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Der Lkw-Fahrermangel ist dramatisch

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  • #16
    AW: Der Lkw-Fahrermangel ist dramatisch

    Und das gibt der Industrie die Möglichkeit selbst mit den unverschämtesten Forderungen zum Ziel zu kommen.
    Jaa mein Fahrer macht alles was sie wollen, Haubtsache ich bekomm den Auftrag.
    Die Titanic wurde von Profis gebaut........die Arche von einem Amateur.

    Wahrheiten die niemanden verärgern sind nur halbe.

    "Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt."

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    • #17
      AW: Der Lkw-Fahrermangel ist dramatisch

      Zitat von Ralimann Beitrag anzeigen
      Und das gibt der Industrie die Möglichkeit selbst mit den unverschämtesten Forderungen zum Ziel zu kommen.
      Jaa mein Fahrer macht alles was sie wollen, Haubtsache ich bekomm den Auftrag.
      sicher richtig,
      aber das ist doch deutschlandweit eine seuche auch in anderen gewerbe, bis hin zu mietwohnungen, und diese entwicklung ist so schnell nicht mehr weg zu kriegen, zumindest werden wir das nicht mehr erleben.
      wenn morgen alle den hammer fallen lassen, ich könnte dir irgendwo schon sagen, wer nach einer woche als erstes wieder danach greift.

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      • #18
        Novalife setzt sich das Ziel, den Lkw-Fahrermangel in Europa zu beseitigen

        In einer Welt, in der Waren und Dienstleistungen ständig in Bewegung sind, ist die Transportindustrie zweifelsohne das Rückgrat unserer Wirtschaft. Lkw-Fahrer sind die unbesungenen Helden, die dafür sorgen, dass Produkte ihr Ziel erreichen, Unternehmen florieren und unser Leben reibungslos verläuft. Qualifizierte Lkw-Fahrer zu finden und zu halten, war jedoch schon immer eine Herausforderung für Transportunternehmen. Hier setzt Novalife, eine bahnbrechende Agentur für die Vermittlung von Lkw-Fahrern, an, um die Industrie zu verändern.

        Monal Sachdeva, CEO von Novalife, sagt: „Jedes Mal, wenn ich Europa besuchte, fragte ich mich, warum dort indische Fahrer – die hochqualifiziert, erfahren und fleißig sind und bereits erfolgreich als Lkw-Fahrer in westlichen Ländern oder im Golfkooperationsrat arbeiten – nicht eingestellt werden oder keine besseren Arbeitsbedingungen erhalten.

        Nach jahrelanger Forschung und Datenanalyse, der Überwindung von Schwierigkeiten und dem ständigen Versuch, namhafte europäische Unternehmen zu überzeugen, kann ich nun mit Stolz und Zuversicht sagen, dass wir das Fundament gelegt haben, auf dem wir die Brücke zur Verwirklichung des Traums gebaut haben. Dank unserer Entschlossenheit haben wir erfolgreich indische Lkw-Fahrer nach Europa vermittelt. In Zukunft werden wir noch mehr qualifizierte und erfahrene Fahrer einstellen, die ihren Fleiß mit Sicherheit unter Beweis stellen können”.

        Weiter....




        Intelligenz ohne Weisheit ist Dummheit

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        • Asphaltflüsterer
          Asphaltflüsterer kommentierte
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          Es wird immer multikultureller auf den Straßen in Europa. Hauptsache, sie vergessen nicht, ihnen auch vernünftige Löhne zu zahlen.

        • Manni-Blue
          Manni-Blue kommentierte
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          Wer Händeringend sucht, wird mehr zahlen müssen: Ab 3... aufwärts, sonst wird das nichts.

      • #19
        Stellantis und Renault suchen nach eigenen Arbeitskräften, um dem Mangel an Lkw-Fahrern entgegenzuwirken

        Aufgrund des Mangels an Lkw-Fahrern konnten Autohersteller in Europa Tausende fertiger Fahrzeuge nicht an Käufer liefern


        Stellantis und Renault wenden sich an ihre eigenen Reihen, um den Mangel an Lkw-Fahrern zu bekämpfen, der dazu führt, dass Tausende von Fahrzeugen von Händlern und Kunden ferngehalten werden.

        Stellantis, der Hersteller von Fiat- und Peugeot-Autos, verschickte E-Mails und platzierte Plakate in einigen seiner Fabriken, um die Arbeiter davon zu überzeugen, hinter dem Steuer einzuspringen. Etwa 140 Mitarbeiter, hauptsächlich aus Frankreich, Spanien und Italien, hätten sich bereits angemeldet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

        Einer Sprecherin zufolge beginnt der Konkurrent Renault unterdessen damit, einige Mitarbeiter vom Personaldienstleister Adecco Group schulen zu lassen, damit sie einen Lkw-Führerschein erwerben können.

        Stellantis übernimmt die Kosten für die Ausbildung und die Gebühren, die für den Erwerb von Lkw-Führerscheinen und die Erleichterung des freiwilligen Jobwechsels erforderlich sind. Der Autohersteller erwägt auch den Kauf eigener Lkw, um die logistischen Probleme zu bewältigen, obwohl noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, sagte ein anderer Sprecher.

        Aufgrund des Mangels an Lkw-Fahrern blieben Ende letzten Jahres Tausende Autos im Stellantis-Werk Sochaux in Ostfrankreich stecken, was das Unternehmen dazu zwang, viele davon auf einem verlassenen Flugplatz mehrere Kilometer vom Werk entfernt zu parken.

        Volkswagen war von ähnlichen Problemen betroffen, so dass Europas größter Automobilhersteller nicht in der Lage war, fertige Fahrzeuge an Käufer auszuliefern.

        Renault wies bei der Veröffentlichung der Gesamtjahresergebnisse im letzten Monat auch auf Probleme bei der Ausgangslogistik hin.


        Viele der europäischen Lkw-Fahrer kommen aus der Ukraine und sind seit Kriegsbeginn nicht mehr verfügbar, was die Logistikprobleme verschärft, die mit der COVID-19-Pandemie begannen und sich mit Halbleiterknappheit fortsetzten, die die Produktion verlangsamte.

        Der Stellenwechsel bei Stellantis könne vorübergehend oder dauerhaft sein, sagte der Sprecher und fügte hinzu, dass Arbeitnehmer, die möglicherweise irgendwann an ihre Arbeitsplätze in der Fabrik zurückkehren möchten, wieder integriert werden.


        Stellantis hatte auch mit der Logistik zu kämpfen, als das Unternehmen nach der Fusion von Fiat Chrysler und der PSA Group in einer Zeit erheblichen Stresses im globalen Logistikgeschäft versuchte, seine Aktivitäten zusammenzulegen, sagte Finanzvorstand Richard Palmer letzten Monat.

        Stellantis testet andere kreative Wege, um Autos zu seinen Kunden zu bringen. Händler dürfen beispielsweise die Fahrzeuge selbst abholen.

        https://europe.autonews.com/automake...stics-problems








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        • #20
          Bonusprogramm für LKW-Fahrer wird ausgeweitet

          ​Das bereits vor drei Jahren von LKW Walter eingeführte Fahrer-Bonusprogramm „TruckerPoints“ soll künftig breiter in der europäischen Transportbranche genutzt werden. Der österreichische Transportdienstleister und Sennder gründen dafür ein gemeinsames Unternehmen. Die EU-Kommission hat das Vorhaben freigegeben.

          Das Bonusprogramm bekommt damit eine neue organisatorische Struktur. Die digitale Spedition Sennder und LKW Walter wollen das Punktesystem künftig gemeinsam über ein Joint Venture betreiben. Die EU-Kommission hat die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens genehmigt.

          Programm künftig branchenweit nutzbar

          „TruckerPoints“ wurde 2023 von LKW Walter eingeführt. Über die App „Loads Today“ können LKW-Fahrer Punkte sammeln, wenn sie bestimmte Aufgaben dokumentieren oder digitale Prozesse unterstützen. Dazu gehören unter anderem:
          • Dokumentation der Ladungssicherung
          • Hochladen von Transportdokumenten
          • Aktivierung von GPS
          • Aktualisierung des Fahrerprofils
          • Dokumentation von Trailerchecks

          Die gesammelten Punkte lassen sich gegen Gutscheine bei Partnerunternehmen eintauschen.

          Nach Angaben der Kommission wird das neue Gemeinschaftsunternehmen „ein Rewards-Programm betreiben, bei dem Bonuspunkte von Unternehmen der europäischen Transportbranche erworben werden können. Diese können die Punkte vor allem an LKW-Fahrer als Belohnung für erbrachte Dienstleistungen weitergeben“.

          Bisher wurde das System vor allem von LKW Walter eingesetzt. Mit dem Joint Venture soll das Modell nun breiter im Markt verankert werden. Künftig können Unternehmen der Transportbranche Bonuspunkte erwerben und diese gezielt an Fahrer weitergeben.

          Sennder ist als digitaler Straßengüterspediteur mit Schwerpunkt auf Komplettladungen (FTL) tätig, LKW Walter organisiert europaweit LKW-Komplettladungen und kombiniert diese teilweise mit Schienen- und Schiffsverkehren.

          Die EU-Kommission sieht durch das Vorhaben keine wettbewerbsrechtlichen Probleme und hat das Projekt ohne vertiefte Prüfung freigegeben.

          Hintergrund: Anreizmodelle in Zeiten des Fahrermangels

          Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fahrermangels in Europa setzen Unternehmen zunehmend auf Anreizsysteme, um Servicequalität, Datentransparenz und Fahrerbindung zu stärken. Mit der Öffnung von „TruckerPoints“ wird ein solches Modell künftig mehreren Marktteilnehmern zugänglich gemacht.




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          • #21
            Dusche im LKW: Komfortoffensive gegen den Fahrermangel – reicht das aus?

            ​Ein deutscher Frachtführer hat seine Lkw mit vollwertigen Badezimmern ausgestattet – inklusive Dusche, Toilette und Waschbecken. Während Europa mit rund 426.000 unbesetzten Fahrerstellen kämpft, sorgt das Projekt für Diskussionen: Ist mehr Komfort im Fahrerhaus die Lösung für ein Problem, das tief in Bezahlung, Arbeitsbedingungen und mangelndem Respekt verwurzelt ist?​


            Wettbewerb um Fahrer: Komfort wird zum entscheidenden Faktor


            Während der Lohn weiterhin das wichtigste Argument bleibt, setzen Transportunternehmen zunehmend auf kreative Mitarbeiteranreize, um Fahrer zu halten oder zu gewinnen. Ziel ist es, den Job auf der Straße komfortabler und berechenbarer zu machen.

            Beispiele gibt es viele:
            • Das polnische Unternehmen BATIM stellt langjährigen Fahrern Firmenwagen zur privaten Nutzung zur Verfügung.
            • TSL Silesia sorgte mit BMW-Dienstwagen für Top-Spediteure und Geldprämien für Fahrer für Aufsehen.
            • Andere Betriebe investieren direkt in bessere Kabinenausstattung, sichere Parkabonnements oder planbare Schichtsysteme.

            Auch Partnerschaften mit Mikro-Hotels wie Roatel in Deutschland gewinnen an Bedeutung – sie garantieren Fahrern sichere Ruheplätze mit Duschen und WC, ein Thema, das europaweit unter Druck steht.



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            • #22
              Was verdient eigentlich ein LKW-Fahrer…?

              https://www.gehalt.de/einkommen/suche/lkw%20fahrer

              https://www.kununu.com/de/gehalt/lkw-fahrer-in-44931


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              • #23
                Scheinbar tut sich etwas gegen Fahrermangel?


                TÜV-Report: Nachfrage nach Lkw‑Führerscheinen steigt

                Hohe Prüfungszahlen bei Lkw und Bus: Berufskraftfahrer bestehen deutlich häufiger als Pkw‑Fahrschüler.

                Die Nachfrage nach Führerscheinen in den Berufskraftfahrerklassen bleibt hoch: Laut aktuellem Datenreport des TÜV‑Verbands wurden 2025 so viele Prüfungen in den Lkw‑ und Busklassen abgelegt wie noch nie. Damit setzt sich ein langjähriger Aufwärtstrend fort – bei stabilen und deutlich besseren Erfolgsquoten als in der Pkw‑Klasse.Mehr Lkw‑Prüfungen

                In den Lkw‑Klassen (C1/C1E/C/CE) wurden 123.414 theoretische und 123.746 praktische Prüfungen registriert.
                Das entspricht einem Anstieg von 3 % in der Theorie und 4 % in der Praxis gegenüber 2024. Hohe Erfolgsquoten: Lkw‑ und Busprüflinge bestehen deutlich häufiger


                Berufskraftfahrer:innen bestehen ihre Prüfungen weit häufiger als Pkw‑Fahrschüler:innen:
                • Klasse B: 44 % fallen in der Theorie durch, 37 % in der Praxis
                • Lkw (C‑Klassen): nur 14 % Durchfallquote in der Theorie, 15 % in der Praxis
                • Bus (D‑Klassen): 83 % bestehen die Theorie, 76 % die Praxis

                Damit bestehen Lkw‑Prüflinge „sechs von sieben“ Prüfungen erfolgreich. Langfristiger Trend: Starker Zuwachs seit 2016

                https://www.trucker.de/nachrichten/t...steigt-3777667



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                • #24
                  Speditionen schleusen illegale Lkw-Fahrer ein

                  Auch die Logistikbranche klagt über Fachkräftemangel. Speditionen suchen dringend Lkw-Fahrer. Dubiose Geschäftemacher nutzen das aus und bieten Fahrer aus aller Welt zu Dumpingpreisen an - oft allerdings ohne gültige Papiere.


                  Seit einigen Jahren gibt es bei der Autobahnpolizei Nürnberg Feucht eine wohl bundesweit einzigartige Sondereinheit. Sie kontrolliert speziell nachts mit bis zu drei Fahrzeugen gezielt nur Lkw. Es geht um Missachtung der Arbeitszeitregeln, Ladungssicherung und Verkehrssicherheit.

                  In den Fokus rückt aber immer häufiger auch die Frage, wer überhaupt das Fahrzeug lenkt. Dabei treffen die Polizisten oft auf Kasachen, Kirgisen oder Nepalesen. Menschen, die von weit außerhalb der EU kommen und mit ihren Führerscheinen eigentlich in Europa gar nicht fahren dürften.

                  Häufig sind diese Führerscheine dann irgendwo in der EU umgeschrieben, oft aber auch einfach gefälscht - genau wie Reisepässe oder Arbeitsvisa. Hunderte davon sind mittlerweile allein in dieser einen Autobahnpolizeidienststelle beschlagnahmt worden.

                  Weiter...

                  Auch die Logistikbranche klagt über Fachkräftemangel. Speditionen suchen dringend Lkw-Fahrer. Dubiose Geschäftemacher nutzen das aus und bieten Fahrer aus aller Welt zu Dumpingpreisen an - oft allerdings ohne gültige Papiere. Von M. Houben.


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