegen der von Arbeitgeberseite und wirtschaftsnahen Professoren regelmäßig vorgebrachten und in der Presse publizierten Thesen die Rentenausgaben in Deutschland eben nicht unverhältnismäßig hoch sind oder gar durch die Decke gehen. Die Tatsache, dass Deutschland unter dem EU-Durchschnitt liegt, ist umso beachtlicher, da die Bundesregierung auch Leistungen anderer Alterssicherungssysteme, wie beispielsweise die Beamtenpensionen, mitgezählt hat. Werden nicht nur Altersrenten, sondern auch Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten mitgezählt, liegen die Rentenausgaben in Relation zum Bruttoinlandsprodukt hierzulande mit 12,0 Prozent ebenfalls spürbar unter dem EU-Durchschnitt von 12,7 Prozent. Das darf nicht so bleiben. Die Alten müssen uns mehr wert sein.

                          Wagt man den Blick in die Glaskugel, wie es die EU-Kommission regelmäßig in ihrem Aging-Report tut, den in Deutschland niemand zur Kenntnis zu nehmen scheint, so werden die gesamten Rentenausgaben (in einer etwas anderen Abgrenzung) trotz des demographischen Wandels bis 2045 nur moderat um zwei Prozentpunkte ansteigen und dann bis 2070 voraussichtlich konstant bleiben.[1]

                          Auch der neue OECD-Bericht „Pensions at a Glance“ zeigt es:

                          Deutschland liegt auch bei den sogenannten Bruttoersatzraten am Ende des rentenpolitisch Möglichen. Die Bruttoersatzrate beschreibt das Verhältnis der Rentenleistung zum letzten Erwerbseinkommen vor Renteneintritt. Die OECD berechnet die Bruttoersatzrate anhand des typisierten Falles, dass eine Person im Jahr 2020 ihre Berufslaufbahn begann und bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze zum jeweils geltenden Durchschnittsgehalt durchgehend beschäftigt sein wird. Deutschland liegt hierbei mit einer Bruttoersatzrate von 41,5 Prozent weit abgeschlagen hinter dem OECD-Durchschnitt von 51,8 Prozent und noch weiter hinter dem EU-27-Durchschnitt von 54,3 Prozent.
                          PERVERS IST WENN DEUTSCHE STAATSBÜRGER SCHUTZ SUCHEN MÜSSEN VOR SCHUTZSUCHENDEN!

                          ​​​​​In der internationalen Politik geht es
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                          Merken sie sich das, egal was man Ihnen im
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                          Egon Bahr


                          Der grosse Krieg beginnt nicht mit dem ersten Schuss, sondern beginnt mit dem lustvollen Schüren von Kriegsbereitschaft im Namen der Wahrheit.

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                          • Die Geschichte der Deutschen Rentenversicherung




                            Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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