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Fahrermangel: Fehlender Nachwuchs bei Lkw-Fahrern bleibt bestehen

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  • #91
    Obwohl ich ja aufgrund dessen das ich hier zu Hause meine Frau pflege und somit nicht vermittelt werde, stehe ich immer noch in der Vermittlung bei der Online Stellenbörse.
    Das hat dann zur Folge das hin und wieder mal ein Unternehmer anruft und mich fragt ob ich noch Interesse habe.
    Ich sage dann immer kommt darauf an, was bietest Du denn?
    Im Regelfall sind das Containerhöker, die bieten mittlerweile um die 2200,- Brutto + Spesen bei etwa 230 Stunden. DAs Wartezeit ja Freizeit ist und Ergo nicht bezahlt werden muß, kommt das mit dem Mindestlohn auch in etwa hin.
    Mir war allerdings auch neu das Du als Langzeitarbeitsloser kein Anrecht auf den Mindestlohn hast. Im ersten Jahr kann der Chef dir bieten was er will.....
    Im Moment bin ich ehrlich gesagt froh das ich nicht auf den Bock muß, obwohl mir die Situation zu Hause auch nicht wirklich gefällt.......
    Gruß Kai
    Werder Bremen-Lebenslang grün-weiß

    Lieber stehend sterben als knieend Leben (Böhse Onkelz)

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    • #92
      Zitat von Kai Beitrag anzeigen
      Im Regelfall sind das Containerhöker, die bieten mittlerweile um die 2200,- Brutto + Spesen bei etwa 230 Stunden. DAs Wartezeit ja Freizeit ist und Ergo nicht bezahlt werden muß, kommt das mit dem Mindestlohn auch in etwa hin.
      Hast du dich verschrieben? Das glaub ich jetzt nicht.

      Geistig bin ich immer noch 29. Vom Humor her 12. Aber Körperlich bin ich mir sicher das ich schon maßgeblich am Bau der beteiligt Pyramiden war!

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      • #93
        Wo genau?

        Wenn Du den letzten Satz mit der Wartezeit meinst. Genau so wird das von den FIrmen kommuniziert. Ich weiß das es nicht richtig ist, wird aber so gehandhabt.
        Zuletzt geändert von Kai; 22.02.2026, 21:43.
        Gruß Kai
        Werder Bremen-Lebenslang grün-weiß

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        • #94
          2200 Brutto für 230 Stunden. Wer geht dafür Knechten?
          Geistig bin ich immer noch 29. Vom Humor her 12. Aber Körperlich bin ich mir sicher das ich schon maßgeblich am Bau der beteiligt Pyramiden war!

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          • #95
            Das ist hier oben Standard im NV. Selbst im FV wirst Du vorne keine 3 realisieren. Es kann sein das der eine oder andere mittlerweile aufgewacht ist, aber das werden ncht viele sein. Was die Bezahlung angeht war Bremerhaven schon immer ein schlechtes Pflaster......

            Ich habe 2017 Container im NV gefahren. Da gab es 1800 +Spesen, Brutto versteht sich, und da war Chef schon am jammern das ist zuviel.......

            Ein Bekannter von mir fährt Container im FV, was heißt ,das er die Woche im LKW verbringt. Die weitesten Strecken sind Gotha oder mal Meyenburg, an der A 24 , irgenwelche MÖbel. DEr kriegt 2400 + Spesen.
            Gruß Kai
            Werder Bremen-Lebenslang grün-weiß

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            • #96
              Und die Lebenshaltungskosten werden sich von denen im Süden hier nicht arg unterscheiden? Ich mein, wer kann von dem Lohn leben?
              Geistig bin ich immer noch 29. Vom Humor her 12. Aber Körperlich bin ich mir sicher das ich schon maßgeblich am Bau der beteiligt Pyramiden war!

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              • #97
                Vergiss Urlaub und solche Annehmlichkeiten, verzichte auf Versicherungen die nicht absolut notwendig, sprich Pflichtversicherungen sind, gehe nie Essen und/oder ins KIno. Hoffe das nie was kaputt geht und vor allem wenn man es braucht, hoffe das die nächste 500€ Möhre mit Resttüv auch noch die Zeit durchhält.......dann geht das so lala............ja, das ist zum Kotzen............
                Gruß Kai
                Werder Bremen-Lebenslang grün-weiß

                Lieber stehend sterben als knieend Leben (Böhse Onkelz)

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                • #98
                  Zitat von Kai Beitrag anzeigen
                  Vergiss Urlaub und solche Annehmlichkeiten, verzichte auf Versicherungen die nicht absolut notwendig, sprich Pflichtversicherungen sind, gehe nie Essen und/oder ins KIno. Hoffe das nie was kaputt geht und vor allem wenn man es braucht, hoffe das die nächste 500€ Möhre mit Resttüv auch noch die Zeit durchhält.......dann geht das so lala............ja, das ist zum Kotzen............
                  Und später bei der Rente geht es bei dem Verdienst grad weiter>Rente+Grundsicherung. Da frage ich mich ob man es den Leuten verübeln kann wenn sie gleich ins Bürgergeld wechseln.
                  Andererseits sucht mein Ex Arbeitgeber händeringend einen Ersatz für mich. Gehalt für 8 Stunden (Tatsächliche Arbeitszeit zwischen 6 und 10 Stunden, am Monatsende meistens passend mit 8 Stunden) mit einer fetten 3 vor dem Komma nach der Einarbeitung und Einsatzwillen + 14€ Spesen ab der 8ten Stunde. Kannst dir den Tag selber einteilen wie du magst (Ich war meistens um 12 oder 13 Uhr fertig) und täglich zu Hause mit Lkw quasi vor der Tür. Kein Zeitdruck und äußerst selten Terminladung. (Nur bei einem Kunden alle vierzehn Tage aber locker zu schaffen) Er findet keinen Interessenten.
                  Anbei: Wenn jemand Interesse hat aus dem Raum Rastatt, Baden Baden, Bühl oder Ortenau, PN an mich. (Hängerzug Gebläsekipper)
                  Geistig bin ich immer noch 29. Vom Humor her 12. Aber Körperlich bin ich mir sicher das ich schon maßgeblich am Bau der beteiligt Pyramiden war!

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                  • #99
                    Genau so sieht das mit der Rente aus. Aber solange es immer wieder Fahrer gibt die damit zufrieden sind wird sich das nicht ändern.
                    Gruß Kai
                    Werder Bremen-Lebenslang grün-weiß

                    Lieber stehend sterben als knieend Leben (Böhse Onkelz)

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                    • Zitat von Kai Beitrag anzeigen
                      Vergiss Urlaub und solche Annehmlichkeiten, verzichte auf Versicherungen die nicht absolut notwendig, sprich Pflichtversicherungen sind, gehe nie Essen und/oder ins KIno. Hoffe das nie was kaputt geht und vor allem wenn man es braucht, hoffe das die nächste 500€ Möhre mit Resttüv auch noch die Zeit durchhält.......dann geht das so lala............ja, das ist zum Kotzen............
                      Ich kann das nachvollziehen. Anfangs ging es mir finanziell auch nicht so gut. Seit 43 Jahren pflegen wir unseren Sohn in Pflegestufe 5. Meine Frau musste aufhören zu arbeiten und ich musste meine beruflichen Ambitionen zurückschrauben. Das Pflegeld betrug damals 130 DM pro Monat. Das war ein Tropfen auf den heißen Stein und trug nicht viel zum Lebensunterhalt bei. Als Alleinverdiener musste ich mit meiner Familie auf vieles verzichten. Sicher war es nicht so hart, wie das jetzt bei dir der Fall ist, aber es nagt schon an einem, wenn andere in Urlaub fahren, sich ein Auto kaufen und sich Häuser bauen, während wir am Ende des Geldes zuviel Monat hatten.

                      Das Blatt wendete sich erst, als die Pflegeversicherung eingeführt wurde und eine Reform der Grundsicherung stattfand. Das wichtigste war, dass meine Frau als Pflegerperson jetzt rentenversichert war. Sie bekam jedes Jahr einen knappen Rentenpunkt gutgeschrieben. Das Pflegeld wurde nun von der Pflegekasse bezahlt und nicht mehr vom Sozialamt. Das bedeutete, ich musste nicht mehr jedes Jahr mein Einkommen darlegen. Mit der Reform der Grundsicherung bekam nun auch mein Sohn Leistungen vom Sozialamt, obwohl er in meinem Haushalt wohnte. Die finanzielle Situation veränderte sich durch diese Reformen so positiv, dass ich sogar eine Immobilie bauen konnte. Die brauchte ich auch, weil auf dem freien Markt kaum barrierefreie Wohnungen zur Verfügung standen.

                      Als ich dann in Rente ging und meine Frau 2 Jahre später ebenfalls, hatten wir Geld im Überfluss. Das meiste geht an unsere gemeinsame Tochter und die Enkel sowie Urenkel. Meine Frau bekommt jetzt eine Rente in Höhe von 1100 Euro. Leider wurde die Zeit vor Einführung der Pflegeversicherung nicht angerechnet. Ich selber bekomme eine Rente von ca. 1900 Euro. Hinzu kommt noch das Pflegegeld in Höhe von 990 Euro, das Kindergeld für meinen Sohn in Höhe von 250 Euro und für ihn auch eine Grundsicherung in Höhe von 800 Euro.
                      Das Geld kann ich gar nicht ausgeben. Früher wäre das kein Problem gewesen, aber heute...
                      Ich könnte mir jetzt ein schickes Auto kaufen, vielleicht sogar einen Caravan. Aber mit dem Autofahren klappt es nicht mehr so bei mir. Reisen geht auch nicht. Wir müssten den halben Hausstand mitnehmen, was bei Bahn- oder Busreisen nicht so gut funktioniert. Von der Barrierefreiheit mal abgesehen. Wir beschränken uns deshalb auf Ausflugsfahrten auf dem Baldeneysee, quasi vor der Haustür, und ähnliches. Und wenn es meinem Sohn gut geht, mache ich ausgedehnte Radtouren.

                      Viele Grüße

                      Ramaanda

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                      • Den Vorteil mit der Rente habe ich auch. Zum Bürgergeld kommen noch die 599€ Pflegegeld dazu. Wir haben noch das Glück das unser Haus meiner Mutter und meinem Sohn gehört, ich habe auf meinen Erbteil verzichtet damit er die Hütte bekommt.
                        Somit habe wir 3 Generationen unter einem Dach. Unser Junior schießt auch was zu, so geht es ganz gut. Urlaub wäre bei uns auch so eine Sache, ich müßte am Urlaubsort einen Pflegedienst haben, das wird schon schwierig da die auch alle am Limit sind.
                        Andererseits will ich mich gar nicht beklagen, es hätte deutlich schlimmer kommen können. Allerdings schreitet die Demenz bei meiner Frau voran, daran läßt sich nichts ändern. Man kann nur hoffen das die sich noch Zeit läßt. Aber man merkt halt schon das sich einiges verschlechtert.
                        Eine Frage aber noch: Baldeneysee, ist das der bei Essen?
                        Gruß Kai
                        Werder Bremen-Lebenslang grün-weiß

                        Lieber stehend sterben als knieend Leben (Böhse Onkelz)

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                        • Zitat von Kai Beitrag anzeigen
                          Eine Frage aber noch: Baldeneysee, ist das der bei Essen?
                          Ja, der Baldeneysee ist in Essen.

                          Viele Grüße

                          Ramaanda

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                          • Zum Jahresbeginn zeigt sich im weiterhin angespannten Fahrermarkt eine überraschende Bewegung: Die Gehaltswünsche von LKW-Fahrern sinken im Januar 2026 leicht.

                            Der Markt für Berufskraftfahrer bleibt unter Druck, doch zum Start ins neue Jahr ist eine moderate Korrektur bei den Gehaltsvorstellungen erkennbar. Laut einer aktuellen Auswertung der Recruiting-Plattform JobMatch liegt der bundesweite Durchschnitt der Gehaltswünsche im Januar 2026 bei 3.352 Euro brutto monatlich.

                            Die Zahlen basieren nach Unternehmensangaben auf 2.240 Datensätzen aktiv suchender Fahrer. Dabei handelt es sich ausdrücklich um Wunschgehälter, nicht um tatsächlich gezahlte Durchschnittsvergütungen.




                            Unter einer DREI davor... bedenkt: Steuer- und Sozial-Abgaben und für die spätere Rente, was bleibt da noch übrig?

                            Zuletzt geändert von Manni-Blue; 01.03.2026, 12:27.


                            Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

                            ¯*•๑۩۞۩::۩۞۩๑•*¯(ړײ)¯*•๑۩۞۩::۩۞۩๑•*¯

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                            • Kai
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                              Genug um Grundsicherung zu beantragen......
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