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Brummi Online DE, die Welt der Fernfahrer. Forum, Fotoalbum: Brummi Nachrichten

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Das erste selbstfahrende Auto wird ein Lastkraftwagen
Brummi Nachrichten

(Bild: Uber Freight)

US-Trucker erwarten, dass sich autonome Fahrzeuge zuerst als Nutzfahrzeuge durchsetzen werden. Ironischerweise soll das mehr Leute zum Beruf des LKW-Fahrers locken und so den Fahrermangel bekämpfen.


Lastwagenfahrer ist ein Mangelberuf in Nordamerika. Es gibt nicht ausreichend Personen, die sich das langweilige, anstrengende Joch fernab von daheim zum gebotenen Verdienst antun wollen. Die Logistikbranche hofft daher auf die baldige Einführung selbstfahrender Lkw. Keineswegs sollen sie die Fahrer überflüssig machen. Im Gegenteil, die neue Technik soll den Beruf für die junge Generation attraktiver machen.

"Wir glauben, dass autonome Lkw den Fahrermangel angehen werden, indem sie Millennials anziehen", sagte Dan Murray vom American Transport Research Institute auf dem Jahrestreffen des Transportation Research Board in Washington, DC. Diese Hoffnung teilte auch Chris Spear, Präsident des Branchenverbandes American Trucking Association. "Der Fahrer wird seine wichtige Rolle behalten, auch in autonomen Lkw, so wie heute Piloten in [Verkehrs]flugzeugen." Piloten sind hauptsächlich bei Start, Landung und in bestimmten brenzligen Situationen gefragt. Ansonsten fliegt der Autopilot.

So ähnlich soll also die Zukunft des Lkw-Fahrers aussehen. Während sein Truck den Highway hinunterfährt, kann er bessere Dinge tun, als auf die Fahrbahn zu starren. "Multitasking, Internet-of Things-Tasks", wie Murray es formulierte.

Lkw vor Pkw weil teuer

Spear erwartet außerdem, dass die Kfz-Branche ihren Fokus bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge bald weg vom Pkw hin zu den Nutzfahrzeugen verlagern wird. "Nutzfahrzeuge werden Selbstfahr-Technik als Erste anwenden", glaubt der Trucker-Präsident. Der Sicherheitsgewinn und der reduzierte Treibstoffverbrauch würden sich finanziell auszahlen und somit die hohen Kosten für die neue Technik rechtfertigen. Die Käufer von Personenkraftwagen hingegen seien weitaus preissensibler, womit die teure Robotertechnik vorerst ein Nischenprodukt bleiben werde.

Das Platooning, bei dem mehrere vernetzte Fahrzeug in engem Abstand fahren, um die Aerodynamik zu verbessern, soll den Kraftstoffverbrauch um zehn bis 20 Prozent reduzieren. Allerdings ist Platooning nach Meinung vieler Experten trotzdem kein Schuhlöffel für selbstfahrende Lkw. "Platooning benötigt eine Flotte kompatibler Fahrzeuge, um den [ausgestatteten Fahrzeugen] zu nutzen", erklärte Don MacKenzie vom Sustainable Transportation Lab der Universität Washington.

Autonomer Lkw so einfach wie ein Aufzug

Und das führt zu einem Henne-Ei-Problem: Solange die kritische Masse nicht erreicht ist, rechnet sich die Investition nur in Ausnahmefällen. Auch Otto-Mitgründer Anthony Levandowski sieht das so: "Platooning wird nicht die erste Sache sein. Schon 58 oder 57 statt 60 Meilen pro Stunde zu fahren, spart signifikant Treibstoff." Ganz ohne Platooning.

Otto entwickelt Technik für selbstfahrende Lkw, gehört inzwischen zu Uber und heißt daher Uber Freight. "Für uns geht es darum, wie wir [das Transportmittel] so sicher machen, dass niemand es mehr beobachten muss", sagte Levandowski, "wie einen Aufzug." Allerdings werde sich das auf absehbare Zeit auf das höherrangige Straßennetz beschränken. "Die letzte Meile ist sehr schwierig. Sie müssen das [Fahrzeug] bis zum Randstein bringen. Ich weiß von keinen Projekten in diesem Bereich."

Biertransport mit Polizeischutz

Uber Freight nimmt für sich in Anspruch, die weltweit erste kommerzielle Lieferung mit einem selbstfahrenden Straßenfahrzeug durchgeführt zu haben. Im Oktober fuhr es 50.000 Dosen Bier etwa 120 Meilen (nicht ganz 200 km) von Fort Collings, Colorado, nach Colorado Springs – auf der Autobahn ohne Zutun des Fahrers. Das Projekt wurde eng von den Behörden des US-Bundesstaates begleitet.

"Colorado hat keine Gesetze über autonome Fahrzeuge", erklärte Mark Savage, Deputy Chief der Colorado State Patrol, auf dem TRB-Kongress. Das habe die Durchführung in Colorado ermöglicht. Ganz so wie im Werbevideo hat sich die Sache aber nicht abgespielt. Denn es gab keinen LKW, der alleine bei Sonnenschein einen Highway entlang gefahren ist.

Tatsächlich erfolgte die Fahrt in der finsteren Nacht, zwischen Mitternacht und drei Uhr in der Früh. Und es gab nicht bloß einfachen Polizeischutz: "Der Truck war 'eingepackt' zwischen fünf Patrouillenfahrzeugen." Der Fahrersitz war zwar wirklich leer, weil sich der Fahrer etwa einen Meter entfernt in der Ruhekabine aufhielt. "Er hat aber alles andere als geruht", deutete der hochrangige Polizeibeamte intensive Überwachung des Computers durch den Fahrer an. Am Beifahrersitz saß derweil niemand geringerer als der Deputy Chief der Colorado State Patrol höchstpersönlich.

Link zur Quelle dieses Artikels: Heise


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Busfahrer-Streik geht weiter: Ende nicht in Sicht
Brummi Nachrichten
Wie lange dauert der Ausstand bei den hessischen Busunternehmen? Am zweiten Tag war das Ende nicht absehbar. „Wir planen von Tag zu Tag“, sagt die Gewerkschaft. Die Fahrer seien „voll dabei“.


Ausweichmanöver: Wegen des Busfahrerstreiks weichen in Darmstadt viele Kunden auf Straßenbahnen um - entsprechend groß ist der Andrang

In Hessen sind auch am Dienstag zahlreiche Busse in den Depots geblieben. Die Gewerkschaft Verdi setzte den Busfahrer-Streik wie angekündigt fort. Die Beteiligung sei weiterhin „überragend“, sagte Verdi-Landesfachbereichsleiter Verkehr, Ronald Laubrock. „Alle sind voll dabei und stehen voll dahinter.“

Am Montag, dem ersten Tag nach den Schulferien, hatten sich laut Verdi rund 80 Prozent der weit über 2000 Beschäftigten am Streik beteiligt. In vielen Städten kam der Linienbusverkehr komplett zum Erliegen. Die Gewerkschaft verhandelt mit dem Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) über einen neuen Tarifvertrag.

Ob der unbefristete Streik auch am Mittwoch fortgesetzt wird, will die Gewerkschaft im Laufe des Tages entscheiden. „Wir planen von Tag zu Tag“, sagte Laubrock. „Im Augenblick sieht es eher so aus, als ob es weitergeht.“

In manchen Städten denken Verdi zufolge auch Fahrer, die nicht zum Streik aufgerufen sind, darüber nach, sich den Kollegen anzuschließen. Die Busfahrer in Hessen werden nach zwei unterschiedlichen Tarifverträgen bezahlt: dem LHO-Tarif oder dem Tarifvertrag Nahverkehr TVN. In manchen Städten stünden ihre Fahrzeuge auf dem selben Betriebshof, zum Beispiel in Hanau, Darmstadt und Gießen.

Die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq in Frankfurt empfahl - wie auch die Verkehrsbetriebe in den anderen betroffenen Städten - den Fahrgästen, sich frühzeitig über Verbindungen zu informieren.

Link zur Quelle dieses Artikels: Frankfurter Allgemeine


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Lkw-Fahrer im Schlaf bestohlen
Brummi Nachrichten
Zwei Brummi-Fahrer, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf dem Parkplatz "Hamwiede Nord" neben der Autobahn 27 in ihren Führerhäusern übernachtet haben, sind im Schlaf bestohlen worden.

 Unbekannte pumpten jeweils mehrere Hundert Liter Diesel aus den Tanks ihrer Lkw ab und verschwanden damit in unbekannte Richtung. Die beiden Fahrer bekamen von dem Diebstahl nichts mit und entdeckten ihn erst am nächsten Morgen, als sie ihre Fahrt fortsetzen wollten.

 Der Schaden beläuft sich in beiden Fällen auf mehrere Hundert Euro. Die Polizei sucht nach etwaigen Zeugen, die in dem Zusammenhang verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeiautobahnwache in Langwedel unter Telefon 04232/945990 entgegen.

Link zur Quelle dieses Artikels: Polzei
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Lkw die Vorfahrt genommen
Brummi Nachrichten
Nach einem Unfall am Montagmittag sucht die Polizei Zeugen. Gegen 11.55 Uhr fuhr ein 42-Jähriger mit seinem Lkw die Straße Am See in Richtung Ortsmitte, als aus dem Kanalweg ein dunkler SUV nach rechts vor ihm einbog und dem Lkw die Vorfahrt nahm. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste der Brummi-Fahrer, wich dem SUV aus, geriet dadurch ins Schleudern, stieß gegen den Bordstein und fuhr über den Fußweg gegen ein Brückengeländer.

Sowohl der Lkw als auch das Brückengeländer wurden erheblich beschädigt. Schaden: rund 10 000 Euro. Der Fahrer des SUV setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Hinweise unter Tel.: (0 41 31) 92 50 50.

Link zur Quelle dieses Artikels: Landeszeitung

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Brummi-Fahrer mit Bockwurst und Ketchup beworfen
Brummi Nachrichten
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Großbeeren -

Der Streit um eine Zapfsäule ist an einer Tankstelle im Landkreis Teltow-Fläming heftig eskaliert. Nach einem Wortgefecht und Hupen stieg der Beifahrer eines Lastwagens aus, öffnete die Tür eines anderen Lkw-Fahrers und warf ihm eine Bockwurst samt Ketchup in die Fahrerkabine, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Die Bekleidung des Fahrers und der Innenraum des Lastwagen seien durch den Wurf am Freitagabend stark beschädigt worden. Anhand der Videoaufzeichnung an der Tankstelle in Großbeeren konnte das Fahrzeugs des Werfers rasch identifiziert werden. Dem Täter droht jetzt ein Verfahren wegen Sachbeschädigung. 

Link zur Quelle dieses Artikels: Berliner Kurier
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Essenzielle Apps für LKW-Fahrer
Brummi Nachrichten

Apps helfen uns in allen möglichen Lebenslagen. Die vielen Angebote für Smartphones, Tablets und andere Geräte erleichtern uns dank modernster Technologie oft den Alltag. Apps gibt es mittlerweile für viele unterschiedliche Bereiche und Zwecke, sowohl für die Freizeit als auch den Beruf. Sie erleichtern es uns, im Job organisiert zu bleiben oder bieten einen unterhaltsamen Zeitvertreib. Apps helfen uns dabei, unsere Woche zu planen, das richtige Essen zu finden, morgens rechtzeitig aufzustehen, Events zu planen, mit anderen zu kommunizieren, neue Orte zu erkunden und vieles mehr. Auch für unterschiedliche Berufsgruppen und Branchen gibt es mittlerweile spezifische Apps. Auch LKW-Fahrer kommen nicht zu kurz, denn die folgenden Apps können Ihnen den Job erleichtern.

 Einen Lastwagen zu fahren, kann eine schwierige und anstrengende Aufgabe sein, daher empfehlen sich ein paar Apps, die sich im beruflichen Alltag als nützlich und hilfreich erweisen können. Keinen Parkplatz zu finden, ist ziemlich frustrierend, denn es führt zu Verzögerungen und längeren Arbeitstagen. Wenn man aber Prepark hat, ist das ab jetzt kein Problem mehr. Nun findet man alle Parkplätze in der Region, die noch frei sind. Die App ist kostenlos und zeigt alle Parkplätze an, die auf der Strecke liegen. Sie ist auf LKWs ausgerichtet und liefert alle benötigten Informationen. Da die App eine Sprachfunktion hat, kann man sie sogar auf der Fahrt nutzen.  

 Die richtige Route zu finden, ist essenziell für einen unkomplizierten Arbeitstag. Daher sollten Sie unbedingt CoPilot Truck GPS ausprobieren. Es handelt sich um eine App speziell für LKW-Fahrer, und sie kann überall auf der Welt genutzt werden. Man kann all seine Strecken planen, sowohl in Bezug auf die benötigte Zeit als auch auf die aktuelle Verkehrslage. Die App macht außerdem auf Raststätten, Gewichts- sowie Höheneinschränkungen und vieles mehr aufmerksam. Updates bekommen Sie in Echtzeit, die Funktionen sind aber auch offline zugänglich. Die App ist 14 Tage lang kostenlos, anschließend kann man sich für ein Jahresabo entscheiden.   

 Aber einen LKW zu fahren, bedeutet nicht nur Arbeit, sondern auch Pausen sind auf langen Strecken notwendig. Wenn man auf Raststätten warten muss, bis man weiterfahren darf, kann es mitunter langweilig werden. Smartphones oder Tablets können einem hier helfen, sich die Zeit zu vertreiben. Netflix ist eine gute Möglichkeit, denn dort kann man unzählige Serien und Filme schauen, wenn man gerade nicht fährt. Das Online-Kasino von Betway kann dank diverser Kartenspiele und Spielautomaten für gelungene Unterhaltung sorgen. Die Kindle-App verwandelt Ihr Smartphone in eine mobile Bibliothek, mit der man jederzeit und überall lesen kann.

 Einen LKW zu fahren, ist harte Arbeit, aber diese Apps können Ihnen den Beruf erleichtern.


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Unbelehrbarer Brummi-Fahrer bei Obing unterwegs
Brummi Nachrichten

Ein LKW-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen hat in der Nähe von Obing alle verblüfft – der Brummi-Fahrer hat die angebotene Hilfe verweigert und das obwohl er ziemlich in der Patsche gesessen ist.

Der Mann ist gestern Nacht wegen des starken Schneefalls am Gallertshammer Berg mit seinem Sattelzug hängen geblieben. Ein zufällig vorbeikommendes Abschleppunternehmen hat ihm Hilfe angeboten.

Der 58-jährige hat das Angebot aber abgelehnt. Nur weil der Räumdienst seine Arbeit nicht gemacht hat, sieht er es nicht ein, dafür auch noch zu bezahlen. Das hat die Polizei aber anders gesehen.

Sie hat den LKW aus Sicherheitsgründen zwangsweise abschleppen lassen. Für die Kosten muss nun die Halterfirma aufkommen

Link zur Quelle dieses Artikels: Bayernwelle
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Rüsselsheim: Müll einfach aus dem Autofenster geworfen
Brummi Nachrichten
Jutta Schäfer ist ehrenamtliche Gassi-Geherin für das Rüsselsheimer Tierheim. Deshalb kann sie die Lage in einer bestimmten Ecke des Gewerbegebiets Blauer See gut beurteilen. Mit schöner Regelmäßigkeit läuft sie jeden Samstag den Alexander-Fleming-Ring und den Karl-Landsteiner-Ring entlang. Im August hatte sie sich an uns gewandt, weil sie der Vermüllung dort nicht länger einfach nur zuschauen und sich darüber ärgern wollte. Bei einem gemeinsamen Gang entlang ihrer üblichen Route gewann auch die Echo-Reporterin den Eindruck, dass die dort Parkenden ihren Müll häufig einfach aus dem Fenster entsorgen.

Die Stadt hatte auf unsere damalige Nachfrage geantwortet, es sei zulässig, dass Brummi-Fahrer dort übernachten. Dennoch wolle man das nicht durch das Aufstellen von Mülltonnen noch fördern, auch wenn das Problem bekannt sei. Statt dessen werde dort aber wöchentlich gereinigt.

Genau das ist es, was Schäfer nun umtreibt. Auf ihren regelmäßigen Runden sehe sie einzelne Müllteile immer wieder sehen. Der Müll sei nicht nur unansehnlich, sondern auch eine Gefahr. Scherben und verdorbene Lebensmittelreste könnten den Tieren Schaden zufügen. Und auch umherfliegenden Papieren und Verpackungen sei deutlich anzusehen, dass sie nicht erst seit einer Woche herumliegen.

Auf die erneute Echo-Nachfrage bei der Stadt hieß es, dass es neben der wöchentlichen Reinigung auch Sonderkontrollen gebe, es sei aber noch niemand auf frischer Tat ertappt worden.

Link zur Quelle dieses Artikels: Rüselsheimer Echo
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LKW-Konvoi zu Ehren von Polens erstem Terror-Opfer
Brummi Nachrichten
Der bei dem Anschlag in Berlin getötete polnische LKW-Fahrer ist am Freitag in seinem Heimatdorf Banie bei Stettin beigesetzt worden.

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Fahrzeugteile von Traktoren an der A5 bei Achern gestohlen
Brummi Nachrichten
Diebe haben in der Nacht Fahrzeugteile von einem LKW an der A5 bei Achern gestohlen. Der Brummi-Fahrer hatte den Lastzug in der letzten Nacht auf dem Parkplatz Feldmatt abgestellt und sich zwischen 21 und 6 Uhr in seinem Führerhaus schlafen gelegt.

 In der Zeit montierten die Täter an fabrikneuen Traktoren verwertbare Einzelteile ab. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizei sucht Zeugen, denen in der Nacht am Tatort Verdächtiges aufgefallen ist.  Telefon: 07223/80847-0.

Link zur Quelle dieses Artikels: bo
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Der Lang-LKW ist ein Geschenk für die Auto-Industrie
Brummi Nachrichten
In einem dreisten Manöver wurden die Gigaliner in Deutschland zugelassen. Das wird den Strassenverkehr verändern und der Umwelt schaden.

Seit Monaten wird in Deutschland um die sogenannten Lang-LKWs gestritten. Foto: Daniel Maurer, dpa (Keystone)

Seit Monaten wird in Deutschland um die sogenannten Lang-LKWs gestritten.

Jede Infrastruktur schafft sich ihren eigenen Sachzwang. Werden Strassen ausgebaut und fliesst der Verkehr flüssiger, dann werden Autos und Lastwagen attraktiver. Werden Autos und Lastwagen attraktiver, dann wird es auf der Strasse irgendwann eng. Dann werden Strassen weiter ausgebaut, und so weiter und so fort. Der Sachzwang Strasse nährt sich seit Jahrzehnten selbst, und ein ganzer Wirtschaftszweig lebt gut davon, von der Automobil-Industrie über die Bauwirtschaft bis hin zu den Spediteuren.

Zwischen den Jahren, wenn die halbe Deutsche Republik Verwandtschaftsbesuche hinter sich bringt, hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt dieser Branche nun unbemerkt noch ein ganz besonderes Geschenk gemacht: den «Lang-Lkw». Per Verordnung hat er sie kurzerhand und ohne grosse Absprache für zulässig erklärt. Diese überlangen Lastwagen, so wirbt der Minister, sollen den Gütertransport auf der Strasse so effizient machen wie nie. Was früher mit drei Lastwagen transportiert wurde, brauche künftig nur noch zwei, wirbt der Minister. Mehr noch: Das Ganze spare mit dem Sprit auch Treibhausgase. Der lange Lastwagen als Beitrag zur Klimarettung, auf die Idee muss man erst kommen. Das ist schon dreist.

Neue Infrastrukturen für die XXL-Laster

Das Gegenteil wird passieren. Zum einen brauchen die XXL-Laster wieder neue Infrastrukturen: Notspuren in Tunnels sind für sie zu kurz, ebenso die Lkw-Parktaschen der Autobahn-Parkplätze. So entsteht der nächste Sachzwang, er wird sich lösen lassen. In der Folge wird es mehr lange Lastwagen geben, entsprechende Logistikzentren – und am Ende werden nicht aus drei kurzen Lastwagen zwei lange, sondern drei lange Lastwagen geworden sein. In Zeiten von Internethandel und Just-in-Time-Logistik wächst das Güteraufkommen ohnehin. Aber eben auf der Strasse, nicht bei der Bahn – der umweltfreundlichen Alternative. Von wegen Klimaschutz.

Dasselbe gilt auch für eine andere, noch viel perfidere Konsequenz der Verordnung aus der stillen Zeit. Denn Dobrindt erlaubt damit faktisch die Verlängerung herkömmlicher Sattelzüge um 1,3 Meter. Die Folge hat ihm seine Bundesanstalt für Strassenwesen schon aufgeschrieben: Es ist der «Eins-zu-eins-Ersatz des Fuhrparkbestandes» herkömmlicher Auflieger. Die neuen, längeren Sattelzüge dürfen auch jenseits der Autobahnen verkehren. Zwar ist das ein «Feldversuch». Doch der ist auf sieben Jahre angelegt und dürfte den meisten Spediteuren reichen, ihre Fahrzeuge zu erneuern. Ohne grosses Geheul wird sich diese Regelung kaum zurücknehmen lassen. Spediteure wissen sich zu wehren.

Güterbahnen wurden über Nacht zu kurz

Die skurrile Folge dieser neuen Abmessungen lehrt einiges über die wahren Präferenzen des Verkehrsministeriums: Denn auf die meisten Güterwaggons lassen sich diese Auflieger nicht mehr verladen; sie sind auf die bisherige, europäische Normlänge ausgerichtet. So wird selbst der Versuch, Lastzüge vermehrt auf die Schiene zu bringen, künftig vereitelt: wegen 1,3 Metern Überlänge. Während also in Lastwagen künftig mehr transportiert werden kann, sitzen Güterbahnen nun auf Waggons, die über Nacht zu kurz wurden.

Überflüssig zu erwähnen, dass der Bundesverkehrsminister in Deutschland auch für den Verkehr auf der Schiene zuständig ist; dass der Längen-Bonus der Lastwagen zu einem Malus der bundeseigenen Deutschen Bahn und ihrer Wettbewerber wird. Längst vergessen auch, dass die Bundesregierung sich einer Nachhaltigkeitsstrategieunterworfen hat, deren Erfolg unter anderem am Anteil der Schiene am deutschen Güterverkehr gemessen wird. Doch Regierungsbroschüren versehen den zugehörigen Indikator mit einer Gewitterwolke: Seit 1999 hat sich der Anteil nur geringfügig erhöht; alle Ziele wurden verfehlt. Kein Wunder.

Link zur Quelle dieses Artikels: Tagesanzeiger

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Ärger durch parkende Laster
Brummi Nachrichten

Auch vergangene Woche standen mehrere Lastkraftwagen auf dem Neuen Messplatz - die meisten hatten ausländische Kennzeichen.

Die Rasthöfe sind überfüllt, die Autohöfe, auf denen es weitere Lkw-Stellplätze gibt, für viele Spediteure zu teuer - so treibt es die Fahrer zum Parken in die Städte. Ob auf der Schönau, auf der Vogelstang oder auf der Rheinau - Lastkraftwagen, die in Wohngebieten parken, sind immer wieder ein Ärgernis für die Anwohner. Auch auf dem Neuen Messplatz gibt es Probleme. Die CDU-Gemeinderatsfraktion fordert nun in einem Antrag die Stadtverwaltung dazu auf, dort "geeignete Maßnahmen zur Verhinderung des ausufernden Abstellens von Lastkraftwagen" zu ergreifen.

Das Problem sei nicht nur, dass die Brummis abgestellt werden: "Die Fahrer kochen und nächtigen dort. Sie verrichten auch ihre Notdurft im Gebüsch und entsorgen den Müll auf dem Gelände", heißt es in dem Antrag weiter. Der Fraktionsvorsitzende Claudius Kranz erklärt: "Zwischen den Veranstaltungen auf dem Neuen Messplatz stehen die Lkw fest dort, obwohl der Platz mit seinem beschädigten Belag nicht dafür vorgesehen ist." Auch in der Memelerstraße auf der Schönau und in der Madenburgstraße auf der Rheinau würden Lastkraftwagen ordnungswidrig parken, berichtet Kranz. Es habe sich in den vergangenen Jahren nichts getan.

Hans-Joachim Rickel, Bezirksbeiratssprecher der SPD für die Rheinau, sieht die Verantwortung bei der Polizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD): "Manche Lkw werden sogar in den Kurven geparkt, da wäre es ideal, wenn der KOD oder die Polizei da wäre." Die Polizei sage aber, dass es sich dabei um ruhenden Verkehr handle und sie nicht dafür zuständig sei. "Doch wenn ein Lkw in einer Kurve parkt, dann ist das eine Gefährdung", sagt Rickel. Sein Bezirksbeiratskollege von der CDU, Marco Siesing, sieht das genauso: "Die Polizei und der KOD schieben sich die Zuständigkeit gegenseitig zu."

Das sagt das Gesetz
  • Das Halten und Parken von LKW ist in Paragraf 12 Abschnitt 3a der Straßenverkehrs-Ordnung geregelt.
  • Die Regelung gilt für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen.
  • Diese Lastkraftwagen dürfen nicht regelmäßig innerhalb geschlossener Ortschaften und in reinen und allgemeinen Wohngebieten Parken.
  • Das Verbot gilt für die Zeit von 22 bis 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen.
  • Regelmäßiges Parken bedeutet, dass ein Fahrzeug innerhalb von 14 Tagen mehrmals (also nicht nur ein oder zwei Mal) an derselben Stelle angetroffen wird.
  • Nach Angaben der Stadt wurden im vergangenen Jahr rund 1400 ordnungswidrig abgestellte LKW verwarnt.
  • Beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung sind 70 Beschwerden dazu eingegangen. (hhk)
Bezirksbeirat fordert Erfassung

Die Stadt erklärt auf Anfrage, dass vor allem in der Nähe von Abfahrten der Autobahn, etwa in Sandhofen, oder in Gewerbegebieten geparkt werde. Dabei handle es sich "allerdings nicht um ordnungswidriges Parken". Denn Parken sei nur dann verboten, wenn es regelmäßig geschehe (siehe Infobox). Generell sei es sinnvoll, das Parken von Lkw in Industriegebieten oder auch Gewerbegebieten ohne Wohnbevölkerung zuzulassen, so das Rathaus. Damit solle eine Verlagerung in Wohngebiete verhindert werden. Außerdem drehe es sich bei den Beschwerden der Bürger "oft zwar um von der Bevölkerung als Lkw empfundene Fahrzeuge". In Wirklichkeit handle es sich aber oft um 7,49-Tonnen-Fahrzeuge, die nicht unter die Parkregelung fielen.

Johann Danisch, Bezirksbeiratssprecher der CDU auf der Schönau, wirft der Stadt hingegen ein zu lasches Verhalten vor: "Fährt man mal ein wenig zu schnell, dann bekommt man sofort einen Strafzettel, aber die parkenden Lkw werden konsequent geduldet." Er schlägt vor, dass das Ordnungsamt "eine Tabelle führen soll, mit Datum und Zeit", um festzustellen, welche Lkw regelmäßig und damit ordnungswidrig parken. Eine Besserung ist nach Meinung des ehemaligen Kriminalhauptkommissars nur durch eine konsequente Ahndung der Vorfälle möglich: "Die Lkw-Fahrer sind zu bequem, und deswegen parken sie nicht auf dem Autohof."

Gunter U. Heinrich, der Vorsitzende des Bürgervereins Vogelstang, sieht das ein wenig anders. "In Mannheim fehlt einfach ein Autohof für die vielen Lkw." Hans-Joachim Rickel von der Rheinau stimmt ihm zu: "Entlang der Autobahnen müssen mehr Lkw-Parkplätze errichtet werden." Wer einen neuen Autohof betreiben soll, ist aus ihrer Sicht offen. In der Vergangenheit war auch immer wieder über die Einrichtung eines Autohofes auf dem Coleman-Gelände diskutiert worden. Claudius Kranz schlägt vor, dass die Stadt Orte aussuchen soll, die für solch einen Rasthof in Frage kämen: "Aber sie soll nicht als Investor tätig werden, sondern Private suchen."

Für Thomas Wagner, Geschäftsführer der Spedition Kurt Wagner auf der Friesenheimer Insel, ist das allerdings keine Lösung: "Die privaten Investoren werden doch auch Geld verlangen für ihren Autohof." Aus seiner Sicht ist das generelle Problem: Autobahn-Parkplätze sind meist überfüllt, Autohöfe zu teuer.

Die Vereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA), die 70 der insgesamt etwa 190 Autohöfe in Deutschland vertritt, gibt an, dass die reguläre Parkgebühr in Süddeutschland zehn Euro beträgt. Meist erhielten die Fahrer dabei einen Verzehrgutschein über den vollen Betrag. Da nach Angaben der VEDA auf Autohöfen jedoch häufig Reifen gestohlen oder Lkw-Planen aufgeschlitzt würden, gebe es zudem sogenannte Premiumparkplätze mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen gegen eine zusätzliche Gebühr von etwa vier Euro.

Wegen der Preise weichen laut Spediteur Wagner viele Brummi-Fahrer auf Orte wie den Neuen Messplatz aus. "Manche ausländischen Kollegen werden schlecht bezahlt und wollen ihr Gehalt nicht für das Parken ausgeben." Seine Firma habe ein eigenes Betriebsgelände. "Dafür haben wir bezahlt, und da parken wir."

Link zur Quelle dieses Artikels: Morgenweb


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Achtung fliegende Eisplatten
Brummi Nachrichten
Brummi-Fahrer sind immer auf Achse - und vor allem immer in großer Eile. Da bleibt im Winter kaum Zeit für eine vollständige Enteisung des Fahrzeugs. Doch das kann lebensgefährliche Folgen für andere Verkehrsteilnehmer haben.

Brummi-Fahrer sind immer auf Achse - und vor allem immer in großer Eile. Da bleibt im Winter kaum Zeit für eine vollständige Enteisung des Fahrzeugs. Doch das kann lebensgefährliche Folgen für andere Verkehrsteilnehmer haben. Denn Eisplatten, die von Lkw-Dächern herabstürzen, sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko. So mancher Autofahrer kann ein Lied davon singen. Deshalb legen Experten Auto- sowie auch Zweiradfahrern dringend nahe, einen ausreichenden Abstand auf vorausfahrende Fahrzeuge einzuhalten, um nicht durch umherfliegende Eisplatten zu Schaden zu kommen.

Dabei sind Auto- und auch Lkw-Fahrer per Gesetz verpflichtet, ihr Fahrzeug von gefrorenen Dachlasten zu befreien, teilen die Experten des Goslar Instituts mit. Wer dem nicht nachkommt, der kann bei einem Unfall mit einem Bußgeld von bis zu 120 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft werden. Werden gar Menschen verletzt, drohen Geldstrafen und Fahrverbote.

Wie Sachverständige warnen, können sich im Stand auf den Planendächern von Lkw mehr als 100 Liter Wasser ansammeln, die bei Minustemperaturen - über Nacht - gefrieren. Erwärmt sich das Fahrzeug anschließend während der Fahrt, muss damit gerechnet werden, dass sich Eisstücke lösen und vom Dach herunterfallen. Nur allzu oft bekommt der Fahrer vorn in der Führerkabine des Lkw davon gar nichts mit.

Das führt häufig dazu, dass der Lkw seine Fahrt fortsetzt, weil dem Fahrer die von ihm verursachten Ausweichmanöver, Notbremsungen oder Unfälle im nachfolgenden Verkehr entgehen. Dies befreit ihn allerdings nicht von seiner Verantwortung für die Folgen der von seinem Fahrzeug fallenden eisigen Dachlasten. Deshalb appellieren Polizei, Verkehrsverbände und Versicherungen immer wieder an alle Autofahrer, vor Fahrtbeginn von ihrem Fahrzeug alles zu entfernen, was nachfolgende Fahrzeuge behindern oder gefährden könnte.

Für die Geschädigten ist es in solchen Fällen wichtig, nachzuweisen, welches Fahrzeug die gefährlichen Situationen bzw. die Schäden auslöste. Zu diesem Zweck sollten so viele Beweise wie möglich gesichert sowie Namen und Adressen von Zeugen notiert werden. Leichter gesagt als getan: Denn in einer solchen Situation haben Autofahrer alle Hände voll zu tun, um ihr Fahrzeug unter Kontrolle zu bekommen.

Link zur Quelle dieses Artikels:Presse
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Extremwinter auf dem FIchtelberg.
Brummi Nachrichten
Ort: Fichtelberg und B95 bei Burkhardtshof, Erzgebirge, Sachsen / S220 bei Ehrenfriedersdorf, Erzgebirgskreis, Sachsen

Extremwinter auf dem FIchtelberg. Seit zahlreichen Jahren war der Fichtelberg nicht mehr so vereist, verschneit und zugeeist wie dieses Jahr. Dabei herrschte bei – 10 °C, teilweise Nebel und sehr böigem Wind gefühlte Windtemperaturen von unter – 20 °C. Somit traf man auch kaum Touristen auf dem Fichtelberg. Derzeit liegen 75 cm Schnee auf dem Fichtelberg. Die Vegetation ächzt unter der Schnee- und Eislast. Teilweise bis zu 50 cm stark ist das Raueis und der Raureif an den Bäumen. Schockgefroren sind neben der Vegetation auch zahlreiche Autos von Urlaubern, die auf dem Fichtelberg nächtigen. Ob die Autos ohne Starthilfe anspringen, ist fraglich. Kurz nach Sonnenuntergang gab es zudem eine einmalige Kulisse. Der Mond ging direkt neben dem Fichtelberghaus auf.

Neben den schönen Seiten des Winters geht das Unheil auf den glatten Straßen jedoch bereits wieder los. Rund 30 Kilometer vom Fichtelberg entfernt, auf der B 95 zwischen Burkhardtsdorf und Chemnitz, geriet ein Lkw-Fahrer aus Rumänien auf der überfrorenen Bundesstraße durch einen entgegenkommenden LKW auf das Bankett und "parkte" sein Fahrzeug unfreiwillig neben der Bundesstraße, am Rande eines Feldes, im Tiefschnee. Der Laster hatte nicht einmal den Ansatz einer Chance von alleine wieder heraus zu kommen. Ein Bergeunternehmen aus Chemnitz zog den Brummi heraus. Über eine Stunde musste die B 95 voll gesperrt werden. Bei minus neun Grad Celsius eine unangenehme Arbeit für das Bergeunternehmen.

Und es ist noch mehr Schnee in Sicht. Neue Schneefälle bis Ende der Woche bringen dem Fichtelberg noch einmal bis zu 50 cm Neuschnee. Dann sollte die Ein-Meter-Marke geknackt sein. Schon ab Morgen geht es los, mit Behinderungen auf den Straßen ist dann wieder zu rechnen.

Auch am Morgen rissen die Glätteunfälle nicht ab: Bei Ehrenfriedersdorf kam ein mit Holzstämmen beladener Lkw von der verschneiten Landstraße ab und stürzte im Straßengraben um. Der Fahrer blieb unverletzt. Für die Bergung musste die Straße für längere Zeit gesperrt werden. Der Einsatz für die Feuerwehr war alles andere als einfach: Bei Temperaturen von etwa -15°C mussten sich die Kameraden zeitweise in den Einsatzfahrzeugen aufwärmen.

Link zur Quelle dieses Artikels: NonstopNews
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Diebstahl-Masche Schlitzerbanden terrorisieren Brummi-Fahrer
Brummi Nachrichten
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Professionell organisierte Tätergruppen legen sich an Brandenburger Park- oder Rastplätzen auf die Lauer.

Sie kommen nachts, sind leise und blitzschnell. Mit scharfen Messern schlitzen Diebesbanden die Planen von Lastwagen auf, stehlen die Ladung und verschwinden nach wenigen Minuten wieder im Schutz der Dunkelheit. Die Masche scheint sich zu lohnen: Die Polizei spricht von einem Fallanstieg von satten 400 Prozent in nur einem Jahr.

„In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum viermal so viele Delikte verzeichnet worden“, so ein Polizeisprecher. Die Zahl sei „von 101 auf 404“ gestiegen. Und mit der Anzahl der Fälle steigt auch die Schadenssumme: Von 355 000 Euro im Jahr 2013 auf satte 950 000 im Jahr 2015. Es sind professionell organisierte Tätergruppen, die sich an Brandenburger Park- oder Rastplätzen nach geeigneten Lastwagen auf die Lauer legen.

Als Tatorte werden Rastplätze gewählt, an denen es keine Videoüberwachung gibt. Laut Polizei machen die Diebe oft zunächst Probeschnitte. Teilweise werden sogar Endoskope eingesetzt – um zu sehen, ob sich ein Diebstahl überhaupt lohnt. Haben die Planenschlitzer sich einen Brummi ausgesucht, warten sie, bis der Fahrer in seiner Kabine schläft.

Dann schlagen sie zu, schneiden die Planen auf und bringen ihre Beute unbemerkt vom schlafenden Fahrer in Sicherheit. Schwerpunkt ist der Bereich der Polizeidirektion West: „Rund 90 Prozent der Straftaten werden entlang der Haupttransitstrecken der Autobahnen 2, 9, 10, 12, 13 und 24 verübt“, so der Polizeisprecher weiter.

Und die Schlitzer klauen alles, was sie in ihre diebischen Finger bekommen. So wurden im letzten Herbst sechs Paletten Windeln, 20 Kisten Whisky, palettenweise Kaugummi, Kleidung, Kaffee, Parfüm und Waschmittel von den Banden erbeutet. Erwischt werden die Planenschlitzer fast nie.

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Berufskraftfahrer wies sich mit gefälschtem Führerschein aus
Brummi Nachrichten
Schneeräumfahrzeug

Schneeräumfahrzeug

Ein 33-Jähriger kam mit seinem Schneeräumfahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen ein Auto. Er wies sich mit gefälschten Papieren aus.

In Hallein ist am Dienstag ein Mitarbeiter einer Hausbesorgungsfirma mit seinem Schneeräumfahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort prallte der 33-Jährige gegen das Auto einer entgegenkommenden Frau. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, auch die Alkoholtests verliefen negativ. Allerdings wies sich der Berufskraftfahrer nach dem Unfall mit einem gefälschten polnischen Führerschein aus.

Seinen Suzuki mit Schneeräumschild hätte der gebürtige Mazedonier aber auch so nicht lenken dürfen: Ihm wurde im Jahr 2014 der Führerschein entzogen. Der Mann wird nun wegen Lenkens ohne Lenkerberechtigung und wegen des Besitzes einer falschen besonders geschützten Urkunde angezeigt.

Link zur Quelle dieses Artikels: Die Presse

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Unbelehrbarer Brummi-Fahrer bei Obing unterwegs
Brummi Nachrichten

Ein LKW-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen hat in der Nähe von Obing alle verblüfft – der Brummi-Fahrer hat die angebotene Hilfe verweigert und das obwohl er ziemlich in der Patsche gesessen ist.

Der Mann ist gestern Nacht wegen des starken Schneefalls am Gallertshammer Berg mit seinem Sattelzug hängen geblieben. Ein zufällig vorbeikommendes Abschleppunternehmen hat ihm Hilfe angeboten.

Der 58-jährige hat das Angebot aber abgelehnt. Nur weil der Räumdienst seine Arbeit nicht gemacht hat, sieht er es nicht ein, dafür auch noch zu bezahlen. Das hat die Polizei aber anders gesehen.

Sie hat den LKW aus Sicherheitsgründen zwangsweise abschleppen lassen. Für die Kosten muss nun die Halterfirma aufkommen

Link zur Quelle dieses Artikels: Bayernwelle
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Zwischen Tanktourismus und Anti-Diesel-Politik
Brummi Nachrichten

1,6 Milliarden Euro trägt der Mineralölsektor jährlich zum Haushalt Luxemburgs bei. Lange ein Eldorado für billigen Sprit, hat die Regierung jetzt Maßnahmen eingeleitet, um den Verbrauch - vor allem von Diesel - zu bremsen. Neue Geschäftsmodelle für Tankstellen sind daher gefragt.

Eine Hand hält einen Zapfhahn in der Hand und betankt ein Auto (Imago/ Westend61)

Der Kraftstoffverbrauch hängt direkt mit dem CO2-Ausstoß zusammen (Imago/ Westend61)

An der Aral-Tankstelle von Brigitte Diederich im luxemburgischen Grenzörtchen Remich staut es sich frühmorgens an den Zapfsäulen. Tausende Pendler aus Deutschland und Frankreich, die in Luxemburg arbeiten, versorgen sich mit preiswertem Kraftstoff. Die Ersparnis liegt zwischen 10 und 15 Cent pro Liter

In erster Linie greifen die Kunden nach wie vor zu Dieselkraftstoff. Aber das soll sich ändern, sagt der für Infrastrukturmaßnahmen zuständige Staatssekretär Camille Gira.

Autofahrer sollen sich vom Diesel abwenden

"Wir haben ein klares Ziel, nämlich die private Autoflotte in Luxemburg zu ent-dieseln."

Zum ersten Januar hat Luxemburg auf Dienstwagen ein Bonus-Malus-System eingeführt, das in abgestufter Form Elektroautos und Benziner gegenüber Dieselfahrzeugen steuerlich begünstigt. Das soll den bereits spürbaren Trend, dass sich die Autofahrer vom Diesel abwenden, erheblich beschleunigen. Diese Maßnahmen seien jedoch nur ein erster Schritt im Hinblick auf ein neues Mobilitätskonzept, ergänzt Gira.

"Ab 2025 sollen in Luxemburg weder Benzin noch Dieselfahrzeuge angemeldet werden."

Noch ist das eine Idee, aber sie wird anders als in Deutschland, wo diese Gedanken schon wieder vom Tisch sind, ernsthaft diskutiert. Aber es wird schwer, sie umzusetzen, denn das Großherzogtum ist nach wie vor auf die Einnahmen aus dem Tanktourismus angewiesen.

"Also einfach verzichten, das können wir nicht, wir können ja nicht von heute auf morgen auf eine Milliarde Euro in unserem Haushalt verzichten."

Einer aktuellen Studie zufolge verliert das Phänomen Tanktourismus an Bedeutung. Die Kundschaft reise aus dem benachbarten Ausland nicht mehr an, nur um billig zu tanken und preiswerte Zigaretten, Alkohol und Kaffee einzukaufen. Tankstellenpächterin Brigitte Diederich bestätigt diese Beobachtung.

"Das gibt es noch, aber nicht mehr so wie früher, die Leute kaufen auch anders, sie kommen öfters, kaufen weniger, also die Generation die noch mit Koffern kam und einen Koffer voll Zigaretten mit raus nahm oder auch Kaffee, ist weniger geworden, auf jeden Fall."

Kraftstoffverbrauch des gewerblichen Sektors einschränken

Der private Tanktourismus ist eine nur Seite der Medaille. Die andere ist der Kraftstoffverbrauch des gewerblichen Sektors, sagt Romain Hoffmann. Er ist Geschäftsführer von Aral Luxemburg und leitet augenblicklich den luxemburgischen Tankstellenverband.

"Über 50 Prozent des Verkaufs an Kraftstoffen findet an den Autobahnen statt und das ist für LKW, die im Transit sind."

Auf dem kurzen luxemburgischen Autobahnstück, das die Häfen an der Nordsee mit Lyon oder dem süddeutschen Raum verbindet, unterhält nicht nur der Aral-Konzern seine größte Tankstelle in Europa. Mit einer "Ent-dieselung" der Brummi-Flotte rechnet so schnell niemand. Wenn die Regierung daher an dieser Stelle den Verbrauch steuern möchte, bliebe ihr wohl nichts anders übrig, als an der Preisschraube zu drehen und die Mineralölsteuer zu erhöhen, aber das sei nicht ohne Risiko, sagt Hoffmann.

"Das große Problem, das ein kleines Land wie Luxemburg hat, ist, dass es eben so klein ist. Das heißt, wenn der Staat entscheidet, wir gehen jetzt fünf Cent mit den Akzisen in die Höhe, dann kann es ihm blühen, dass er nachher weniger in der Kasse hat als vorher, weil dann die Einwohner Luxemburgs nach Deutschland, Belgien oder Frankreich tanken gehen, weil es sind ja nur 30 Kilometer bis ins Ausland."

Neue Geschäftsmodelle für Tankstellen gefragt

Die luxemburgische Regierung hat ihren Haushalt und die 1,6 Milliarden, die der Mineralölsektor jährlich dazu beiträgt, fest im Blick. Drastischere Maßnahmen als die "Ent-dieselung" der PKW-Flotte sind daher zunächst nicht geplant. Allerdings wird dies nicht ohne Rückwirkungen bleiben auf die kleineren Tankstellen im Land. Dort sind immerhin 3.500 Menschen beschäftigt. Neue Geschäftsmodelle seien gefragt, sagt Staatssekretär Gira.

"Dann werden die Beschäftigten vielleicht Strom verkaufen." Daran glaubt Aral Direktor Hoffmann nicht.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass man auf eine Tankstelle fährt und 20 Minuten herumhockt, um die Batterie wieder aufzuladen."

Sollten die Treibstoffverkäufe wegbrechen, hätte das nur eine mögliche Konsequenz. "Dann kommt einmal der Tag, dass das Grundstück zu teuer wird, um eine Tankstelle drauf zu haben, dann wird die Tankstelle geschlossen."

Link zur Quelle dieses Artikels: Deutschlandfunk

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Schneepflug überschlägt sich und landet im Acker
Brummi Nachrichten

Ein leicht verletzter Fahrer und ein völlig demolierter Schneepflug sind das Ergebnis eines Unfalls vom frühen Dienstagmorgen in Seidmannsdorf im oberfränkischen Coburg.

Nachdem der 56-jährige Fahrer des Winterdienstes mit seinem 19 Tonnen schweren Räum- und Streufahrzeug kurz nach 5 Uhr bereits den Gruber Bergweg gestreut hatte, wollte er über einen nahegelegenen Flurbereinigungsweg zur Rohrbacher Straße wechseln. Auf dem befestigten Flurbereinigungsweg verlor er dann an einem steilen Abhang die Kontrolle über seinen Schneepflug.

In einer Rechtskurve kam das Räumfahrzeug zunächst nach links ins Bankett und rutschte schließlich auf die angrenzende Ackerfläche weiter. Dort kippte der Lastwagen schließlich um und überschlug sich einmal. Hierbei verlor der Brummi eine größere Menge Streusalz, das auf dem Acker landete.

Der Fahrer erlitt bei dem Verkehrsunfall eine Kopfplatzwunde. Nachdem Coburger Verkehrspolizisten den Verkehrsunfall aufgenommen hatten erfolgte die Bergung des schweren Fahrzeuges im Laufe des Vormittages. Der mit Streusalz bedeckte Boden wurde abgetragen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro.

Link zur Quelle dieses Artikels: Passauer Neue Presse
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Wo bleibt der Aufbau Ost?
Brummi Nachrichten
Bernhard Jurasch und Michael Westenberger

Kämpfen gegen Missstände im Industriegebiet Billbrook: Bernhard Jurasch (60, li.) vom „Billbrookkreis“, CDU-Wirtschaftsexperte Michael Westenberger (48)

Ansiedlung weiterer Betriebe, neue Hochhäuser, Sanierung von Straßen und Gleisen: Das Industriegebiet Billbrook/Rothenburgsort soll in den nächsten Jahren ein „Magnet für moderne Industrie“ werden.

So weit die Theorie von Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Die Realität: Kriminalität, Verfall, Müll. Hamburgs größtes zusammenhängendes Industriegebiet mit 675 Firmen, 10 000 Jobs gerät immer mehr aus den Fugen!Bernhard Jurasch (60) vom „Billbrookkreis“ (100 Firmen) und CDU-Wirtschaftsexperte Michael Westenberger (48) schlagen Alarm.

Autoleichen am Billbrookdeich

Am Billbrookdeich: Autoleichen ohne Nummernschilder stehen am StraßenrandFoto: Andreas Costanzo

► In der Billstraße blicken „Aufpasser“ in schwarzen SUV-Limousinen böse, als wir den illegalen Verkauf aus offenen Lagerhäusern zu lange beobachten. Angeboten wird hier alles rund um Haus und Haushalt.


Lagerverkauf Billstraße

Billstraße: Lagerverkauf in alten Hallen – der Bezirk greift nicht einFoto: Andreas Costanzo

Jurasch: „Hier dürfte eigentlich nur verkauft werden, was Firmen vor Ort herstellen.“ Westenberger: „Der Bezirk wollte hier eingreifen, ist aber völlig überfordert.“

 An der Liebigstraße hängt ein strenger Urin-Geruch in der Luft – es ist Hamburgs größtes Outdoor-Trucker-WC. Männer, u. a. aus Pakistan, campieren zwischen Brummis und Fabrikzäunen. Jurasch: „Es fehlen Aufenthaltsbereiche.“

Brummi-Fahrer Liebigstraße

Liebigstraße: Brummi-Fahrer campieren neben ihren Fahrzeugen. Das Grün wird als Toilette genutzt

Am Billbrookdeich stehen Dutzende Autoleichen. Die Halter könnten anhand der Fahrgestellnummer ermittelt werden. Der CDU-Experte: „Aber das ist den Behörden scheinbar zu umständlich.

Schreiben am Fenster eines widerrechtlich abgestellten Autos

Abgezettelt, trotzdem passiert nichts – Schreiben am Fenster eines widerrechtlich abgestellten AutosFoto: Andreas Costanzo

In der Berzeliusstraße ist der Betriebsparkplatz von Still (8000 Jobs) übervoll. Mitarbeiter parken auf der Straße. Ausgerechnet hier will die Stadt jetzt Radwege bauen und Bäume pflanzen. Westenberger: „Die nicht mehr ausgelasteten IBA-Planer wurden hier auf ein Industriegebiet losgelassen...“

Link zur Quelle dieses Artikels: BILD


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