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    Seit über 45 Jahren unterwegs (erstaunliche Leistung): Voyager 1 und 2


    Überraschende Messdaten der Raumsonde Voyager 2

    Auf ihrem Weg zu den Sternen sendet die Raumsonde Voyager 2 erstaunliche Daten an die Forscher auf der Erde: Die Messungen zeigen, dass unser Sonnensystem wohl eine scharfe Grenze nach außen aufweist.

    Sie sollten Daten und Bilder über die äußeren Planeten des Sonnensystems zur Erde senden. Diese Aufgabe erfüllten Voyager 2 und ihre Zwillingssonde Voyager 1 mit Bravour. Mehr als vierzig Jahre sind beide Sonden schon im All unterwegs.

    Während Voyager 1 bereits 2012 den interstellaren Raum erreicht hatte, brauchte Voyager 2 rund sechs Jahre länger. Am 5. November 2018 verließ die Raumsonde die Heliosphäre, den Bereich der Magnetfelder um die Sonne. Nun befinden sich beide Schwestersonden im interstellaren Raum.

    Voyager 2-Messdaten aus dem interstellaren Raum

    Im Fachblatt Nature Astronomy präsentieren fünf Forscherteams am 4. November 2019 die Auswertung der Messdaten dieser Voyager 2-Passage vom 5. November 2018. Sie lief wohl etwas anders ab als bei ihrer Schwestersonde Voyager 1, die diese Grenze bereits am 25. August 2012 überquert hatte.

    Unsere Sonne bläst ständig elektrisch geladene Teilchen in alle Richtungen ins All. Das ist der Sonnenwind. Im sogenannten interstellaren Medium bildet er eine große Blase, die Heliosphäre. Ihre Form ist unter Astronomen umstritten. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Heliosphäre das Sonnensystem wie eine Kugel umschließt. Nach einer anderen Theorie zieht das Sonnensystem auf seiner Reise durch das Weltall einen Teil der Heliosphäre wie einen Schweif hinter sich her (siehe Abbildung oben).

    Als die beiden Voyager-Sonden vor mehr als 40 Jahren starteten, "hatten wir keine Vorstellung, wie groß die Blase ist, die die Sonne in das interstellare Medium eingeschnitten hat", erläuterte Voyager-Chefwissenschaftler Edward Stone vom California Institute of Technology die neuen Datenanalysen.

    Eine Art Wand zwischen Heliosphäre und interstellarem Raum

    Die Art und Weise, wie die beiden Raumsonden die Grenze der Heliosphäre passiert haben, lässt jetzt aber Rückschlüsse auf eine symmetrische (Halb-)Kugelform der Heliosphäre zu. Außerdem schließen die Forscher aus der Tatsache, dass Voyager 2 die Grenze in nur einem Tag passiert hat, dass es dort einen scharfen Übergang zum lokalen interstellaren Medium geben muss.

    ​Das wiederum bedeutet, nach Ansicht von Gurnett, dass die alte Vorstellung, die Intensität des Sonnenwinds reduziere sich, je weiter man in den interstellaren Raum vordringt, aufgegeben werden muss. Beim Flug durch die Grenzregion hatte Voyager 2 im Gegensatz zu Voyager 1 eine Art magnetische Wand entdeckt, die Voyager 1 nicht bemerkt hatte. Diese Wand reduziert das Eindringen energiereicher, elektrisch geladener Teilchen aus dem interstellaren Raum in die Heliosphäre.

    Voyager untersuchte die äußeren Planeten des Sonnensystems

    Ziel der Voyager-Mission war es ursprünglich, die großen Gasplaneten zu erkunden. Voyager 1 besuchte am 5. März 1979 den Planeten Jupiter und am 11. November 1980 den Saturn. Die Raumsonde funkte die ersten detaillierten Bilder von deren Monden zur Erde.

    Voyager 2 passierte am 9. Juli 1979 den Planeten Jupiter und am 25. August 1981 den Saturn. Am 24. Januar 1986 flog die Raumsonde an Uranus vorbei und am 25. August 1989 an Neptun, mit nur knapp 5.000 Kilometern Abstand. Bis heute ist sie die einzige Sonde, die jemals dem blauen Gasriesen Neptun nahe kam.

    Die Bilder und Daten, die die beiden Sonden zur Erde zurückfunkten, versetzten Forscher schon damals in Begeisterung. Bis heute sind nur wenige Sonden so weit in die Tiefe des Sonnensystems vorgedrungen, zuletzt die Pluto-Mission New Horizons.

    Die beiden Voyager könnten die Erde überdauern

    Auch die neuen Messdaten der beiden Weltraum-Veteranen auf ihrer Tour durchs äußere Sonnensystem und darüber hinaus zeigen überraschende Ergebnisse. Noch einige Jahre reichen die Plutonium-Generatoren der beiden Sonden für ihren Flug zu den Sternen. Aber selbst wenn diese ausfallen: Wenn ihnen nichts passiert, sausen die Sonden auf ihren eigenen Bahnen noch Milliarden von Jahren weiter durchs All.

    Auf ihrem Weg zu den Sternen sendet die Raumsonde Voyager 2 erstaunliche Daten an die Forscher auf der Erde: Die Messungen zeigen, dass unser Sonnensystem wohl eine scharfe Grenze nach außen aufweist.







    Zuletzt geändert von Manni-Blue; 20.08.2023, 15:55.


    Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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  • #2
    Goldene NASA-Schallplatte auf SoundCloud So klingen wir für Aliens




    Wie sollen sich Außerirdische die Erde vorstellen? Das hat sich die NASA in den 70ern gefragt - und völlig ernsthaft eine Platte mit Erde-Sounds für die Aliens aufgenommen. Jetzt können wir uns das Ganze endlich im Netz anhören.

    Präsident grüßt Aliens

    Lange waren die Sounds nicht öffentlich, aber jetzt schon: Alle Sprach- und Geräuschaufnahmen der Voyager Golden Records kann man sich auf SoundCloud anhören.

    Wie sollen sich Außerirdische die Erde vorstellen? Das hat sich die NASA in den 70ern gefragt - und völlig ernsthaft eine Platte mit Erde-Sounds für die Aliens aufgenommen. Jetzt können wir uns das Ganze endlich im Netz anhören.






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    • #3
      Vorläufer eines Magnetars entdeckt





      Stern aus Helium besitzt außergewöhnlich starkes Magnetfeld

      Magnetare sind Neutronensterne mit einem extrem starken Magnetfeld. Astronomen kennen inzwischen viele dieser seltsamen Sternenleichen – doch wie sie genau entstehen, wissen sie bislang nicht. Ein internationales Forscherteam ist einer Erklärung jetzt ein Stückchen näher gekommen: Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass der alte, überwiegend aus Helium bestehende Stern HD 45166 bereits ein ungewöhnlich starkes Magnetfeld aufweist. Kollabiert dieser Stern zu einem Neutronenstern, so würde sich dieses Magnetfeld gewaltig verstärken und auf diese Weise schließlich ein Magnetar entstehen, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt „Science“.

      „Die gesamte Oberfläche dieses Helium-Sterns ist so magnetisch wie die stärksten Magnete, die wir auf der Erde bislang hergestellt haben“, erklärt Pablo Marchant von der Universität Löwen in Belgien. Mit einer Feldstärke von 43.000 Gauß stellt HD 45166 einen Rekord für Sterne auf, die groß genug sind, um zu einem Neutronenstern zu kollabieren. Zum Vergleich: Das Erdmagnetfeld beträgt am Boden etwa 0,4 Gauß.

      Der 3000 Lichtjahre entfernte Stern HD 45166 stellt Astronomen bereits seit hundert Jahren vor Probleme, denn er wollte sich trotz aller theoretischen Bemühungen nicht in die Entwicklungsmodelle der Himmelsforscher einfügen. Seit langem war bekannt, dass es sich um einen so genannten Wolf-Rayet-Stern handelt, der seine äußere Hülle aus Wasserstoff ins Weltall abgegeben hat und deshalb überwiegend aus Helium besteht. Zusammen mit einem normalen Stern bildet er ein Doppelsystem.

      Um dem rätselhaften Himmelsobjekt auf die Spur zu kommen, haben Marchant und seine Kollegen den Stern mit zahlreichen Teleskopen beobachtet und zusätzlich auch Archivdaten ausgewertet. Wie sich zeigte, besitzt HD 45166 eine etwas kleinere Masse als bislang angenommen – etwa das doppelte der Masse unserer Sonne –, der Abstand des Helium-Sterns zu seinem normalen Partner ist dagegen erheblich größer als zuvor vermutet. Entscheidend für die Forscher war jedoch eine weitere Entdeckung: Das Licht von HD 45166 zeigt charakteristische Eigenschaften, die auf ein starkes Magnetfeld hindeuten.

      Und dieses starke Magnetfeld, so die Forscher, sorgt dafür, dass sich HD 45166 von anderen Wolf-Rayet-Sternen unterscheidet. Woher aber kommt das starke Magnetfeld? Das Team vermutet, dass HD 45166 durch die Verschmelzung von zwei kleineren Helium-Sternen entstanden ist – und solche Helium-Sterne mit geringerer Masse besitzen oft stärkere Magnetfelder als massereiche Helium-Sterne.

      Mithilfe ihrer neuen Erkenntnisse über HD 45166 haben die Wissenschaftler anschließend Computersimulationen der weiteren Entwicklung des Sterns durchgeführt. Wenn die Kernfusion im Inneren des Sterns zum Erliegen kommt, dann kollabiert er aufgrund seiner Masse zu einem Neutronenstern, wie die Rechnungen zeigen. Dabei bleibt das Magnetfeld erhalten, konzentriert auf den nun viel kleineren Himmelskörper: Neutronensterne sind typischerweise lediglich etwa 20 Kilometer groß. Damit wächst die Stärke des Magnetfelds auf gewaltige 100 Billionen Gauß an – und das ist die typische Magnetfeld-Stärke von Magnetaren.

      „Unsere Beobachtungen und unsere Modelle der weiteren Entwicklung des Objekts zeigen also, dass dieser Wolf-Rayet-Stern der unmittelbare Vorläufer eines Magnetars sein kann“, schließen die Forscher. Bleibt die Frage, ob alle Magnetare auf diese Weise entstehen. „Wir haben hier lediglich einen möglichen Entstehungsweg für Magnetare aufgezeigt“, betont Tomer Shenar von der Universität Amsterdam in den Niederlanden vorsichtig. „Aber ob dieser Weg eine Ausnahme oder eher die Regel ist, können erst weitere Untersuchungen zeigen.“




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      • #4
        Lieferdienst aus dem All

        Im September 2023 bringt eine Raumsonde Gesteinsproben vom Asteroiden Bennu auf die Erde. Die Untersuchung des gesammelten Materials soll Einblicke in die Frühzeit des Sonnensystems geben.​

        OSIRIS-REx startete im Jahr 2016 ins All und kam 2018 bei Bennu an. Die Sonde verbrachte zwei Jahre bei dem Asteroiden und vermaß ihn mit ihren Kameras, Spektrometern und anderen mitgeführten Instrumenten. Das verriet bereits eine Menge über Bennu und seine Struktur. Offenbar handelt es sich dabei eher um einen recht lockeren Geröllhaufen als um ein festes, kompaktes Objekt. Zudem ist in seinen Mineralen Wasser gebunden.

        Am 24. September 2023 bringt eine Raumsonde Gesteinsproben vom Asteroiden Bennu auf die Erde


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        • #5
          Das sind die Weltraummissionen 2023

          I​m Jahr 2023 wollen zahlreiche Länder ehrgeizige Raumfahrtpläne verwirklichen. Diese reichen von Missionen zum Mond, den Planeten Mars, Venus und Jupiter sowie zu Asteroiden. Dabei wird die Liste der im Weltraum mitmischenden Länder immer länger und die Zahl der kommerziellen Anbieter größer. Wir liefern hier einen Überblick zum Raumfahrtjahr 2023 nach Ländern.

          USA

          China

          Russland

          Europa

          Japan

          Indien

          Vereinigte Arabische Emirate

          Saudi-Arabien

          https://www.welt.de/wissenschaft/art...n-in-2023.html


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          • #6
            Russland ist ausgeschieden....

            Russische Sonde bei Aufprall auf der Mondoberfläche zerstört



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            • #7
              Weltraumberichte

              https://www.br.de/nachrichten/neues-...mfahrt,RXzzxGL



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              • #8
                Zitat von Manni-Blue Beitrag anzeigen
                Russland ist ausgeschieden....

                Russische Sonde bei Aufprall auf der Mondoberfläche zerstört

                Russischer Bericht . Schuldige werden gesucht....

                Anastasia Udaltsova: Warum ist Luna-25 abgestürzt?

                Die Generation der Gewinner gehört der Vergangenheit an – und kann in der liberalen Gegenwart nicht wieder auftauchen

                Also stürzte Luna 25 ab. Einerseits sind solche Situationen im Rahmen der Weltraumforschung unvermeidlich, kein einziges ernsthaftes Forschungsprogramm kommt ohne Misserfolge aus. Aber andererseits stellt sich die Frage: Was war es an der sowjetischen Kosmonautik, die es ihr, ich wiederhole, vor einem halben Jahrhundert ermöglichte, ähnliche Mondmissionen erfolgreich durchzuführen und Fahrzeuge zur Venus und zum Mars zu starten?

                Was ermöglichte den ersten – ein für alle Mal sowjetischen – Durchbruch des Menschen in den Weltraum?

                Antwort: Es war die sowjetische Planwirtschaft, die die materielle und technische Basis für die Erforschung des Weltraums schuf, und die sowjetische Sozial- und Bildungspolitik, die die Generation der Gewinner hervorbrachte. Wie Sie sehen, ist ohne diese beiden Erfolgskomponenten nicht nur eine Weiterentwicklung, sondern sogar der Erhalt des bereits erreichten Fortschritts unmöglich. Und das gilt natürlich nicht nur für den Weltraumbereich: Die neoliberale oligarchische Pseudodemokratie hat in den letzten dreißig Jahren in allen Bereichen unseres Lebens ihr völliges Scheitern und ihre ontologische Ohnmacht bewiesen.


                „Luna-25“ endete so, wie es endete, nicht wegen eines tödlichen Unfalls (auf jeden Fall nicht nur deswegen). Was geschah, ist eine natürliche Folge der Zerstörung des sowjetischen Bildungssystems (vor allem technischer Art), der Zerstörung des sowjetischen Industriekomplexes und des natürlichen Rückgangs der Produktionsdisziplin und vor allem des Verschwindens der sowjetischen Person, die sich aufrichtig darum kümmert das Ergebnis und nicht für die eigene Tasche, und ist bereit, für das Erreichen des Ergebnisses Opfer zu bringen.

                Worüber können wir sprechen, wenn der „Direktor“ von Roscosmos Borisov sich nicht einmal dazu herabließ, in einem so entscheidenden Moment zur Arbeit zu kommen (die Abteilung erklärt seine Abwesenheit, es ist lächerlich zu sagen, „einen Urlaub nach einer harten Reise nach Afrika“)?

                Natürlich wird das inländische Raumfahrtprogramm fortgesetzt. Aber wie erfolgreich es ohne eine grundlegende Veränderung der sozioökonomischen Struktur unseres Landes sein wird, ist gar nicht schwer abzuschätzen.


                https://svpressa.ru/blogs/article/38...ce=finobzor.ru



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                • #9
                  Die hatten mehr Glück...

                  Indische Sonde auf Mond gelandet

                  Prestigeerfolg für die Regierung von Indiens Premier Modi: Die Sonde Chandrayaan-3 ist erfolgreich gelandet. Das Land ist damit die vierte Nation, der eine solche Mondmission gelang.​


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                  • #10
                    Es ist die Realität! Wissenschaftler haben endlich bewohnbare Planeten entdeckt!



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                    • #11
                      Es ist Realität! Das James-Webb-Teleskop entdeckt eine Struktur, die nicht existieren sollte!



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                      • #12
                        Gibt es außerirdisches Leben auf Saturnmond Enceladus?

                        Auf dem Eismond Enceladus lassen Geysirausbrüche riesige Wasserfontänen ins Weltall aufsteigen. Eine Analyse des James-Webb-Teleskops zeigt: Sie enthalten die chemischen Bausteine des Lebens.

                        ​Saturns Eismond Enceladus fasziniert Forschende seit Jahren: 101 Geysire sind auf dem Trabanten des Planeten aktiv. Entdeckt wurden sie 2005 von der Raumsonde Cassini an Enceladus’ Südpol.

                        Rund 18 Jahre später gibt es nun neue spektakuläre Funde: Im November 2022 lieferte das James-Webb-Teleskop (JWST) eine höher auflösende Aufnahme eines Geysirausbruchs auf dem Saturnmond – mit überraschend hohen Säulen aus Wasserdampf. Diese wurden nun auf einer Konferenz besprochen. Denn: Die Geysirausbrüche auf dem Planeten scheinen sich viel weiter in den Weltraum zu erstrecken, als bislang angenommen. Mehrere hundert Meilen hoch schießt das Wasser durch die Bruchstrukturen der Eiskruste des Mondes ins All.

                        Hinweise auf biologische Aktivität

                        Die vom JWST festgehaltenen Ausbrüche scheinen dabei nicht nur die größten bisher beobachteten zu sein: Sie enthalten laut Analysen des JWST auch wichtige Bausteine des Lebens. Dazu wurde das Spektrum des von Enceladus reflektierten Sonnenlichts genauer untersucht. Dieses enthielt Hinweise auf allerlei Chemikalien, die auf potentielles Leben auf dem Saturnmond hindeuten könnten. Neben Wasser befanden sich in der Wassersäule zum Beispiel chemische Verbindungen, die auf eine geologische und biologische Aktivität im Ozean des Mondes hinweisen.

                        Der flüssige Salzwasserozean liegt unter der 30 bis 40 Kilometer dicken, brüchigen Eiskruste des Saturnmondes. Sein Wasser wird aufgrund von Überdruck regelmäßig durch die Bruchstrukturen der Eiskruste gepresst – und tritt in Form der Geysirausbrüche an die Oberfläche.

                        Forschende der University of Colorado in Boulder haben 2015 in der Zeitschrift Nature die Hypothese aufgestellt, dass sich am Grund dieses zehn Kilometer tiefen Salzwasserozeans hydrothermale Quellen befinden könnten. Diese würden den Ozean durch ihre chemischen Verbindungen zu einem bewohnbaren Ort machen – und ermöglichen, dass sich in seinen Tiefen lebende Organismen aufhalten können. Die nun in den Wassersäulen nachgewiesenen chemischen Verbindungen könnten die Annahmen der Forschenden vielleicht schon bald bewahrheiten.

                        Enceladus Orbilander: Mission könnte außerirdisches Leben beweisen

                        Ob es tatsächlich Leben auf dem Saturnmond gibt, könnte eine NASA-Mission in den kommenden Jahrzehnten herausfinden. Momentan steht die Entwicklung des sogenannten Enceladus Orbilander – einer Raumsonde – noch zur Debatte. Sollte er gebaut werden, könnte er in den 2030er Jahren zum Saturnmond aufbrechen, ihn zunächst 200 Tage lang umrunden und danach sogar auf ihm landen. Dabei soll der Orbilander die aufsteigenden Wassersäulen durchfliegen und Proben sammeln, die wiederum auf Partikel von Lebewesen untersucht werden sollen. Vor 2050 wäre allerdings nicht mit Ergebnissen zu rechnen.

                        Auf dem Eismond Enceladus lassen Geysirausbrüche riesige Wasserfontänen ins Weltall aufsteigen. Eine Analyse des James-Webb-Teleskops zeigt: Sie enthalten die chemischen Bausteine des Lebens.




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                        • #13
                          880 Millionen Kilometer entfernt: ESA schickt JUICE zu Jupitermond

                          ​Niemals zuvor hat eine Sonde der ESA eine weitere Reise ins All angetreten. Frühere Missionen hatten Hinweise auf die Existenz eines Ozeans geliefert. JUICE soll nach Beweisen suchen und klären, ob auf den Eismonden lebensfreundliche Bedingungen herrschen.

                          Die europäische Raumfahrtagentur ESA bringt ihre Jupitermission auf den Weg. Das Raumschiff Jupiter Icy Moons Explorer, kurz JUICE, soll den Planeten und seine vereisten Monde erkunden. Die Sonde wird dafür mehr als 880 Millionen Kilometer zurücklegen.

                          **Suche nach Ozean und lebensfreundlichen Bedingungen - ohne Landung **

                          Niemals zuvor hat eine Sonde der ESA eine weitere Reise ins All angetreten. Frühere Missionen hatten Hinweise auf die Existenz eines gigantischen Ozeans geliefert. JUICE soll nach Beweisen suchen und klären, ob auf den Eismonden lebensfreundliche Bedingungen herrschen.

                          “Wir werden mit JUICE nicht unter die Oberfläche kommen, aber JUICE wird uns sagen können, wie dick die Eisschicht ist. Wenn wir also irgendwann zurückkommen und eine Kapsel schicken, wissen wir, wo wir landen können. Das ist auch die Antwort auf die Frage, warum wir jetzt noch keine landefähige Kapsel losschicken", so Professorin Michele Dougherty, Head of Space Science am Imperial College in London.

                          JUICE - europäisches Gemeinschaftsprojekt

                          JUICE wurde von Airbus gebaut und ist damit ein Gemeinschaftsprojekt Dutzender europäischer Unternehmen.

                          Die Ankunft der Sonde auf dem größten Mond des Jupiter-Systems ist für Juli 2031 geplant. Den Himmelskörper hatte der italienische Universalgelehrte Galileo Galilei entdeckt, vor rund 400 Jahren.

                          Niemals zuvor hat eine Sonde der ESA eine weitere Reise ins All angetreten. Frühere Missionen hatten Hinweise auf die Existenz eines Ozeans geliefert. JUICE soll nach Beweisen suchen und klären, ob auf den Eismonden lebensfreundliche Bedingungen herrschen.



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                          • #14
                            Russischer Bericht . Schuldige werden gesucht....
                            Erstes Opfer....

                            Mysteriöse "Pilzvergiftung"?

                            Russischer Forscher stirbt nach gescheiterter Mondlandung

                            Vor wenigen Wochen scheiterte eine russische Raumsonde beim Versuch, auf dem Mond zu landen. Nun ist einer der beteiligten Raketenwissenschaftler tot.

                            Der weltweit angesehene russische Raketenwissenschaftler Witaly Melnikow ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Die genauen Umstände seines Todes sind noch unklar, doch ersten Berichten zufolge soll er nur wenige Wochen nach dem gescheiterten russischen Mondlandeversuch einer "Pilzvergiftung" erlegen sein. Das berichtet die Moskauer Boulevardzeitung "Moskovsky Komsomolets" am Donnerstag.

                            Eine "vorläufige" Untersuchung soll demnach darauf hindeuten, dass nicht essbare Pilze die Quelle dieser Vergiftung waren. Trotz intensiver medizinischer Behandlung haben die Ärzte Melnikow nicht retten können. Er soll bereits am 11. August ins Krankenhaus eingeliefert worden sein. Der genaue Todestag ist bisher nicht bekannt.

                            Unabhängig überprüfen lassen sich die Berichte nicht. In Russland kommt es immer wieder zu mysteriösen und verdächtigen Todesfällen. Mehr dazu lesen Sie hier. Beobachter und Experten sehen darin eine Strategie des russischen Präsidenten Wladimir Putin, seine Gegner und Kritiker zu beseitigen und so seine Macht aufrechtzuerhalten. Der jüngste Todesfall in Putins Umfeld ist der von Jewgeni Prigoschin. Der Chef der berüchtigten Wagner-Söldnertruppe starb bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz.

                            Tod Menikows folgt auf gescheiterte Mondlandemission

                            Der Raketenwissenschaftler Melnikow war der Leiter der Abteilung für Raketen- und Raumfahrtsysteme bei RSC Energia, einem der führenden Raumfahrtunternehmen in Moskau. Zudem war er Chefforscher einer Abteilung der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos. Mit seinen insgesamt 291 wissenschaftlichen Artikeln genoss er weltweit hohes Ansehen und arbeitete eng mit ausländischen Kollegen zusammen. Darunter sollen auch Experten der Nasa gewesen sein, berichtet die britische "Daily Mail".

                            Sein Tod folgt nun auf den Misserfolg der jüngsten russischen Mondlandemission, die von Putin persönlich orchestriert wurde. Die erste Moskauer Mondmission seit einem halben Jahrhundert, unter dem Namen Luna-25, endete in einem Desaster: Die Sonde zerschellte am 19. August auf der Oberfläche des Mondes.

                            Bereits im Vorfeld gab es Zweifel an der Mission. Roskosmos-Chef Juri Borissow hatte das Vorhaben von vornherein als "riskant" bezeichnet. Putin sagte er im Juni, dass die Wahrscheinlichkeit des Gelingens des Projektes bei "rund 70 Prozent" liege.


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                            Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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                              Mondbasis: Wissenschaftler aus Bangor entwickeln Treibstoff für das Leben im Weltraum

                              Wissenschaftler haben eine Energiequelle entwickelt, die es Astronauten ermöglichen könnte, über längere Zeiträume auf dem Mond zu leben.

                              Das von der Nasa geleitete Artemis-Programm hofft, bis etwa 2030 einen Außenposten auf dem Mond zu errichten.

                              Die Bangor University hat nukleare Brennstoffzellen in der Größe von Mohnsamen entwickelt, um dort die Energie zu erzeugen, die zum Erhalt des Lebens erforderlich ist.

                              Prof. Simon Middleburgh von der Universität sagte, die Arbeit sei eine Herausforderung gewesen – „aber sie hat Spaß gemacht“.

                              Der Mond, der von manchen als Tor zum Mars angesehen wird, enthält viele wertvolle Ressourcen, die für moderne Technologie benötigt werden.

                              Die Hoffnung besteht darin, dass es als Sprungbrett genutzt werden könnte, um die Planeten dahinter zu erreichen.

                              Da die Weltraumtechnologie rasant voranschreitet, erhielt die BBC exklusiven Zugang zum Labor des Bangor University Nuclear Futures Institute.

                              Das Bangor-Team, das weltweit führend im Bereich Treibstoffe ist, arbeitet mit Partnern wie Rolls Royce, der britischen Weltraumbehörde, der NASA und dem Los Alamos National Laboratory in den USA zusammen.Prof. Middleburgh vom Nuclear Futures Institute sagte, das Team hoffe, den Kernbrennstoff „in den nächsten Monaten“ vollständig testen zu können.

                              Auf Teilen des Mondes sinken die Temperaturen auf erstaunliche Tiefstwerte von -248 °C (-414 °F), da es dort keine Atmosphäre gibt, die die Oberfläche erwärmt.

                              Die Bangor University spielt eine wichtige Rolle bei der Suche nach einer anderen Art der Energie- und Wärmeerzeugung, um das Leben auf dem Planeten zu erhalten.

                              Die Forscher haben gerade die winzige Kernbrennstoffzelle, bekannt als Trisofuel, zum Testen an ihre Partner geschickt.

                              Diese Trisobrennstoffzelle könnte zum Antrieb eines von Rolls Royce entwickelten Mikrokerngenerators verwendet werden.

                              Der Generator sei ein tragbares Gerät in der Größe eines Kleinwagens und „etwas, das man an eine Rakete kleben kann“, sagte Prof. Middleburgh.

                              Das wird nun vollständig getestet und Kräften ausgesetzt, die einer Sprengung in den Weltraum ähneln, und ist für eine Mondbasis im Jahr 2030 bereit.

                              Er fügte hinzu: „Man kann sie mit allen Kräften ins All schicken … und sie werden immer noch ziemlich sicher funktionieren, wenn sie auf den Mond gebracht werden.“

                              Mondbasen in den 2030er Jahren

                              Der geopolitische Autor und Journalist Tim Marshall sagte, der Durchbruch beim Treibstoff sei ein Schritt in Richtung eines globalen Wettlaufs zum Mondsüdpol.

                              Er sagte: „Ich bin zuversichtlich, dass es in den 2030er Jahren Mondbasen geben wird. Wahrscheinlich eine chinesische, wahrscheinlich eine von den USA geführte.“

                              „Ich bin zuversichtlich, denn ich glaube nicht, dass die Großmächte es sich leisten können, nicht dort zu sein, nur für den Fall, dass dies wahrscheinlich ein gewaltiger Durchbruch ist.“

                              „Die Chinesen sprechen also von 2028 und legen den ersten Stein nieder, wahrscheinlich symbolisch, um zu sagen, dass sie der Erste waren. Aber Anfang der 2030er Jahre werden beide eine Basis haben.“

                              Der Mond wird als Zwischenstopp vor der Reise zu darüber hinausgehenden Planeten wie dem Mars in Betracht gezogen

                              „Es wird angenommen, dass es Titan, Lithium, Silizium, Eisen und viele andere Mineralien gibt, die für alle Arten von Technologien des 21. Jahrhunderts verwendet werden.

                              „Die tatsächliche Menge ist unbekannt … aber die meisten Unternehmen sind zuversichtlich, dass sie ausreicht, um sie wirtschaftlich rentabel zu machen.“

                              Er warnte davor, dass die Dinge mit der Kommerzialisierung des Weltraums komplizierter werden könnten, und verwies auf veraltete Weltraumgesetze.

                              „Die Verkehrsregeln, so wie sie sind, wurden 1967 geschrieben – der Weltraumvertrag.

                              „Es ist immer noch eine Vorlage, aber es ist 50 Jahre veraltet, weil es nichts über moderne Technologie, die Konkurrenz und die kommerziellen Aspekte wusste – weil es damals sehr stark vom Staat geleitet wurde.“

                              „Ohne aktualisierte Gesetze, die von den Vereinten Nationen vereinbart wurden, ist es ein bisschen wie ein Kampf gegen alle – und das birgt Gefahren.“

                              „Denn wenn man nicht über die Richtlinien verfügt, innerhalb derer man agieren kann, dann wird es einen eindeutigen Wettbewerb geben, der ohne rechtlichen Rahmen agiert.“

                              An energy source which could sustain life on the Moon for long periods has been designed by researchers.


                              https://www.bbc.com/future/article/2...ons-south-pole
                              Zuletzt geändert von Manni-Blue; 04.09.2023, 11:05.


                              Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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