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"Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

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  • #16
    AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

    Jepp, Holger, aber irgendwas muß mit Bosch gelaufen sein, mit Brennstoffzellen... auch darüber habe ich schon Berichte gelesen.

    Ich bin jetzt gespannt, ob wenigstens aus der Zusammenarbeit mit IVECO innerhalb eines Jahres ein akkuelektrischer "TRE" sichtbar wird.
    IVECO vermute ich in Zugzwang. Die haben im Moment noch wenig in Richtung "Emission verlagert" vorzuweisen. CNG- und LNG-Antriebe sind zwar am Markt platziert, die Emissionreduzierung ist aber strittig.

    Also IVECO braucht etwas. Für die wäre ein umsetzbares Brennstoffzellenkonzept hilfreich.

    Gruß
    Klaus

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    • #17
      AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

      Ob da Nicola eine Loesung ist, sehe ich eher kritisch.... die haben ja leider bis jetzt ausser Bla, Bla nix ferig gebracht... was mch wundert, man bezeichnet die als "Konkurenz" zu Tesla.... waere man gaaaaanz grosszuegig, koennte man die velleicht als Mitstreiter bezeichnen.... Ich denke Elon Musk benutzt Nicola, wenn er mal wieder richtig lachen muss... der ist Nicola um Jahrhundere voraus.

      Gruss Holger
      Mein Buch über meine Auswanderung

      https://www.amazon.de/Auswandern-nach-Kanada-Deutschland-Truckdriver/dp/3639614607/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3 %91&keywords=Holger+Menzel&qid=1576042690&sr=8-1






      Denke BEVOR du etwas tust, dein naechster Fehler koennte dein letzter sein !

      "Game over, try again" gibts NICHT im realen Leben

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      • #18
        AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

        Da wäre ich mir nicht so sicher. Weil ich zufällig jemanden kenne, der bei CNH im Ulmer Donautal schafft, sieht die Sache so aus: Gegenwärtig werden die alten Montagestraßen für den Stralis modernisiert. D.h. in Sachen Chassis und Fahrerhäuser greift Nikola auf das Iveco-Programm zu. Dagegen hat Musk nur eine Bastelbude in den USA für den Fahrzeugbau.
        Wo die Antriebseinheit herkommt, weiß ich derzeit nicht. Es könnte gut sein, dass Magneti Marelli das macht. Muss aber nicht, weil Bosch und Siemens auch an elektrischen Lkw-Antrieben arbeiten. Bosch macht das übrigens im Verbund mit Cummins. Insofern ist Tesla derzeit hinten dran und nicht vorne vor.

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        • #19
          AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

          Insofern ist Tesla derzeit hinten dran und nicht vorne vor.
          Naja, Tesla hat wenigstens schon mindestens zwei Fahrzeuge im taeglichen einsatz, was Nicola nicht mal von einem behaupten kann und Tesla macht das ohne irgend einen anderen Hersteller.... also sind die schon vorne dran.

          Gruss Holger
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          https://www.amazon.de/Auswandern-nach-Kanada-Deutschland-Truckdriver/dp/3639614607/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3 %91&keywords=Holger+Menzel&qid=1576042690&sr=8-1






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          • #20
            AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

            Mr. Milton, Gründer von Nikola Motor Company hat bei Amazon in Phoenix (AZ) einen neuen Spaten gekauft.

            Jetzt hat er ihn ausprobiert und ein Loch in den Boden gestochen....

            Dummerweise wird Mr. Milton ja immer von Journalisten umworben. Die haben das sofort gedeutet:

            Elektro-Lkw: Spatenstich für Nikola-Werk in Arizona

            Der Elektro-Lkw-Hersteller Nikola hat die Baustelle für ein Werk für schwere elektrische Sattelschlepper in Coolidge, Arizona eröffnet.

            Lokal emissionsfreie elektrische Sattelschlepper mit Batterie- und Brennstoffzellenantrieb von Nikola sollen künftig auch in Arizona hergestellt werden. Am Donnerstag hat der Lastwagenhersteller die Baustelle für sein Werk in Arizona offiziell eröffnet.

            Die erste Bauphase soll Ende 2021 abgeschlossen sein, die zweite in den folgenden 12 bis 18 Monaten. Die Fabrik stellt eine Kapitalinvestition von ca. 600 Millionen US-Dollar dar und wird zunächst die Modelle Nikola Tre und Nikola Two produzieren.
            Nikola Tre-Lkw entstehen in Ulm

            Bei voller Auslastung soll die Anlage jährlich rund 35.000 Sattelschlepper in zwei Schichten fertigen. Die ersten Nikola Tre-Lkw (mit Frontlenker-Fahrerhaus für Europa) werden mit dem Partner IVECO in Ulm produziert, wofür zunächst 40 Millionen Euro für die Modernisierung der Produktionsanlagen in Ulm vorgesehen sind, um. Kurz darauf soll die Produktion im Werk Coolidge aufgenommen werden.

            Die Nikola Corporation wurde 2015 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Phoenix, Arizona. Als Konstrukteur und Hersteller von emissionsfreien, batterieelektrischen und wasserstoffelektrischen Fahrzeugen, Antrieben von Elektrofahrzeugen, Fahrzeugkomponenten, Energiespeichersystemen und Wasserstoffstationsinfrastruktur möchte Nikola nach eigenen Worten "die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Handels, wie wir ihn kennen, revolutionieren."

            Quelle: https://www.heise.de/news/Elektro-Lk...eitrag.beitrag
            Interessant, auch informativ sind Kommentare unter dem Beitrag.

            Ein bißchen Sarkasmus nehme ich mir heraus, bei den bisherigen Nikola-Fortschritten...


            Zitat von trailerman Beitrag anzeigen
            Da wäre ich mir nicht so sicher. Weil ich zufällig jemanden kenne, der bei CNH im Ulmer Donautal schafft, sieht die Sache so aus: Gegenwärtig werden die alten Montagestraßen für den Stralis modernisiert. D.h. in Sachen Chassis und Fahrerhäuser greift Nikola auf das Iveco-Programm zu. Dagegen hat Musk nur eine Bastelbude in den USA für den Fahrzeugbau.
            Wo die Antriebseinheit herkommt, weiß ich derzeit nicht. Es könnte gut sein, dass Magneti Marelli das macht. Muss aber nicht, weil Bosch und Siemens auch an elektrischen Lkw-Antrieben arbeiten. Bosch macht das übrigens im Verbund mit Cummins. Insofern ist Tesla derzeit hinten dran und nicht vorne vor.
            Der Teil, auf dem IVECO die Hand drauf hat, da glaube ich schon an Plan, Fortschritt und Ziel. Den S-Way gibt es fertig.
            An anderer Stelle habe ich schon mal vermutet, daß IVECO irgendwas machen muß in Richtung Elektroantrieb schwerer Lkw. LNG- und CNG-Antriebe haben noch keine großen Freunde in Europa gefunden.
            Akku und elektrischen Antriebsstrang für den deutschen "TRE" kann Meister Milton ganz sicher auch nicht vorweisen. Also wird das an IVECO hängen bleiben...
            Ich hoffe nur, IVECO wird nicht der Verlierer in der ungleichen Beziehung zu Nikolas bisherigen Luftschlössern.

            Gruß
            Klaus

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            • #21
              AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

              Wieder mal etwas von meinem "speziellen Freund"...

              Business Insider schreibt, dass ein Auftrag über mindestens 2.500 elektrisch betriebene Müllwagen an Nikola Motors gegangen ist. Die Aktie des Unternehmens machte daraufhin einen Sprung um bis zu 22 Prozent. Über die nächsten drei Jahre sollen die Fahrzeuge ausgeliefert und im besten Fall die Bestellung auf bis zu 5.000 Einheiten aufgestockt werden. Abnehmer ist das Müllverwertungsunternehmen Republic Services.

              https://www.mobilegeeks.de/news/nied...d-nikolas-lkw/
              Die Quellnachricht stammt zunächst vom englischen Text von "business insider": Nikola soars 22% after securing order for 2,500 electric garbage trucks

              Darüber gelange ich zur Original-Nikola-Meldung:

              Nikola erhält von Republic Services den wegweisenden Auftrag über 2.500 batterieelektrische Müllwagen

              Der elektrische Antriebsstrang Tre von Nikola wurde auf dem Müllmarkt eingesetzt

              Veröffentlicht am 10. August 2020

              Die Bestellung umfasst 2.500 elektrifizierte Chassis mit der Option, die Bestellung auf 5.000 Einheiten zu erhöhen

              Größter Einzelauftrag in der Abfallwirtschaft und signalisiert das Engagement von Republic Services für emissionsfreie Fahrzeuge

              Die Tests auf der Straße werden voraussichtlich Anfang 2022 beginnen und kurz darauf die volle Produktion aufnehmen

              Das Fahrgestell und die Karosserie des Lastwagens werden vom Nikola-Werk direkt an Republic Services geliefert

              Die elektrische Plattform wird voraussichtlich bis zu 150 Meilen und 1.200 Dosen mit einer einzigen Ladung bieten

              Es wird erwartet, dass emissionsfreie Lkw Diesel- oder Erdgasoptionen in Bezug auf Leistung und Drehmoment übertreffen

              Dies führt zu einem viel ruhigeren und emissionsfreien Müllsammelerlebnis

              PHOENIX, AZ - 10. August 2020 - Die Nikola Corporation (NASDAQ: NKLA), ein weltweit führender Anbieter von emissionsfreien Lösungen und Infrastrukturlösungen, gibt eine Mindestbestellmenge von 2.500 elektrifizierten Müllwagen von Republic Services bekannt, die auf 5.000 erweitert werden können. Mit diesem Auftrag soll die vollständige Produktionsauslieferung im Jahr 2023 beginnen. Die Tests auf der Straße werden voraussichtlich Anfang 2022 beginnen. Die Müllwagen werden voraussichtlich bis zu einem branchenführenden Energiespeicher von 720 kWh transportieren.

              „Nikola ist spezialisiert auf emissionsfreie Schwerlast-Lkw der Klasse 8. Der Müllmarkt ist einer der stabilsten Märkte der Branche und bietet einen langfristigen Shareholder Value “, sagte Nikola-Gründer und Executive Chairman Trevor Milton. „Der Nikola Tre-Antriebsstrang ist ideal für den Müllmarkt, da er dieselben Batterien, Steuerungen, Wechselrichter und E-Achsen verwendet. Durch die gemeinsame Nutzung der Tre-Plattform können wir die Kosten für beide Programme senken, indem wir dieselben Teile verwenden. Sie könnten keinen besseren Partner als Republic Services auswählen, einen Marktführer für langfristige ökologische Nachhaltigkeit und Kundenservice. Republic Services wird uns dabei helfen, sicherzustellen, dass der Nikola Tre die Anforderungen des Kunden- und Flottenlebenszyklus erfüllt, und wir freuen uns, dass sie am Designprozess teilnehmen. “

              "Dies ist ein Game Changer", sagte Mark Russell, CEO von Nikola. „Kunden von Müllwagen haben Chassis immer bei LKW-Herstellern und Karosserien bei anderen Lieferanten bestellt. Nikola hat das Chassis und die Karosserie vollständig integriert und beide mit einer einzigen Werksgarantie abgedeckt. Zu den Lkw gehören sowohl automatisierte Seitenlader als auch Frontlader, die alle emissionsfrei sind. “

              Die Antriebsstrang-Software wird auf 1.000 PS begrenzt und wird voraussichtlich die aktuellen Diesel- und Erdgas-Wettbewerber übertreffen. Die neue Plattform kann Müllwagen fast dreimal so viel PS wie Erdgas- und Dieseloptionen bieten und den Betreibern die Möglichkeit geben, problemlos mit voller Ladung bergauf zu fahren - eine Herausforderung, an deren Lösung die Hersteller von Erdgasfahrzeugen gearbeitet haben.

              Quelle: https://nikolamotor.com/press_releas...ic-services-91
              unkorrigierte google-Übersetzung
              Die Übersetzung ist mitunter lustig.... z.B. handelt es sich nicht um 1200 Dosen sondern 1200 Mülleimer.

              Aber ich finde es unglaublich, was der Typ für Zusagen macht. Er hat nix, er baut nix, will 2023 mit der Auslieferung von 2500 Müllsammelfahrzeugen beginnen. Aber immerhin wird die Software den Antriebsstrang mit aller Gewalt auf 1000PS herunterzwingen... was für einen Spezialist im Bereich schwerer Nutzfahrzeuge ja schon eine Zumutung ist..

              Mit dieser Mulitseifenblasenankündigung steigt der Aktienkurs.

              Gruß
              Klaus
              Zuletzt geändert von hobbylenker; 12.08.2020, 15:38.

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              • #22
                AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                Hat er sich bestimmt von Wirecard abgeguckt.....:whistling:
                "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,dass er tun kann,was er will,sondern dass er nicht tun muss,was er nicht will."
                Jean Jacques Rousseau

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                • #23
                  AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                  Habe meinen Beitrag unten stark verändert.... weil beim business insider eine Verknüpfung direkt zu Nikola zu finden war.

                  Und ja, beinahe könnte man den Eindruck bekommen, da wird eine Nullnummer gemacht, Aktien steigen, die verkauft man dann, sackt das Geld ein und verschwindet...

                  Dagegen spricht hoffentlich, daß IVECO wirklich an etwas baut, wie trailermann schrieb.

                  Gruß
                  Klaus

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                  • #24
                    AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                    Jetzt hat er ihn ausprobiert und ein Loch in den Boden gestochen....
                    Klaus, macht nix, da ist ueberall Sandboden... da ist das Loch schneller wieder zu, als man sich umdrehen kann... und keiner sieht mehr was davon... wie mit dem Nicola one... Nicola two....

                    Das Ziel ist doch erreicht, der Aktienkurs steigt, das ist wichtig fuer die Aktionaere.

                    Gruss Holger
                    Mein Buch über meine Auswanderung

                    https://www.amazon.de/Auswandern-nach-Kanada-Deutschland-Truckdriver/dp/3639614607/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3 %91&keywords=Holger+Menzel&qid=1576042690&sr=8-1






                    Denke BEVOR du etwas tust, dein naechster Fehler koennte dein letzter sein !

                    "Game over, try again" gibts NICHT im realen Leben

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                    • #25
                      AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                      Eigentlich müsste man jetzt laut lachen....

                      "Nie gesehene" Irreführung
                      Lkw-Startup Nikola angeblich bloßer "Betrug"

                      Mit wasserstoffbetriebenen Lkw will Nikola die Transportbranche revolutionieren. Zwischenzeitlich war das Startup an der Börse mehr wert als Ford. Nun behauptet ein Spekulant, die angebliche Zukunftstechnologie von Nikola sei ein aufwendig inszenierter, "komplexer Betrug".

                      Die Aktien des selbsterklärten künftigen E-Auto- und Lkw-Pioniers Nikola haben bereits eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich. Im Frühsommer war das Unternehmen kurzzeitig, gemessen am Börsenwert, an den Autoriesen Ford und GM vorbeigezogen. Vorzuweisen hatte Nikola neben dem vom Tesla-Namensgeber Nikola Tesla entliehenen Vornamen bis dahin eigenen Angaben zufolge unter anderem einen Prototyp für einen wasserstoffbetriebenen Laster. Hergestellt hat das Startup bis heute kein Fahrzeug - geschweige denn verkauft. Entsprechend groß war die Skepsis vieler Anleger und die Rally der Aktie hielt nicht lange. Der Kurs stürzte von mehr als 90 auf zeitweise unter 30 Dollar ab.

                      Dann allerdings die überraschende Nachricht, die auch viele Kritiker - zunächst - überzeugte. Das Startup mit der Zukunftstechnologie verkündete eine weitreichende Partnerschaft mit GM, dem traditionellen Autobauer mit dem notwendigen Produktions- und Vertriebs-Know-how. Die Nikola-Aktie sprang innerhalb von nur zwei Tagen um gut 30 Prozent in die Höhe.

                      Doch fast genauso steil geht es nun wieder bergab. Ein Leerverkäufer - also jemand, der auf einen Kursverfall spekuliert - bezeichnet Nikola in einer Analyse als "komplexen Betrug". Hindenburg Research, so nennt Leerverkäufer Nate Anderson seine Firma, hat eigenen Angaben zufolge "umfangreiche Beweise gesammelt - darunter Telefonaufnahmen, SMS, private E-Mails und Fotos hinter den Kulissen - die Dutzende Falschbehauptungen von Nikola-Gründer Trevor Milton belegen". Noch nie habe Hindenburg "dieses Level von Irreführung bei einem börsennotierten Unternehmen gesehen".

                      Lkw beim "Herunterrollen gefilmt"

                      Unter anderem behauptet Hindenburg, ein Video, mit dem Nikola die Leistungsfähigkeit seines Prototyps "Nikola One" unter Beweis stellen wollte, sei manipuliert. Um ihn bei hoher Geschwindigkeit zu filmen, sei der Laster einen Berg hochgeschleppt "und einfach beim Herunterrollen gefilmt worden". Technologisches Know-how, das Nikola entwickelt haben will, existiere teils nicht.

                      Nikola wies alle Anschuldigungen zurück und kündigte umgehend Klage gegen Hindenburg an. Für das Startup ohne Einnahmen ist die hohe Börsenbewertung lebenswichtig, um weiteres Kapital für Investitionen und seine hohen laufenden Ausgaben gewinnen zu können.

                      Hindenburg ist als Leerverkäufer alles andere als ein neutraler Beobachter, sondern profitiert, je tiefer die Nikola-Aktie fällt. In der Vergangenheit haben sich ähnliche Analysen allerdings mehrfach als wasserfest erwiesen. Zudem springen den Spekulanten andere Nikola-Skeptiker bei. Der Leerverkäufer Citron Research etwa versprach, die Hälfte der Anwaltskosten von Hindenburg zu übernehmen. Auch viele Anleger halten die Vorwürfe offenbar für glaubwürdig. Seit Veröffentlichung des Berichts verlor die Nikola-Aktie wieder einmal fast 40 Prozent ihres Wertes.

                      Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lkw-S...e22035691.html
                      Daß der Brennstoffzelle-Lkw nicht selbst gefahren ist, hatten wir ja im Forum bereits gelesen. Meister Milton hat's ja sogar zugegeben. "Aus Sicherheitsgründen wurde der Antrieb ausgebaut..." :rofl:

                      Jetzt hat vielleicht mal jemand genauer nachgeschaut, nach Planung, Prototypen, Mitarbeitern, fahrbereiten Lkw... und gefunden?
                      Das Loch im Sand ist ja auch schon wieder zu geweht in Phoenix... oder tut sich dort etwas?

                      Also bei der Firma tue ich mich richtig schwer mit einer Einschätzung. Wenn man die Taten beurteilt, die bisherigen Taten, dann bleibt nur die Luftnummer. Ich glaube Mr. Musk hat keine solche Luftnummern gebracht.

                      Wenn Milton tatsächlich etwas "auf dem Kasten hätte", wäre eine ungerechte Beurteilung natürlich schade. Aber bisher ist halt wirklich nix zu sehen. Und er "TRE" geht ganz sicher nicht auf Miltons Konto, sondern auf Rechnung von IVECO.

                      Gruß
                      Klaus

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                      • #26
                        AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                        Der Aktie gehts auch nicht besonders gut. Gibt auch ehrliche Meinungen das da nen Hauch Wirecard mitschwingt. Im Prinzip ne gute Geschäftsidee, aber.
                        Finde ich immer wieder erstaunlich das da alle dicht halten, die es wissen müssten.
                        Es ist selten zu füh und nie zu spät. Ride long and prosper.

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                        • #27
                          AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                          Zitat von hobbylenker Beitrag anzeigen
                          Ich glaube Mr. Musk hat keine solche Luftnummern gebracht.
                          Er reisst zwar auch gern die Klappe auf aber im Gegenzug muss man anerkennen dass er bisher immer geliefert hat. Zwar passt sein Zeithorizont nicht immer mit der Realität überein aber am Ende hat er bis jetzt in allen seinen 3 aktuellen Firmen (Tesla, SpaceX, The Boring Company) das geliefert das er versprochen hat.

                          Beim Nikola Tre müsste man doch bei Iveco langsam mal was sehen/wissen? Oder kommt da auch nix? Ich weiss nur dass der FIAT-Konzern vor 2 Jahren lieber für 800 Mio. Zertifikate von Tesla gekauft hat um seine Emmisionen zu "beschönigen" anstatt das Geld in Forschung zu investieren...

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                          • #28
                            AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                            Kuhprah, da sehe ich nach wie vor Beitrag #18 von trailerman als gesetzt. Das werden wir sicher auch beobachten können und IVECO ist noch nicht lange "dabei". Etwas Zeit darf man denen sicher zugestehen...
                            Gruß
                            Klaus

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                            • #29
                              AW: "Nikola One": Elektro-Truck bietet Mega-Reichweite - Pressetext

                              E-Lkw-Hersteller Nikola mit massiven Betrugsvorwürfen konfrontiert

                              Investor warnt vor Lügen – Auch Bosch arbeitet mit US-Startup zusammen

                              Der schillernde US-Elektrolastwagenbauer Nikola spaltet die Fahrzeugbranche: Die einen feiern das hierzulande noch wenig bekannte Startup als zweites Tesla, die anderen warnen vor einer gefährlichen Luftnummer. Nun bezichtigt ein Investor das Unternehmen des groß angelegten Betrugs und schickte den Börsenkurs auf Talfahrt.

                              Der Startschuss für Nikola fiel im Jahr 2015. Seither tüftelt das Team von Gründer Trevor Milton an alternativen Antriebstechnologien für Lastwagen und große Geländewagen. Diese sollen in Zukunft auf der Basis elektrischer Batterien und Wasserstoff-Brennstoffzellen fahren. Auch an Ladestationen für Wasserstoff-Lkw arbeitet das Startup.

                              Bisher blieben die Pläne aber weitgehend Theorie, denn auf die Straße brachte Nikola noch kein einziges fertiges Modell seiner Öko-Lastwagen. Partner aus der internationalen Fahrzeugbranche schreckte das indessen nicht ab. Nikola schloss strategische Partnerschaften nicht nur mit Bosch, sondern auch mit dem italienischen Nutzfahrzeughersteller CNH Industrial.
                              GM als Partner gewonnen

                              Vor einer Woche kam dann ein weiterer prominenter Partner an Bord: Der US-Autobauer General Motors. Kaum war die Zusammenarbeit am vergangenen Dienstag verkündet, schnellte der Kurs der Nikola-Aktien an der New Yorker Börse um 41 Prozent in die Höhe. Dabei war das Startup erst im Juni an die Börse gegangen.

                              Die kalte Dusche folgte zwei Tage später. Grund war ein Papier der Investmentgesellschaft Hindenburg Research, das sich über weite Strecken wie eine dramatische Warnung vor dem neuen Börsenliebling liest. Hindenburg Research wirft Nikola darin einen "komplexen Betrug" vor, der auf zahlreichen Lügen des Gründers Trevor Milton beruhe.

                              Die Partner würden mit der "falschen Behauptung, über wichtige Technologien zu verfügen", von dem Startup "in die Irre geführt". Das Papier riss den Börsenkurs von Nikola umgehend nach unten: Binnen drei Tagen stürzte der Kurs um 36 Prozent ab.
                              Nikola wehrt sich gegen Vorwürfe

                              Die Reaktion des derart attackierten Herstellers ließ nicht lange auf sich warten. Am Montag wies Nikola die Vorwürfe zurück und zeigte die Investmentgesellschaft nach eigenen Angaben wegen versuchter Kursmanipulation bei der US-Börsenaufsicht an. Bereits am Montag stieg der Kurs wieder um elf Prozent.

                              Das Dementi hatte allerdings einen Haken: Nikola wies einen der gravierendsten Vorwürfe von Hindenburg Research nur in Teilen zurück. Dabei geht es um eine Szene aus einem Video des Startups von 2017, in dem ein Prototyp der neuen Lastwagen in Aktion zu sehen ist. Laut Hindenburg Research wurde das Fahrzeug dafür zuerst auf einen Hügel gezogen – und rollte dann einfach von selbst wieder hinunter. Von einem neuen Antrieb keine Spur.

                              Nikola rechtfertigte sich damit, das Unternehmen habe niemals behauptet, dass der Prototyp in dem Video von einem eigenen Motor angetrieben worden sei.
                              "Lächerlich"

                              Finanzchef Kim Brady ging am Montag zusätzlich in die Offensive und sagte auf einer Konferenz, die Partner hätten Nikola vor ihrem Einstieg auf Herz und Nieren geprüft. So habe Bosch mehrere Ingenieure für eine monatelange Prüfung angestellt. Es sei "lächerlich" zu glauben, dass die Partner bei Nikola einstiegen, ohne zu wissen, was sie tun.

                              Analyst Daniel Ives von Wedbush sieht Nikola nun in der Pflicht, zu liefern. Sollte in den nächsten Jahren die geplante Fabrik im US-Bundesstaat Arizona gebaut werden und fertige Modelle zu attraktiven Preisen auf die Straße kommen, habe Nikola eine "reelle Chance". Doch ein zweites Tesla – das sich ebenso wie Nikola beim Unternehmensnamen an den berühmten Erfinder und Elektroingenieur Nikola Tesla anlehnt – werde aus dem Startup nicht, sagt Ives. "Es gibt nur ein Tesla." (APA, 15.9.2020)

                              Quelle: https://www.derstandard.at/story/200...ntiert?ref=rss
                              Fast schon lustig finde ich den vorletzten Abschnitt, mit dem Hinweis auf Bosch-Ingenieure.
                              Ursprünglich hieß es ja mal, Bosch hätte in Kooperation mit einem Brennstoffzellenbauer die Prototypenbrennstoffzellen entwickelt. Nun waren die Boschingenieur also "zur Prüfung"...
                              (Z.B. https://www.bosch.com/de/stories/bre...kw-nikola-two/)

                              Gruß
                              Klaus
                              Zuletzt geändert von hobbylenker; 15.09.2020, 19:11.

                              Kommentar


                              • #30
                                Sieht nicht so doll aus. Der Aktienkurs spricht. Und Trevor Milton ist zurückgetreten.
                                Es ist selten zu füh und nie zu spät. Ride long and prosper.

                                Kommentar

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