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Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

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  • Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

    Moin, wir treffen diesen Samstag auf dem Rüssel eine kleine Delegation russischer Bkf. Sie wollen von uns lernen wie Organisation geht. Waren noch nie in Deutschland. Wir frühstücken ab 9 Uhr dort zusammen und trennen uns gegen Mittag. Wer Lust hat daran teilzunehmen ist herzlich willkommen. Bitte PN an mich.

  • #2
    AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

    Das finde ich super. Leider ist es für mich zu weit. Nur diesen Satz verstehe ich nicht so richtig :) .

    Zitat von alterelch Beitrag anzeigen
    ... Sie wollen von uns lernen wie Organisation geht. ....
    Wenn wir immer ohne widersprechen allen Gesetzen vertrauen würden, hätten wir heutzutage eine Menge mittelalterliche Gesetze, an die wir uns halten müssten!!

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    • #3
      AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

      Sie bereiten sich auf einen Arbeitskampf vor. Wollen sehen wie wir organisiert sind. Oder war deine Frage ironisch gemeint?

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      • #4
        AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

        Die Frage war gut gemeint und jetzt ist alles klar!!
        Wenn wir immer ohne widersprechen allen Gesetzen vertrauen würden, hätten wir heutzutage eine Menge mittelalterliche Gesetze, an die wir uns halten müssten!!

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        • #5
          AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

          Dann zeigt den Jungs mal wie richtig organisiert und sie zeigen uns dann wie man es dann umsetzt!
          Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!

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          • #6
            AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

            Passt aber auf...sonst sitzen die Jungs und Kollegen bald in russischen Gefängnissen. Aufstand und Demos gegen Regierungsmitglieder? Das kann leicht daneben gehen....also Sachte heranführen...
            Beziehungsstatus: Frühstücke alleine, dafür für zwei

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            • #7
              AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

              Bei mir hats leider nicht geklappt. Du hast meinen tiefsten Respekt . Ich hoffe wir bekommen das hin und übergreifend organisiert.
              Gruss Tim

              Gruppe: Chemietankerfahrer sigpic

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              • #8
                AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                https://m.youtube.com/watch?v=PVG4Xfja0xE
                Ein kleiner Film von unserem Frühstück auf dem Rüssel mit den russischen Kollegen.

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                • #9
                  AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                  Hier noch einmal erklärt, worum ea eifentlich geht. Also es ging darum, dass die Maut nicht an Kunden weitergegeben werden kann. Die Maut in Russland ist so hoch dass die selbstfahrenden Unternehmer im Grunde genommen Geld mitbringen müssen um ihre Rechnung bezahlen zu können, darüber haben wir gesprochen. Die Maut kann kann an keinen Kunden weitergegeben werden, es kann, wie es deutsche Unternehmer machen, nicht Geld damit verdient werden, es kostet Sie. Sie müssen das bezahlen und das Geld bekommt ein russischer, sagen wir Oligarch. Sie können nicht nachvollziehen was dann anschließend mit diesem Geld passiert. Es verschwindet und Straßen werden weder gebaut, noch gepflegt. Das war das Hauptthema, neben Kfz Steuer, Ökosteuer und Kfz Steuer. Wir haben ausserdem über Streikmöglichkeiten in Deutschland gesprochen und sie haben erklärt was ihnen geschehen kann in Russland (Verhaftungen usw). Alles was sie sich wünschen ist eine Bericht Erstattung in Europa, damit die dortige Regierung weiß, das sie nicht willkürlich mit den Fahrern umgehen kann, weil wir zusehen. Wir werden ab dem 27 März verstärkt darauf aufmerksam machen und uns hoffentlich alle solidarisch zeigen. Das hoffe ich hier auch von den Skeptikern. Es kostet euch nichts hinzusehen. Diese Menschen haben nichts mehr zu verlieren.

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                  • #10
                    AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                    Aktuelle Info aus einer erhaltenen Mail............

                    Liebe Leute,
                    alle Medien hier berichten über Nawalnyj, über den Streik der Trucker, der heute begonnen hat, finden sich wesentlich weniger Nachrichten. Nichtsdestotrotz passiert eine ganze Menge. In vielen Städten stehen die LKW’s am Straßenrand oder blieben an ihren Stellplätzen, landesweit begannen die Proteste, die Hälfte der Fahrer in Dagestan beteiligt sich an der Aktion. Andrej Bazhutin, der Vorsitzende der Vereinigung russischer Transportunternehmer wurde derweil zu 14 Tagen Haft wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt. Ohne es zu wissen wurde ihm nämlich seine Fahrerlaubnis entzogen.
                    Auch in einigen anderen Städten kam es zu Festnahmen.

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                    • #11
                      AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                      Das geht ja richtig rund da oben! Halte uns mal auf dem laufendem!
                      Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!

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                      • #12
                        AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                        Hier mal ein aktueller Bericht. Der Autor ist vermutlich Eierfeile.

                        Nach drei Wochen Streik sehen die russischen Trucker die Auswirkungen
                        In einer ersten offiziellen Zwischenbilanz des russischen Truckerstreiks, die die Vereinigung OPR nach 20 Streiktagen gezogen hat, werden eine ganze Reihe konkreter Auswirkungen dieses Streiks in den verschiedenen Regionen des Landes fest gehalten. Die OPR sieht den Streik auf einem guten Weg, die Entschlossenheit ist auch durch neuerliche Festnahmen nicht zu brechen, die Forderung nach einem Gespräch mit dem Regierungschef bleibt erhoben, auch wenn die Regierung und die Medien nach wie vor so tun, als ob nichts sei. Dazu die zusammenfassende deutsche Übersetzung „Fernfahrerstreik. Zwischenbilanz nach 20 Streiktagen“ vom 17. April 2017:
                        1. Die Streikkoordinatoren gingen davon aus, dass der Streik nach einem Monat spürbare Auswirkungen zeigt. Die Prognosen sind früher eingetroffen.
                        2. Offen zugängliche Zahlen über finanzielle Verluste von Tankstellenbetreibern liegen nicht vor, dafür gibt es Berichte aus den Regionen über Lieferstockungen u.a. von Lebensmitteln. Solche
                        Informationen stammen aus Städten, deren Versorgung komplett von Zulieferungen abhängig ist.
                        3. Die Verbraucherschutzvereinigung teilte mit, dass ihr über 100 Meldungen aus drei Dutzend Regionen Russlands vorliegen mit Beschwerden über Lücken im Warenangebot von Lebensmittelgeschäften. Die Vereinigung erstellte eine interaktive Karte mit Angaben zur Lebensmittelknappheit, d.h. sie weist auf Verstöße gegen die Rechte von Verbrauchern hin, die
                        durch die Doktrin zur Lebensmittelsicherheit in der Russischen Föderation geschützt sind. Sie hat sich mit einem offiziellen Schreiben an Premierminister Medwedjew gewandt, das Informationen über erste Engpässe in der Lebensmittelversorgung enthält und auf die Notwendigkeit hinweist, eiligst Maßnahmen zur Vermeidung einer Unterversorgung zu ergreifen.
                        4. Eine Reihe engagierter Personen, die zwar keine “Parteiführer” darstellen, sich aber für die Rechte und Freiheiten russischer Bürger einsetzen, haben sich offen für die Unterstützung der Fernfahrer
                        ausgesprochen.
                        5. Kulturschaffende und Personen des öffentlichen Lebens setzen sich für die Fernfahrer ein. Aleksej Lebedinskij, bekannt als “Professor Lebedinskij”, Musiker, hat eine Videobotschaft veröffentlicht. Der
                        Politiker Leonid Gozman folgte.
                        Die Regierung organisierte vor laufenden Kameras der zentralen TV-Sender ein Treffen mit Vertretern von Fake-Organisationen, die niemanden vertreten außer sich selbst.
                        6. Die Regierung weigert sich demonstrativ die Fernfahrer zu beachten, die auf ein Treffen mit Premierminister Medwedjew und Transportminister Sokolow bestehen, um über die gegebenen Umstände zu sprechen, die es den Fahrern unmöglich machen ihrer Arbeit nachzugehen und Geld für sich und ihre Familien zu verdienen. Als ob nichts wäre.
                        7. Versuche des Sicherheitsapparats auf ihre Weise gegen die Fernfahrer vorzugehen haben an der Situation nichts geändert. Die Streikenden sind in einem klassischen Netzwerk organisiert, ohne Anführer bei gleichzeitiger Austauschbarkeit einzelner Koordinatoren, sie stehen dauernd im Kontakt und sie verbinden einheitliche Forderungen an den Staat. Kümmerliche Versuche Andrej Bazhutin oder Rustam Mallomagomedow außer Gefecht zu setzen scheiterten. Sie sind weder Nawalnyj noch Maltsew, sondern lediglich Sprecher der Streikenden. Nicht mehr. Einschüchterungsversuche gegenüber der Fernfahrer in Dagestan mit bewaffneten Einheiten der Nationalgarde, Panzern, Hubschraubern und Panzerwagen führten zu nichts. Die Staatsmacht fürchtet sich vor einem Blutvergießen in Dagestan. Ein dritter Kaukasuskrieg käme ihr zum
                        jetzigen Zeitpunkt gar nicht gelegen.
                        8. Die Staatsführung nimmt eine abwartende Haltung ein nach dem Prinzip “alles löst sich irgendwie von selbst in Luft auf”. Im Fernsehen ist keine Rede von den Fernfahrern, sei’s drum. Als ob es keine Probleme gäbe.

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                        • #13
                          AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                          So, beim Autor habe ich mich geirrt. Mir war die Quelle nicht bekannt. Jetzt ist sie es. Tut mir leid. http://www.labournet.de/internationa...land/?cat=7757

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                          • #14
                            AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                            Seit dem 27.3. haben LKW Fahrer in Rußland die Arbeit niedergelegt. Die russischen Medien erhielten den Auftrag den Streik zu ignorieren. Doch auch die deutschen Medien berichten kaum...


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                            • #15
                              AW: Samstag gemeinsam mit Kollegen auf dem Rüssel frühstücken?

                              Zitat von DE_wannabe Beitrag anzeigen
                              Passt aber auf...sonst sitzen die Jungs und Kollegen bald in russischen Gefängnissen.
                              Und zack, sie sitzen wieder.
                              Zum 3. Mal sind sie seit ihrem Deutschlandbesuch eingefahren:

                              vom 22. Mai 2017, 18:21:23 :

                              Es hatte die Arbeitsgruppe des Präsidiums der Russischen Föderation für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte (HRC) ein Treffen der Streikenden mit Vertretern der Exekutive organisiert. Das Treffen wurde für den 22.5. angesetzt. Als es kurzfristig abgesagt wurde, erklärten die Streikenden ihren Protest zu intensivieren.


                              In wenigen Tagen sind es 2 Monate seit dem die LKW Fahrer in Rußland in den Streik getreten sind.
                              Es ist unglaublich, wie ausgeprägt das Desinteresse der westlichen Medien an dem landesweiten Arbeitskampf ist.
                              Da der Streik ohne Streikgeld geführt wird, hat die Not einige Fahrer zum Abbruch der Arbeitsniederlegung gezwungen.
                              Doch die russische Regierung scheint nicht davon überzeugt zu sein, den Arbeitskampf einfach aushungern zu können.
                              Gestern, am 21.5. versuchte sie mit massiven Repressionsmaßnahmen gegen die Streikenden vorzugehen.

                              In Khimki im Norden Moskaus liegt ein bedeutendes Streikcamp, das bereits in den Arbeitskampf im letzten Jahr eine zentrale Rolle spielte. Die Polizei verhaftet am Sonntag dort mehr als 10 Lkw streikende Fahrer.


                              Unter den Inhaftierten sind Mitglieder der Fahrerorganisation OPR: Andrej Bazhutin, Sergei Vladimirov, Daim Imerhanov, Yuri Bukanov, Valery Saprykin, Maxim Arzhanykh, Aleksey Borisov, Sergey Ponezha, Sergei Rudametkin, Igor Sharapov, Igor Finkovsky (Blogger).

                              Alle Gefangenen wurden auf das 1. Revier in Khimki gemacht. Ihnen wurde vorgeworfen, polizeilichen Anordungen mißachtet und eine ungehmigte Demonstration organisiert zu haben.






                              Schweres Gerät zum Abtransport der Fahrzeuge:



                              Heute findet ein Anhörung beim Gericht in Khimki statt. Die Situation ist weitgehend ungeklärt, die Behörden verweigerten bisher eine Auskunft.


                              Da bei der Protestaktion heute in Moskau auch Fahrer aus Dagistan verhaftet worden sind, berichtete das Fernsehen in Dagistan.

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