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  1. #31

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    Standard AW: Wie sich eine Krankheit einschleicht und das Leben bestimmen will......

    Treffen wir uns in der Mitte: Handeln wir bewusst, dann überlegen wir. Wenn unbewusst, lassen wir uns leiten.
    Allzeit Gute Fahrt

    ..... -`҉҉´-
    ..-`҉҉´..)/.-`҉҉´- Martin

  2. #32

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    Standard AW: Wie sich eine Krankheit einschleicht und das Leben bestimmen will......

    guter Plan
    Die Titanic wurde von Profis gebaut........die Arche von einem Amateur.

    Wahrheiten die niemanden verärgern sind nur halbe.

    "Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt."

  3. Standard AW: Wie sich eine Krankheit einschleicht und das Leben bestimmen will......

    Im Regelfall sind mir die Viecher egal. Aber so direkt vor dem Auge, war das ein Reflex. Ist im Grunde aber auch egal, rückgängig machen kann ich es eh nicht mehr......
    Werder Bremen- Lebenslang grün-weiß

    Lieber stehend sterben, als knieend Leben (Böhse Onkelz)

  4. Standard AW: Wie sich eine Krankheit einschleicht und das Leben bestimmen will......

    Teil 8.

    So. Nun also erstmal KH. Die Psychologin die mich aufsuchen wollte, muß sich verlaufen haben. Bei mir war die nicht. Die Chirurgin konnte mir auch nicht wirklich sagen wie sich die ganze Sache entwickelt. Ob Gefühl oder nicht......abwarten.
    Aber.....absolutes Rauchverbot. Der Mittelfinger hing genau an einer Nervenfaser und einem Blutgefäß. Das ist das absolute Minimum was gebraucht wird um den zu erhalten. Da die Kreissäge reißt, sind die Gefäße meist nicht wieder zu gebrauchen.
    Es war ja eh die Frage ob er dranbleibt. War ja nun auch nicht sauber. Egal, erstmal keine Schmerzen, das war schon mal wichtig. Ich bin wie gesagt nicht nah am Wasser gebaut, aber in dieser Situation konnte ich auch nicht mehr.
    Wie gesagt, OP war am Samstag. Am Mittwoch rief mein Arbeitgeber an um mir mitzuteilen das ich entlassen bin. Fristgerecht mit 14 Tagen zum Monatsende. Was will man sagen, ich war erst 6 Wochen da. Mir wurde aber wenigstens angeboten mich zu melden wenn ich wieder fahren kann. Wird ja eh etwas dauern.
    Nach 10 Tagen aus dem KH entlassen und dann erstmal alle 2 Tage zum Chirurgen. Da der Mittelfinger mit Draht angesetzt wurde und diese außen am Finger endeten mußte eine gute Versorgung sein damit nichts in die Wunde kommt.
    Nach 6 Wochen wurden die gezogen. Nach 4 Wochen hat mir der Chirurg mitgeteilt das der FInger dranbleiben wird weil die Wunde gut verheilt war.
    Also erstmal auf die Beine kommen und erholen.
    Allerdings kam nun das Problem das ich wieder das Jobcenter im Nacken hatte wegen der zu hohen Miete. Außerdem war das Verhältnis zu unserem Vermieter recht angespannt. Die Chemis stimmte einfach nicht. HInzu kam das der Kopf so gar nicht mit der Situation umgehen konnte. Hausarzt wollte nur Beruhigungstabletten aufschreiben. Ich wollte aber keine.
    Als ich im März wieder gesund geschrieben wurde habe ich mich bei meiner alten Firma wieder beworben. Wurde auch wieder eingestellt. Aber jetzt Nachtlinie mit WB. Bremen- Osterweddingen, dort Begegnung und dann nach Oldenburg die Maschine entladen und zurück nach Bremen. Das Dumme: Kurz vor Bremen hätte ich 45 min Pause machen müssen. Aussage vom Chef: Karte ziehen und weiter fahren. Ja nee is klar. Dann kam der 1. und kein Geld. Am 2. auch nicht und am 3 war ich beim Anwalt. Fristlose Kündigung.
    Anwalt erreichte Barzahlung. Ich habe mein Geld geholt und bin dann vom Regen in die Traufe geraten......
    Fortsetzung folgt.......
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  5. Standard AW: Wie sich eine Krankheit einschleicht und das Leben bestimmen will......

    Teil 9

    Ich habe mich also in Bremen bei einem Unternehmen beworben welches in der letzten Zeit relativ groß geworden war. Hatten vom 7,5t bis zum WB oder Sattel mit 40t alles. Außerdem eigenes Lager.
    Lohn wie in Bremen üblich 1800+ Spesen. Nur Tagschicht. Abmachung und stand auch im AV: Kein Stückgut.
    Also am ersten Tag Aluminium ausgeliefert. Gute Tour. Am zweiten Tag : Kannst Du heute mal einen Tag Stückgut fahren? Ja einen Tag geht.
    Da war ich dann fast 2 Wochen bis mir im Büro der Kragen geplatzt ist und ich direkt rausgeflogen bin. Da fristlos ja nicht ging wurde fristgerecht gekündigt und ich war freigestellt. Also mal direkt zum Arzt und AU wegen Psyche geholt.
    Ich hatte weiterhin Nacht für Nacht tolle Träume mit Bildern von dem Unfall. Hinzu kamen jetzt auch noch Probleme mit der Pumpe.
    Dachte ich zumindest. Aber davon später mehr.
    Also Therapeut nicht in Sicht. Ich war ziemlich am Ende. Der Unfall, die finanzielle Situation, die Wohnsituation und der Kopf. Zusätzlich zu allen anderen Einschränkungen die ich schon erwähnt habe.......zusätzlich kam ich mir auch schon ganz klein und häßlich vor und war froh wenn man mich in Ruhe ließ.
    Als wieder beim JC angemeldet den Fall angegeben und auch die Gesundheit erwähnt. Diese vermittelte mir sofort einen Termin beim Medizinischen Dienst des JC. Wußte gar nicht das es sowas gibt. Der hat mir empfohlen direkt die Psychiatrische Institutsambulanz im KH Debstedt ( heute Geestland) aufzusuchen.
    Jetzt hatte ich wenigstens einen Ansprechpartner. Erst Termin bei der Ärztin. Die hat mir erstmal ein Medikament für die Nacht verschrieben damit ich wieder Ruhe finde. Danach kam ich zu einer Psychologin.
    Die war top. Ich hatte oft das Gefühl das man mich nicht ernst nahm. Bei ihr war das ganz anders. Sie hat wirklich versucht Ursachen zu finden.
    Leider bekommt man da max alle 14 Tage einen Termin für 30 Minuten. Aber besser als nichts. Außerdem kann man sich da 24/7 in Akutfällen melden und bekommt Hilfe.
    Naja. langsam kam ich aus dem Loch wieder raus und fand neuen Mut. Wir hatten eine neue Wohnung gefunden. 129m² für 230 + Heizung.
    Dann eines NAchts aufgewacht und irgendwie hatte ich eine tiefe furchtbare Angst und das Gefühl die Pumpe macht so um die 500 Schläge die Minute. Puls konnte ich nicht fühlen. War aber nach 5 Min wieder vorbei. Nächsten Tag sowieso Termin beim Hausarzt und dieser machte immer Kontrolle vom BLutdruck. War sozusagen Standard.
    Er pumpte,pumpte, pumpte......nahm das Gerät wieder ab, ging raus und kam mit einem alten Stationären Gerät wieder. Die lassen sich höher Pumpem. Ergebnis: 270/150.
    Er gab mir sofort Nitro Spray und sagte wenn der Blutdruck in 5 min nicht deutlich gesunken ist ruft er den RTW, die Verantwortung wollte er dann nicht übernehmen. Damit war das Problem von nachts erledigt. Denkste.....Also den BLutdruck mit Medikamenten eingestellt und die Kopfschmerzen waren fast weg. Dann ging unser Doc von jetzt auf gleich in Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen.
    Ein paar Tage später hatte ich wieder Herzprobleme. Das gleiche wie vorher. Selbst Blutdruck gemessen. Der war aber ok. Als omuß da noch was sein. Also zum neuen Arzt und diesem das erzählt. Er hat sich alles angehört, noch ein, zwei Fragen gestellt und mir dann mitgeteilt: Das ist nicht das Herz. Sie hatten eine astreine Panikattacke.Na vielen Dank auch.
    Fortsetzung folgt.....
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