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    Lkw-Fahrer hilft Unfallopfern

    Der 39-jährige Lkw-Fahrer fährt durch ganz Deutschland. Im Oktober plant er eine Aktion in Wildeshausen.


    Achteaufmich.de. Wenn Passanten die Internetadresse auf dem Lkw lesen, werde er schon mal angesprochen, sagt Berufskraftfahrer Christian Köhler. Das ist es, was der Elsflether, der in Wildeshausen arbeitet, erreichen möchte: Hinter der Adresse verbirgt sich die Internetseite des „Förderkreises zugunsten unfallgeschädigter Kinder“ mit Sitz in Hamburg. Seit Anfang dieses Jahres macht Köhler, der seit mehreren Jahren Mitglied ist, als Botschafter auf den gemeinnützigen Förderkreis aufmerksam.
    Selbst finanziert

    Wolfgang Trinckauf, Geschäftsführer der Firma AWG Transport in Wildeshausen, für die Köhler arbeitet, unterstützt den 39-Jährigen: „Wir stellten im Januar mit der Übergabe des neuen Lkw den ,AchteAufMich-Truck’ auf die Räder.“ Die Beklebung des Sattelzugs lässt Köhler selbst anfertigen, auch die Finanzierung übernimmt er: Rund 300 Euro hat er dafür bisher in die Hand genommen – und es soll noch mehr werden. Die Seiten des Lkw sollen mit Logo und Adresse versehen werden, ebenso wird am Schmutzfänger auf die Internetseite aufmerksam gemacht werden.


    Köhler fährt mit seinem Lkw quer durch Deutschland. Immer im Fahrerhaus dabei ist die Spardose des Förderkreises. „Die Spardosen haben einen besonderen Verschluss und können nur in Hamburg vom Vorsitzenden geöffnet werden.“ Unterwegs kommt er mit Menschen ins Gespräch, beispielsweise an Raststätten. Er erzählt, was es mit „Achte auf mich“ auf sich hat, und die Zuhörer werfen ein wenig Geld in die Büchse. Mal einen Euro, mal zwei. Es läppert sich: „Bisher habe ich 130 Euro gesammelt“, erzählt Köhler.
    Ab und zu teilt er im Internet mit, wo er sich zurzeit befindet: Bei Interesse können Leute den Elsflether aufsuchen und mal einen Blick in seinen Lkw werfen. „Eine Mutter kam mit ihrer elfjährigen Tochter aus Emden“, erzählt Köhler. Aufgrund eines Autounfalls saß das Kind im Rollstuhl. Damit sich das Mädchen das Fahrerhaus von innen ansehen konnte, hob Köhler sie in den Lkw. Kurz darauf erfuhr Köhler, dass das Mädchen gestorben ist. „Woran, das weiß nicht.“


    Geschäftsführer Trinckauf ist der Meinung: „Kinder sind unsere kleinsten Verkehrsteilnehmer und brauchen besondere Aufmerksamkeit. Also dachten wir, als größte und schwerste Verkehrsteilnehmer stellen wir uns hinter unsere Kleinsten.“


    Rückblickend auf das Jahr 2018 hatte die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch aus dem Straßenverkehr zu berichten: Im gesamten Inspektionsgebiet war kein Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen. 2017 war eines gestorben. Rückläufig ist zudem die Zahl der schwer verletzten Kinder: Von 2017 auf 2018 sank sie von sechs auf zwei.
    Aktion in Wildeshausen

    Am 1. Dezember möchte Christian Köhler mit seinem beklebten Truck zur „Starpyramide“ in Hamburg fahren. Die Musikshow wird einmal im Jahr zugunsten des Förderkreises veranstaltet.


    Aber auch für Wildeshausen hat sich der Elsflether etwas überlegt: Er veranstaltet am 18. Oktober um 18 Uhr im DS Bowling Center in Wildeshausen den ersten „Magic Bowl“. „Die Veranstaltung dient zum einen der Begegnung für Menschen mit und ohne Handicap – für mehr Rücksicht im Miteinander. Zum anderen werde ich alle Einnahmen, Eintrittsgelder und Sponsorengelder persönlich an den 1. Vorsitzenden des Förderkreises, Peter Sebastian, übergeben. Es werden mich bei dieser Veranstaltung unter anderem Piet Hackmann aus der TV-Serie Asphalt Cowboys und weitere Überraschungsgäste unterstützen.“


    Es gibt eine limitierte Anzahl von 64 Tickets für diese Veranstaltung. Karten sind im Vorverkauf für 12,50 Euro€ im DS Bowling Center oder per E-Mail an Bowl@gmx.de erhältlich. Köhler: „Das DS Bowling Center unterstützt mich auch, was den guten Zweck betrifft: Die Leihgebühr für die Bowlingschuhe geht ebenfalls als Spende an den Förderkreis.“


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    Ich weiß nicht wohin ich will, aber ich bin schon unterwegs
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