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Brummi Online DE, die Welt der Fernfahrer. Forum, Fotoalbum: Brummi Nachrichten

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Beherzte Helfer greifen ein
Brummi Nachrichten
Beherzte Helfer haben am Mittwochmorgen (21.06.17) auf der Autobahn A9 bei Münchberg (Lkr. Hof) einen führerlosen Lastwagen gestoppt. Der 46-jährige Lkw-Fahrer aus der Oberpfalz war bewusstlos.

Der Mann stand vermutlich unter Drogeneinfluss und war am Steuer zusammengesackt, so die Polizei. Sein Sattelzug kam in Richtung Berlin zuerst nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke. Dann überquerte er alle Fahrstreifen und schleifte einen Kilometer lang an der Mittelleitplanke der Autobahn entlang.

Dabei wurde er allmählich abgebremst, geriet nochmal nach rechts und bewegte sich dann in Schrittgeschwindigkeit an der rechten Leitplanke entlang, ohne ganz zum Stehen zu kommen.

Zeugen greifen ein

Zwei Verkehrsteilnehmer, ein Sattelzugfahrer aus Oberfranken und ein Audi-Fahrer aus Schwaben hatten das ganze Geschehen laut Polizei hautnah miterlebt und bemerkt, dass der Unfallverursacher bewusstlos hinter dem Lenkrad zusammengesackt war.

Der 27-Jährige Sattelzugfahrer setzte seinen Laster links neben den Unfall-Lkw, um ein erneutes Überqueren der Fahrstreifen notfalls zu verhindern. Der 26-jährige Audi-Fahrer hielt in einiger Entfernung vor den beiden am Fahrbahnrand an und lief dem noch in Bewegung befindlichen Lkw entgegen.

Zusammen schlugen beide Helfer die Seitenscheibe des Sattelzuges ein und brachten ihn mit der Handbremse zum Stillstand. Anschließend kümmerten sie sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den bewusstlosen Fahrer.

Fahrer unter Drogen

Noch während der Rettungsaktion kam der Unfallfahrer aus der Oberpfalz wieder zu sich und wurde ins Klinikum Hof zur Untersuchung gebracht. Dort stellte sich laut Polizei heraus, dass er vermutlich Drogen genommen hatte. Ein entsprechender Schnelltest schlug an.

Deshalb ordnete ein Richter des Amtsgerichts Hof eine Blutentnahme an und ließ den Führerscheins einziehen. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 75.000 Euro.

Quelle dieses Artikels klick hier : BR

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215 Tonnen-Gigant durch Nadelöhr Frießnitz manövriert
Brummi Nachrichten
Ein Transformator wird mit 100 Meter langem Schwerlasttransport durch Ostthüringen gefahren. Die B175 ist deshalb bis Donnerstag früh gesperrt.

Ein 215 Tonnen schwerer Transformator wird am Mittwoch umgeladen. Denn der 100 Meter lange Schwerlasttransport, der den Transformator aus Aken transportierte, passt nicht durch die engen Straßen von Frießnitz im Kreis Greiz. Foto: Robert Mailbeck

Ein 215 Tonnen schwerer Transformator wird am Mittwoch umgeladen. Denn der 100 Meter lange Schwerlasttransport, der den Transformator aus Aken transportierte, passt nicht durch die engen Straßen von Frießnitz im Kreis Greiz. Foto: Robert Mailbeck


„So etwas machst du nicht jeden Tag“, sagt Carsten Gebser. Der Mann von der Leipziger Firma Schwertransporte Baumann hat mit seinem Team bis Donnerstag wirklich Großes vor. Ein leitet den Transport eines 220 KV-Transformators von Aken in Sachsen-Anhalt nach Weida.

Von Schwedt wurde das 215 Tonnen-Schwergewicht mit dem Schiff nach Aken transportiert und dort auf einen 100 Meter langen Schwertransport verladen. Dieser fuhr seit Dienstag mit 30 bis 40 km/h bis etwa 3 Uhr in der Nacht zu Mittwoch kurz nach Großebersdorf am Abzweig nach Frießnitz im Landkreis Greiz. Dort ging es erst einmal nicht weiter.

Der Schwerlasttransport mit einem Gesamtgewicht von 450 Tonnen passt nicht durch die engen Frießnitzer Kurven. Daher musste er am Mittwoch umgeladen werden.

Dabei wurde er auf der extra dafür gesperrte B 175 auf Rollen abgeladen und per mehrfacher Manneskraft in den neuen, kleineren Schwerlasttransport geschoben. Am Mittwochabend soll die Fahrt dann starten. Ziel ist das Umspannwerk in Weida. Dort soll der Transport in der Nacht zu Donnerstag ankommen.

215 Tonnen Stahlgigant durch Frießnitz manövriert
Ein 215 Tonnen schwerer Transformator wurde am Mittwoch umgeladen. Der 100 Meter lange Schwerlasttransport, der den Transformator aus Aken transportierte, passte nicht durch die engen Straßen von Frießnitz im Kreis Greiz.

Quelle dieses Artikels klick hier : Ostthüringer Zeitung


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Kein Spielraum für Milde
Brummi Nachrichten
Urteil im Verfahren um den Horror-Unfall auf der B54 mit drei Toten: Der angeklagte Lastwagenfahrer muss für zwei Jahren und sechs Monate ins Gefängnis.

Wo ist die Grenze der Bewährung? Bis zu welcher Straftat ist sie Sühne genug, ab wann ist eine Haftstrafe zwingend? Nicht immer ist die Frage leicht zu beantworten. Im Verfahren ge­gen den 24 Jahre alten Lastwagenfahrer aus Billerbeck, der aus grober Fahrlässigkeit am 7. September auf der B 54 bei Altenberge einen schweren Verkehrsunfall mit drei Toten verursacht hatte, stand sie gestern, am zweiten und letzten Verhandlungstag vor dem Amtsgericht in Rheine, im Mittelpunkt. Am Ende lief es auf eine Haftstrafe hinaus.

Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten

Wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen muss der Billerbecker für zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Für die gleiche Zeit ist er seinen Führerschein los. Um zur Bewährung ausgesetzt werden zu können, hätte die Strafe zwei Jahre nicht übersteigen dürfen.

Bei dem Unfall am 7. September 2016 kamen drei Menschen ums Leben. Am Dienstag erwartet der Lkw-Fahrer das Gerichtsurteil.

Bei dem Unfall am 7. September 2016 kamen drei Menschen ums Leben. Am Dienstag erwartet der Lkw-Fahrer das Gerichtsurteil. Foto: Jens Keblat

Mit dem Ur­teil folgte das Schöffengericht dem Antrag des Staatsanwalts. Nachweis­lich in einem Zustand völliger Übermüdung hatte sich der junge Mann hinters Steu­­er seines Silozuges gesetzt – und sich damit „grob fahrlässig“ verhalten. Weder er noch das Gericht sahen da einen Spielraum für Milde.

Eine Haftstrafe, ja – „das muss nicht diskutiert werden“, hatte zuvor auch der Verteidiger betont. „Die Freiheitsstrafe steht außer Frage.“ Nur bei der Frage der Bewährung sah er die Dinge anders. Sein Mandant sei sich der Schwere seiner Schuld sehr wohl bewusst.

Die Vertreter der Nebenklage war mit dem Urteil zufrieden. Der Verteidiger kündigte an, Rechtsmittel dage­gen einlegen zu wollen.

In 35 Stunden nur zwei Stunden Schlaf

Der Berufskraftfahrer hatte – wie berichtet – in den 35 Stunden vor dem Horror-Unfall nur zwei Stunden geschlafen. Im morgendlichen Berufsverkehr kommt es dann am 7. September zu dem folgenschweren Unfall. Er verliert die Kontrolle, sein Silozug kippt um, der Anhänger landet im Gegenverkehr. Zwei Pkw und ein Motorrad können nicht mehr ausweichen, drei Menschen sterben. In seinem Zustand der Fahruntüchtigkeit hätte sich der 24-Jährige nicht hinters Steuer setzen dürfen oder während der Fahrt anhalten müssen, betonte die Vorsitzende Richterin. „Sie waren Berufskraftfahrer, sie hatten 40 Tonnen hinter sich“, sagte sie. Diese besondere Verantwortung habe er grob vernachlässigt.

„Sie haben bewusst ignoriert, dass sie übermüdet waren.“

Richterin am Amtsgericht Rheine

Im Gerichtssaal folgen knapp 60 Zuschauer der Verhandlung. Viele von ihnen sind Verwandte und Bekannte der Opfer und ihrer Familie. Sie sind gekommen, um die Nebenkläger zu un­terstützen. Die folgen dem Verfahren auch am zweiten und letzten Prozesstag mit rot geränderten Augen. Immer wieder wischen sie sich die Tränen aus den Augen. Einige von ihnen befinden sich noch immer in psychologischer Betreuung, hatte einer der Anwälte gestern erklärt. „Die Familien leiden erheblich unter dem Verlust.“ Den Nebenklägern sieht man es an.

Doch nicht nur sie wirken mitgenommen. Regungslos, mit leerem Blick hat der 24-Jährige die beiden Prozesstage hinter sich gebracht. Was er getan habe, tue ihm „unendlich leid“. Die­sen einen Satz bringt er am ersten Verhandlungstag heraus. Mehr nicht. Wie es ihm geht, steht im Gutachten seiner Ärztin, das die Richterin gestern verliest. Von ei­ner depressiven Störung ist dort die Rede, von posttraumatischen Belastungsstörungen sowie massiven Schuldgefühlen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Westfälische Nachrichten


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Unbelehrbare Gaffer behindern Rettungskräfte
Brummi Nachrichten
Auf der A 6 nahe Nürnberg hat es gekracht. Ein Lkw ist am Stauende auf einen anderen Lkw gefahren. Doch damit nicht genug: Eine fehlende Rettungsgasse und Gaffer sorgten dafür, dass gleich der nächste Stau entstand.

Auf der A6 bei Schwabach zwischen dem Kreuz Nürnberg-Süd und der Anschlussstelle Roth sind Montagabend zwei Lkw ineinander gekracht - wieder einmal. Der Fahrer des einen Lkw wurde bei dem Unfall eingeklemmt. Schwerverletzt wartete er zunächst vergeblich auf die Retter, denn die kamen aufgrund einer fehlenden Rettungsgasse nicht durch.

Lkw-Fahrer stehen dreispurig

Nur mühselig bahnten sich die Rettungskräfte einen Weg durch den Rückstau, bis sie endlich Hilfe leisten und den verletzten Brummi-Fahrer befreien konnten. Michael Petzold, der Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, berichtet von stellenweise drei 40-Tonnern nebeneinander, die ein in diesem Bereich geltendes Überholverbot ignorierten und das Durchkommen für die Einsatzkräfte im Stau fast unmöglich machten. Erst mit erheblicher Verzögerung gelangten die Retter schließlich zur Unfallstelle. Mit mittelschweren Verletzungen wurde der eingeklemmte Lkw-Fahrer schließlich in ein Krankenhaus gebracht, ebenso wie der leichtverletzte Fahrer des vorderen Lkw.

Im Schritttempo Fotos gemacht

Doch der Kampf auf der A6 war damit noch nicht zu Ende. Zu allem Überfluss sorgten auch noch Gaffer für Ärger. Eine große Zahl der Verkehrsteilnehmer passierte nicht zügig den Unglücksort, wie es vorgeschrieben ist. Viele fuhren stattdessen im Schritttempo vorbei, hingen teils aus dem Fenster, um Fotos zu machen. Bei einem Kleinbus wurde sogar extra die Seitentür geöffnet, damit auch die Fahrgäste in den hinteren Reihen eine perfekte Sicht für ihr makabres Erinnerungsalbum bekamen.

Der Polizei reichte es schließlich. Hinter einem Streifenwagen positionierte sich ein Beamter und fotografierte die Verkehrssünder auf frischer Tat. Ein weiterer Kollege stand hinter ihm und zog die Auto- und Lkw-Fahrer direkt raus, um abzukassieren. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber dennoch ein Zeichen an alle Gaffer, statt auf den Auslöser lieber auf das Gaspedal zu drücken.

Quelle dieses Artikels klick hier : MDR
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Hitze-Tipps für Brummi-Fahrer
Brummi Nachrichten
mid Groß-Gerau - Wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt, sollten Trucker einige wichtige Verhaltensregeln beachten.

Trucker haben es sowieso schon nicht leicht bei der Arbeit. Aber wenn auch noch die große Hitze kommt, wird es besonders hart. Deshalb hat der ADAC TruckService eine Reihe von Praxis-Tipps für hitzegeplagte Kilometerfresser zusammengestellt.

Auf die Ernähung achten

Gerade bei tropischen Temperaturen ist die Ernährung besonders wichtig. So fördern Kohlenhydrate die Konzentrationsfähigkeit. Zu schwere, zu fetthaltige und üppige Mahlzeiten machen dagegen müde. Leichte Kost, viel Obst und kleinere Portionen sowie ausreichend Flüssigkeit sind bei großer Hitze ideal.

Empfehlenswerte Zwischenmahlzeiten sind etwa Getreide mit Joghurt, Obst mit Quark oder Buttermilch, Müsliriegel, getrocknete Früchte, Nüsse oder Vollkornbrot mit Honig. Starkes Schwitzen in Kombination mit zu geringer Flüssigkeitszufuhr führt schnell zu Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrations- und Reaktionsschwäche. Trucker sollten laut der ADAC-Experten an heißen Tagen drei Liter Flüssigkeit trinken, und zwar Wasser oder noch besser wechselnde Saftschorlen.

Klima nicht zu kalt stellen

Statt der heißen Tasse Kaffee nach dem Aufstehen sollte lieber Wasser oder Schorle getrunken werden. Eisgekühlte Getränke verursachen nicht nur Magenschmerzen, sie kühlen auch nur kurzfristig und fördern sogar das Schwitzen. Ganz wichtig speziell im Hochsommer ist ausreichend Schlaf, sieben Stunden sollten es schon sein. Erste Anzeichen von Schläfrigkeit sind brennende Augen, häufiges Blinzeln, Frösteln trotz der Wärme und ruckartige, unwillkürliche Kopfbewegungen.

Spätestens dann ist Zeit für eine Pause. Die Klimaanlage sollte maximal auf sechs Grad Temperaturunterschied zur Außentemperatur eingestellt sein. Lässt sich Parken in der prallen Sonne nicht vermeiden, ist eine temperaturabweisende Fensterabdeckung hinter der Windschutzscheibe hilfreich. Beim Abladen ist eine helle Kopfbedeckung empfehlenswert.

„Vorsicht bei Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit oder Übelkeit“, so der ADAC TruckService. Sein Ratschlag: Sofort anhalten, in den Schatten begeben, Flüssigkeit zu sich nehmen und im Notfall einen Arzt verständigen.Bei sehr hohen Temperaturen ist der richtige Reifendruck besonders wichtig. Deshalb sollte er auch häufiger als üblich kontrolliert werden.

Quelle dieses Artikels klick hier : auto

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Erkrankung lässt Lkw-Fahrer auf der A3 ins Schlingern geraten
Brummi Nachrichten

Foto: Alexander Auer >Am Montag, 12. Juni, gegen 19.20 Uhr, wurde durch mehrere Mitteiler ein Schlangenlinien fahrender Lkw mit Anhänger auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Nürnberg gemeldet.

Demnach sei ab der Anschlussstelle Neutraubling ein Lkw-Zug unterwegs gewesen, der die komplette Fahrbahnbreite einschließlich des Seitenstreifens befahren habe. Auch sei der Lkw bereits mehrfach in die Schutzplanken links und rechts gefahren. Rund 300 Meter vor dem Parkplatz Grafenried verunfallte dieser Lkw an der rechten Schutzplanke. Der Anhänger lag auf der Seite im Grünstreifen und das Zugfahrzeug stand quer über den Seitenstreifen und rechten Fahrstreifen.

Der 62-jährige deutsche Fahrer stand beim Eintreffen der Polizei unverletzt neben seinem Fahrzeug und machte einen verwirrten Eindruck. Er konnte sich nicht erklären was passiert war. Ein Alkoholtest verlief negativ. Offensichtlich war der Lkw-Fahrer aufgrund einer Erkrankung mit seinem Lkw verunglückt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

 Der umgekippte Anhänger musste von einer Spezialfirma geborgen und abgeschleppt werden. Die rechte Fahrspur war an der Unfallstelle für 90 Minuten gesperrt. Dadurch kam es zum Rückstau bis zur Autobahnbrücke Sinzing. Der entstandene Sachschaden dürfte bei rund 10.000€ liegen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Wochenblatt

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Verfahren wegen "geringer Schuld" eingestellt
Brummi Nachrichten

Wertheim/Mosbach.Hat ein betrunkener VW-Golf-Fahrer (2,93 Promille) den Unfall auf öffentlichem Verkehrsraum verursacht, kann er strafrechtlich verurteilt werden. Die Einschätzung, was zum öffentlichen Verkehrsraum zählt, ist bei der Justiz aber nicht immer einhellig.

Das Amtsgericht Wertheim bezeichnete im März den befahrbaren Weg auf dem Grundstück des Mondfelder Vereinsheims, der vom Sandweg ohne Torabsperrung zum hinteren Hauseingang führt, als öffentlichen Verkehrsraum. Jeder könne da hinein fahren, zum Beispiel zum Wenden, hieß es.

Das Amtsgericht verurteilte den Golf-Fahrer aus der Main-Tauber-Stadt wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Strafe von 50 mal 20 Euro.

"Gewisse Zweifel"

Das Landgericht Mosbach als Berufungsinstanz hatte jetzt "gewisse Zweifel" an der Einschätzung des öffentlichen Verkehrsraums und stellte das Verfahren nach Paragraf 153 Absatz 2 wegen "geringer Schuld" ein.

Voraussetzung dafür war, dass der Beschuldigte auf Entschädigung für die seit Dezember entzogene Fahrerlaubnis verzichtete.

Am dritten Adventssonntag um 14 Uhr fuhr der Angeklagte auf dem genannten Grundstück mit seinem Wagen rückwärts. Dabei stieß er mit dem Auto gegen einen der beiden aus Buntsandstein gemauerten Einfahrtpfosten.

Pfostensteine fielen auf den Bürgersteig und den Sandweg. Der entstandene Sachschaden belief sich auf rund 1500 Euro.

Der ehemalige Mondfelder Ortsvorsteher hörte einen dumpfen Schlag, sah den umgefahrenen Pfosten und den Angeklagten am Steuer des Autos. Er verständigte den amtierenden Ortsvorsteher.

Festnahme

Diesem legte der Beschuldigte zwar mehrfach den Arm über die Schulter, aber die Polizei wurde trotzdem verständigt. Der Angeklagte entfernte sich in Richtung Friedhof. Dort wurde er von der Polizei festgenommen.

Durch die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis verlor der 63-Jährige seinen Arbeitsplatz als Berufskraftfahrer.

Nach der Beweisaufnahme in Wertheim kam die Staatsanwältin zum Ergebnis, der genannte Bereich sei kein öffentlicher Verkehrsraum, und beantragte Freispruch. Der Verteidiger schloss sich an. Die Amtsrichterin bezeichnete dagegen die Situation hier als nicht vergleichbar etwa mit einem abgeschlossenen Fabrikhof.

Der Schaden am Pfosten ist nach Aussage des Ortsvorstehers vom Angeklagten laienhaft repariert worden. Die Amtsrichterin wies darauf hin, dass bei fachgerechter Reparatur die Kfz-Haftpflichtversicherung einen Abschlag "neu für alt" vornehmen könne.

Nach Anfechtung des Wertheimer Urteils und der Einstellung des Verfahrens in Mosbach steht von Justizseite der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nichts im Wege. Möglicherweise aber wird die Fahrerlaubnisbehörde, das Landratsamt Main-Tauber, erst ein positives medizinisch psychologisches Gutachten verlangen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Mannheimer Morgen
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„Wo eine IT-Plattform ist, ist auch ein Weg“
Brummi Nachrichten


Einer der neuen „Fahrer“-Stars bei Pfenning Logistics: Robert Celan. Der Ex-Lagerleiter eines Krankenhauses genießt es, in Bewegung zu sein.

Machen Online-Portale den Job des Disponenten leichter? Und was
tun, wenn Logistiker wie Verlader mit einer wachsenden Herausforderung disponieren müssen: dem Fahrermangel? Eine Lösung liegt – wie so vieles im Zeitalter der Digitalisierung – in der webbasierten Kommunikation. Sie schafft nicht nur mehr Transparenz. Sie sorgt auch für ein neues Maß an Eigenverantwortung.
Fahrer sind die neuen Stars der Logistik. Innerhalb von 24 Stunden wurde das Video von Robert Celan auf Facebook mehr als 18.000 Mal geklickt. Der 45-jährige Kroate ist seit 2009 bei Pfenning Logistics angestellt und beliefert im Nahverkehr Handelskunden des Heddesheimer Logistikers. Der 90 Sekunden lange Filmbeitrag (auch auf www.facebook.com/disponaut zu sehen) ist ein Bekenntnis an den Job und die Arbeitsbedingungen, die Celan bei Pfenning Logistics vorfindet.

Disponieren trifft auf Fahrermangel
„Die Fahrer erhalten weder inhaltliche Vorgaben für das Video-Interview von uns, noch verpacken wir irgendwelche Werbebotschaften in dem Format“, erläutert Yeliz Kavak-Küstner, Marketing- und PR-Chefin von Pfenning Logistics, das Konzept. Es heißt „LKW Logenplatz“ (www.lkw-logenplatz.de)
und setzt bei der Suche nach Fahrern ausschließlich auf eine Plattform im Internet und die sozialen Medien. Denn auch die Marketing- und PR-Chefin von Pfenning Logistics muss mit einem Branchenproblem disponieren, das sich täglich zuspitzt: dem Fahrermangel.

Seit Oktober 2016 am Start, hat allein die Online-Kommunikation über verschiedene Kanäle im Web die Zahl der Fahrerbewerbungen bei Pfenning um fast 50 Prozent steigen lassen, berichtet Kavak-Küstner. Gleichzeitig habe man das Budget für herkömmliche Stellenanzeigen reduzieren können.

Ein interessanter Aspekt sei, dass über die Netzwerkplattform selbst Quereinsteiger den Weg zu Pfenning Logistics finden würden, die sich für eine Karriere als Berufskraftfahrer interessierten. „Die Sympathie für den Fahrer-Job steigt“, beobachtet die Marketingexpertin. Und das habe auch mit einem neuen Maß an Transparenz zu tun, das über die Netzwerkkommunikation gewinnen werde.

Die Branche geht neue Wege der Kommunikation. Sie öffnet sich für Innovationen, die eine Zusammenarbeit mit Dienstleistern und Geschäftspartnern effizienter macht und die Servicequalität der Logistik durch transparente Informationsprozesse erhöht.

„Wo eine digitale Plattform ist, ist auch ein Weg“, sagt Axel Löhr, Vorstand der Serie A AG. Das Kölner Unternehmen bietet mit NX3 (www.serie-a.de) eine digitale Plattform für die unternehmensübergreifende Kollaboration von Dienstleistern in Transportnetzwerken. Über die webbasierte IT-Lösung, die unter anderem von DB Schenker genutzt wird, können Unternehmen beliebig viele Dienstleister und Geschäftspartner in ihr Netzwerk integrieren und dieses über digitalisierte Prozesse managen. 

Interessant: Löhr ist mit seinem Unternehmen auch Kooperationspartner von Fairtruck (www.fair-truck.de). Fairtruck, eine Idee der Logistik-Initiative Hamburg, ist eine Plattform für Berufskraftfahrer. Ziel ist, diesen Berufsstand aufzuwerten. Pfenning Logistics, Hermes, Zippel Logistik und Budnikowski gehören zu den Gründungsmitgliedern.

Diese Initiative ist auch dringend geboten: Laut Fairtruck fehlen 2022 bundesweit bis zu 150.000 Berufskraftfahrer bei gleichzeitig steigendem Güteraufkommen auf der Straße. Und ohne LKW-Fahrer keine Disposition.

Disponent wird nicht überflüssig
Wie wirkt sich die Kommunikation über digitale Plattformen auf die Arbeitswelt des Disponenten aus? Macht sie ihn gar überflüssig? „Die Digitalisierung wird das Berufsbild des Disponenten verändern, ersetzen kann sie ihn nicht“, ist Löhr überzeugt. „Die Digitalisierung von Dispositionsprozessen ist eine Arbeitsunterstützung, die Disponenten dabei hilft, das Beste aus ihrer Zeit herauszuholen und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Partner zu erleichtern.“

Wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von Zusammenarbeit in Transportnetzwerken sei es, seine Partner zu kennen, sie richtig einzusetzen und in auftragsbezogene Kommunikationsabläufe einzubinden“, fährt Löhr fort. Deshalb können alle Aufgaben, die mit der Qualifizierung, Auftragssteuerung und Bewertung von Dienstleistern zusammenhängen, über eine solche Plattform abgebildet werden und so eine digitale Entscheidungshilfe in der Disposition darstellen. Bekannte Stichwörter lauten: Qualified Carrier und Trusted Carrier (siehe Infokasten).

Der Erfassungs- und Pflegeaufwand für die dienstleisterbezogenen Daten soll für den Disponenten vernachlässigbar sein, da sich der Transportunternehmer selbsttätig in die Plattform einbucht. Der Zugang erfolgt – ähnlich wie bei Buchungs- oder Shopping-Plattformen im Internet – über „Self-Service-Prozesse“: anmelden, einloggen, loslegen. Nur im Moment der Qualifizierung gibt es eine Kontrollschranke, die den Dienstleister nach Prüfung freischaltet.

Wie bei anderen Portalen im B2C-Bereich, dient die automatisierte  Abfrage dazu, ein klares Dienstleisterprofil zu erstellen. Dabei können Richtlinien, nach denen das Profil erstellt werden soll, von dem Netzwerkbetreiber festgelegt werden. So lassen sich qualitative Kriterien im Zuge der Disposition berücksichtigen: Besitzt der Transportdienstleister eine Umweltzertifizierung? Sind Euro-VI-Fahrzeuge im Einsatz? Verfügt er über eine HACCP-Zulassung, die zum Lebensmitteltransport berechtigt?

Einer aus 10.000
Unternehmen wie DB Schenker nutzen die Plattform NX3 für ihr Carrier-Management. So ist es der Disposition möglich, unter zehntausenden von Dienstleistern den passenden Partner für den jeweiligen Transportauftrag zu finden. Dabei werden Kundenanforderungen in Sekundenbruchteilen automatisch mit den Profilen der gelisteten Partnerunternehmen abgeglichen.

Positive Erfahrungen mit der neuen Form des Self-Managements macht Imperial. Dort hat der Logistiker zur Personaleinsatzsteuerung von Fahrern ein „Self-Briefing Portal“ etabliert, das wie ein elektronischer Check-In-Counter am Flughafen funktioniert. Am Terminal können sich Fahrer vor Dienstantritt anmelden, ohne dass sie mit einem verantwortlichen Mitarbeiter kommunizieren müssen. Über das biometrisch gesicherte System stehen dem Fahrer alle persönlichen, berufsbezogenen Informationen in digitalisierter Form bereit, die für seinen Einsatz wichtig sind: Führerschein, Weiterbildungen, Qualifikationen, Unfallreports – nur über seinen Fingerabdruck erhält der Fahrer Zugang zum Portal.

Quelle dieses Artikels klick hier : DVZ

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2,6 Promille! Polizei holt Lkw-Fahrer von A5
Brummi Nachrichten

Dossenheim – Na ein Glück hat die Polizei dieses ‚rollende Risiko‘ von der A5 aus dem Verkehr gezogen, bevor womöglich ein furchtbarer Unfall mit Toten und Verletzten passiert:

Vielleicht gerade noch rechtzeitig fischt die Autobahnpolizei Mannheim am Montagvormittag (12. Juni) einen betrunkenen Brummi-Fahrer aus dem Verkehr...

Der 53-jährige Trucker ist mit seinem Sattelzug kurz vor 11 Uhr auf der A5 in Richtung Karlsruhe unterwegs, als ihn eine Streifenwagenbesatzung zwischen den Anschlussstellen Ladenburg und Dossenheim kontrolliert.

Sofort bemerken die Polizisten eine deutliche ‚Alkoholfahne‘, die ihnen schon aus dem Führerhaus entgegenweht. 

Nach einem stattlichen Alkoholtest von mehr als 2,6 Promille und einer fälligen Blutprobe wird der Führerschein des Mannes sichergestellt. Nach Erhebung einer Sicherheitsleitung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Logische Folge dennoch: Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. 

Ein Ersatzfahrer muss schließlich den mit 26 Tonnen Europaletten beladenen Sattelzug am Kontrollort abgeholen.

Quelle dieses Artikels klick hier : Heidelberg 24

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Mehr als nur ein Führerschein
Brummi Nachrichten
Bislang sitztChristoph Angerer am Steuer des Gabelstaplers. Auch das gehört zur Ausbildung als Berufskraftfahrer dazu. Der Weg ins Führerhaus ist weit.

So schwer kann es doch nicht sein. Führerschein bestanden, hinters Lenkrad geklemmt, schon ist man als „Cowboy der Straße“ im Nah- oder Fernverkehr unterwegs. So einfach ist es in der Ausbildung zum Berufskraftfahrer dann doch nicht. Das Steuern der Zugmaschine macht nur einen kleinen Teil aus. Hinzu kommen fundierte Kenntnisse in Fahrzeugtechnik, Mathematik oder auch Mechanik. Einer, der die Ausbildung absolviert, ist Christoph Angerer.

Kiefersfelden – Es ist noch nicht der große Brummi, auf dessen Fahrersitz Christoph Angerer über den Köpfen anderer thront. Noch muss sich der 18-jährige Azubi mit dem Steuer des Gabelstaplers in der Logistikhalle der Spedition Dettendorfer zufriedengeben. Im September vergangenen Jahres hat er seine Ausbildung zum Berufskraftfahrer begonnen. „Das wollte ich schon immer werden“, erzählt er und strahlt dabei über das ganze Gesicht. Zweifel? Fehlanzeige. Ernüchterung nach den ersten Monaten in der Azubi-Realität, ohne im Führerhaus gesessen zu haben? Keine Spur.

Schon als Kind auf Urlaubsreisen habe er zusammen mit seinem Bruder die Lkw bestaunt, an denen das Familienauto vorbeigefahren ist, erzählt Christoph Angerer. Gemeinsam haben sie einen Wettbewerb daraus gemacht, wer die Marke des Brummis am schnellsten erraten kann. „Dass Lkw-Fahrer ein Ausbildungsberuf ist, habe ich erst mit elf Jahren erfahren.“ Danach stand sein Wunsch fest: Berufskraftfahrer wollte er werden. „Nur im Büro rumhocken wollte ich nie. Ich möchte selbst etwas tun, unterwegs sein.“

Praktikum gibt Gewissheit

Dass er die mittlere Reife in der Tasche hat, auch wenn man die Ausbildung mit einem Hauptschulabschluss absolvieren kann, war sowohl ihm als auch seinen Eltern wichtig. „Ich bin froh, dass ich es gemacht habe“, sagt Angerer heute. Und auch allein auf sein Bauchgefühl hat er sich bei der Berufswahl nicht verlassen. Das Pflichtpraktikum, das er in der Schule absolvieren musste, hat ihn in der Entscheidung bestärkt. „Damals war ich bei der Spedition Gschwender. Zwei Tage war ich in der Werkstatt, dann durfte ich im Lkw mitfahren. Das war klasse. Von da an habe ich gewusst, ich will es wirklich.“ Wieder leuchten seine Augen, wenn er über die Erfahrung spricht. Dass er es kaum erwarten kann, endlich selbst hinters Steuer zu dürfen, ist ihm anzumerken.

Das wird jedoch noch eine Weile dauern. Zunächst ist der 18-Jährige während seiner dreijährigen Ausbildung in Bereichen eingesetzt, die auf den ersten Blick nichts mit dem Steuern eines Lkw zu tun haben: der Werkstatt und dem Lager. Bremsbeläge erneuern, Reifen- und Ölwechsel oder das Zusammenschweißen von Planen, die nachts auf Rastplätzen aufgeschlitzt wurden, standen unter anderem im ersten halben Jahr in der Werkstatt auf der Tagesordnung. Seit Mitte März ist er nun im Lager eingesetzt. Los geht sein Tag zurzeit um 8 Uhr morgens. „Normalerweise richten wir vormittags die Ware her. Nachmittags kommen die Lkw, um die Ladung zu holen.“ Das bedeutet: Paletten aufstapeln, einlagern, kommissionieren. Den Staplerführerschein dafür hat er schon absolviert, einen Baggerführerschein wird er ebenfalls machen, bevor die Stunden für das große Ziel – der Lkw-Führerschein – losgehen. Die Kosten dafür übernimmt das Ausbildungsunternehmen.

Auch wenn das tatsächliche Fahren noch nicht zur Ausbildung gehört, die Erwartungen des 18-Jährigen haben sich bislang erfüllt. Dass es in seinem Beruf immer weniger Azubis gibt, merkt Christoph Angerer in seinem Alltag oder der Berufsschule nicht. „In Mindelheim sind wir recht viele.“ Zwei Wochen am Stück hat er Unterricht, unter anderem in Fahrzeugtechnik, denn auch der Arbeitsplatz am Steuer wird immer digitaler. Aber auch Berechnungen wie zur Ladungssicherung gehören dazu. Mit Mathematik auf Kriegsfuß zu stehen, sei ein Nachteil, so der Azubi, der selbst in der Berufsschule gute Ergebnisse erzielt. Dennoch müsse er sich gerade in die Mathematik hineinknien. Der Theorie schließen sich fünf Wochen Praxis im Unternehmen an. „Mehr Spaß macht die Praxis“, gesteht Angerer.

Vorurteile schrecken nicht ab

Und die soll sich – hoffentlich im Herbst – auch mit der ersten Erfahrung hinter dem Steuer eines Lkw fortsetzen. „Auf die erste eigene Tour freue ich mich schon riesig“, sagt der 18-Jährige. Die Vorurteile gegenüber Lkw-Fahrern kennt er gut, über Begriffe wie „Elefantenrennen“ kann er aber nur lächeln. Eine gewisse Gelassenheit bei ungeduldigen Autofahrern müsse man sicherlich mitbringen, ist Christoph Angerer überzeugt. Dass auch die Lkw-Fahrer überholen müssten, sei klar. Vor dem Zeitdruck, der möglicherweise mit der Arbeit als Betriebskraftfahrer einhergeht, hat er aber keine Angst. „Natürlich hört man viele Geschichten. Hier im Betrieb ist das aber nicht so.“

Wie ein Pilot, immer auf Reisen – nur eben statt in der Luft auf den Straßen: Was für andere abschreckend wirkt, übt für Christoph Angerer gerade den Reiz des Jobs aus. „Man sieht immer etwas anderes. Wenn man etwas gerne macht, ist es kein Arbeiten.“

Wohin sein Weg nach der Ausbildung führen soll, weiß er ganz genau. „Ich möchte später im Nahverkehr fahren“, schaut Angerer auf die Zeit nach seiner dreijährigen Berufsausbildung. Nahverkehr bedeutet, Touren in der Umgebung oder bis nach Augsburg – Entfernungen, bei denen man abends wieder zu Hause ist. Silo fahren, also Zement oder Sand transportieren, oder Schubboden-Fahrzeuge, die zum Beispiel Holzspandl von A nach B bringen, das wäre ihm am liebsten.

Quelle dieses Artikels klick hier : OVB

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Schleppern droht lange Haft in Ungarn
Brummi Nachrichten

Sie sollen sich für den Tod von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster verantworten: Vor einem ungarischen Gericht sind elf mutmaßliche Schlepper angeklagt - den vier Hauptangeklagten drohen lange Haftstrafen wegen Mordes.

Von Volkmar Kabisch, Elena Kuch, Amir Musawy, Sebastian Pittelkow

Das Gericht in Kecskemét geht davon aus, dass der Platz im Gerichtssaal für die Journalisten knapp ist. Denn die Aufmerksamkeit ist groß: Der Kühl-Lkw mit dem Hähnchen-Aufdruck, in dem 71 Flüchtlinge im August 2015 erstickten, wurde zu einem Symbol für das Leid der Flüchtlinge und für die Brutalität der Schleuser.

Das Interesse wird aber wohl auch den ermittelnden ungarischen Behörden gelten. Denn wie die Recherchekooperation von NDR, WDR und SZ enthüllte, hatte die ungarische Polizei die Schleuser bereits Wochen vor der Todesfahrt im Visier und hätte die Fahrt womöglich verhindern können.

Hauptangeklagte wussten, was sie tun

Um 8:30 Uhr hat der Prozess gegen die Beschuldigten begonnen. Elf Personen sind wegen Schlepperei und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt. 31 Schleusungen wirft die Staatsanwaltschaft dem Netzwerk vor.

Die vier Hauptangeklagten - ein Afghane und drei Bulgaren - stehen zudem wegen Mordes vor Gericht. Darunter der Fahrer Ivaylo S., der den Kühl-Laster mit 71 Flüchtlingen über die ungarische Autobahn und über die Grenze nach Österreich steuerte und den Lkw dort abstellte. Er hörte, so zeigen mitgeschnittene Telefonate durch die ungarische Polizei, die Schreie, das Klopfen und das Trommeln der Menschen auf der Ladefläche. Auch als die Schreie immer weniger wurden, hielt er nicht an.

Auch Todorov B., Fahrer des Begleitfahrzeuges, nahm den Tod der 71 Männer, Frauen und Kinder laut Anklage hin. Sein Job war es, die Fahrt zu schützen und nach Polizeikontrollen Ausschau zu halten. Bei dem Versuch, gemeinsam mit dem Fahrer Kühlwasser nachzufüllen, hörte er laut Anklage zwar das panische Klopfen, doch er folgte den Anweisungen seiner Chefs und öffnete die Tür nicht.

Fahndung nach Hintermännern bis heute

Der mitangeklagte Metodi G. hatte die beiden rekrutiert. Er ist auch wegen Anstiftung zum Mord angeklagt. "Egal was auch passiert, du sollst die Tür nicht aufmachen", wies er den Fahrer des Kühllasters an, so ist es in den Mitschnitten zu hören, die NDR, WDR und SZ vorliegen. Gemeinsam mit dem Afghanen Samsoor L. soll er die Schleusungen organisiert haben.

Samsoor L. gilt laut Anklage als Anführer des Netzwerks in Ungarn, das zwischen Juni und August 2015 immer risikobereiter wurde. Der Afghane soll in dieser Zeit mit den Schleusungen mindestens 300.000 Euro verdient haben.

Bis heute fahnden die Ermittler noch nach weiteren Hintermännern in Serbien:  Bekannt ist wenig mehr als ihre Spitznamen in der Schlepperszene: "Amin", "Kairo", "Doktor". Sie sollen die Schleusungen der Flüchtlinge über die serbisch-ungarische Grenze organisiert haben und Samsoor L. telefonisch Anweisungen gegeben haben.

Schleuserbande im Visier der ungarischen Polizei

Bereits bei 28 Fahrten vor der Todesfahrt im Kühllaster vom 26. August 2015 fällt die Schleuserbande der Polizei in Ungarn, Österreich oder Deutschland auf. Fahrer werden festgenommen, Fahrzeuge und ihre Kennzeichen sicher gestellt, Handys konfisziert, die Flüchtlinge verhört. Trotz der Verhaftungen der Fahrer machen die Drahtzieher weiter.

Bei einer Fahrt am 23. Juni 2015 nahm die Polizei den Fahrer noch in Ungarn fest. 38 Flüchtlinge hatte er in einem Fiat Ducato transportiert. Ihnen soll laut Anklage in dem engen Raum bereits fast die Luft ausgegangen sein. Aufgrund dieses Zugriffs rücken die Drahtzieher ins Visier der ungarischen Polizei.

Die Spezialeinheit NNI beantragt die Abhörung der Telefone der beiden Schleuser-Chefs. Zwei Wochen vor der Todesfahrt schaltet sie sich auf die Telefone von Metodi G. und Samsoor L.

Was wusste die Polizei von den mitgeschnittenen Telefonaten?

Trotz der Festnahmen von Fahrern und abgehörter Telefonate schritt die ungarische Polizei nicht ein und ließ die Drahtzieher in Ungarn weiter operieren. Man habe keine Hinweise auf "menschliche Leben gefährdende Transporte gehabt", heißt es von der Staatsanwaltschaft Kecskemét. Und man habe erst nach dem Tod der 71 Menschen die Telefonate übersetzen und auswerten können.

Dabei geht aus der Ermittlungsakte, die Reporter von NDR, WDR und SZ  zum Teil einsehen konnten, in hunderten Seiten abgehörter Gespräche hervor, dass Flüchtlinge auch bei früheren Fahrten keine Luft bekamen.

Der ungarische Minister Janos Lázár, zuständig für das Premierministerium, wies die Berichte von NDR, WDR und SZ, dass die Todesfahrt wohl hätte verhindert werden können, als Schmierenkampagne deutscher Medien zurück. Laut Innenminister Sandor Pinter hätten ungarische Behörden "keinerlei Informationen besessen, auf deren Grundlage die Tragödie hätte verhindert werden können." Mehrere Nachfragen dazu, wann die ersten Telefonate übersetzt und analysiert worden seien, ließen die Behörden bis heute unbeantwortet.

Quelle dieses Artikels klick hier : Tagesschau

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Als Busfahrer habe ich einen Traumberuf - und zwei Wünsche
Brummi Nachrichten


Ich liebe dieses Geräusch - und freue mich jedes Mal auf alles, was mich nach dem ersten sonoren Brummen erwartet. Mit einem kleinen Ruck springt der Motor an und blubbert zufrieden vor sich hin. Über die Spiegel wird noch einmal die Lage geprüft.

Dann schlage ich das Lenkrad ein und setze meinen Bus auf die Fahrbahn. Los geht es zum nächsten Ziel - für mich immer mit Leidenschaft und einem Lächeln.

Österreichische Almen und Flughafenzubringer

Ob kleine Orte oder große Städte wie Prag, Wien oder Berlin. Auf meinen Routen begegnet mir alles. Mal fahren wir stundenlang durch schöne Landschaften, etwa so weit es geht hoch auf eine österreichische Alm. An anderen Tagen steht der Transfer zum Flughafen an.

Egal wann und wohin wir unterwegs sind: Sobald der Motor läuft stehen wir als Busfahrer - auf positive Weise - unter Strom. Vor mir liegt der Straßenverkehr, der meine Aufmerksamkeit fordert. Und hinter mir sitzen vielleicht 40 Fahrgäste. Jeder einzelne kann auf mich zählen.

Mit 14 Metern durch enge Gassen

Wir Busfahrer lassen es vielleicht leicht aussehen, diese Riesenfahrzeuge zu bewegen. Dahinter steh aber viel Wissen, Erfahrung und höchste Konzentration.

Wir müssen unseren Weg auf unzählige Autobahnen und Straßen auch trotz schnell veränderter Verkehrslage finden, die 14 Meter langen Fahrzeuge durch enge Gassen zirkeln und mit Gespür die Vorlieben und Interessen unserer Fahrgäste erkennen.

Da gilt es, entspannt und konzentriert zugleich zu bleiben. Man muss immer mitdenken, gedanklich einen Schritt voraus sein.

Von der Hotellobby auf den Fahrersitz

Über kleine Umwege kam ich zu meinem Job. Ich habe erst eine Lehre als Hotelkaufmann begonnen und mich dann für den Beruf als Kraftfahrer entschieden. Schnell habe ich gemerkt: Warentransport mit dem Lkw ist nicht ganz das Richtige für mich.

Das Fahren macht Spaß. Aber es fehlt der Austausch mit anderen. So kam ich schließlich zum Bus.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, nicht Motoren

Seitdem fahre ich Touristen durch Städte oder Reisegruppen zum Ziel. Was immer gerade gebucht und gebraucht wird.

Alle paar Tage stehen neue Menschen vor mir: Mal ist es eine Gruppe von Austauschstudenten aus Afrika, mal Kinder, die für ihre Klassenreise mit Koffern ankommen, die größer sind als die Steppkes selber und mal ist es eine Seniorengruppe auf Entdeckungstour oder hoffnungsfrohe Fußballfans auf dem Weg zum Auswärtsspiel.

Jung und Alt, Klein und Groß, verschiedene Hautfarben und Religionen, Menschen mit und ohne körperlichen Einschränkungen. Sie alle sind bei mir zu Gast.

Das ist für mich das Besondere am Leben als Busfahrer: Ich lerne ständig neue Leute kennen, höre ihre Geschichten, stelle mich auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein.

Man kann zuhören und dazulernen.

Oft lustig, manchmal traurig

Ich habe in den letzten 25 Jahren zahlreiche Geschichten erlebt. Und noch mehr gehört. Vieles war lustig. Einiges bewegend. Manchmal lernt man seine Fahrgäste auf einer mehrtägigen Reise so gut kennen, dass man etwas über deren Schicksale erfährt.

Zwei Dinge sind aus meiner Sicht daher wichtig für eine Busfahrer: zum einen der technische Sachverstand sowie das Verantwortungsbewusstsein, um so ein Fahrzeug gut zu bewegen, und zum anderen die Fähigkeit, mit Menschen zu reden.

Und zwar richtig zu reden. Aufmerksam. Ehrlich. Mit Anteilnahme.

Piloten der Straße

Wasser und Öl? In Ordnung. Der Reifendruck? Auch gut. Verbandskasten, Küche und WC - alles bestens in Schuss.

Wie ein Pilot sein Flugzeug vor dem Start prüft, so müssen auch wir - oft mit der Hilfe von Kollegen in Werkstatt und Tankstelle - unseren Bus vor der Fahrt unter die Lupe nehmen.

Dann tragen wir die Verantwortung bis zum Ziel. Applaus bekommen wir am Ende - anders als beim Flugverkehr - aber zumeist nicht. Viele Menschen reagieren zwar positiv. Aber selbstverständlich ist das Dankeschön von den Fahrgästen nicht mehr.

Das war früher - so mein Eindruck - anders und die Anerkennung im Durchschnitt größer.

Trotzdem steht für mich weiter fest: Hinter Steuer ist für mich der genau der richtige Ort.

Wenn ich zwei Wünsche frei hätte

"Ich kann nicht meckern." Das sagen wir Berliner manchmal etwas unwirsch und kurz angebunden, wenn wir nach unserem Befinden gefragt werden und es uns eigentlich richtig gut geht.

Ohne Zweifel: Ich kann als Busfahrer nicht meckern. Aber vielleicht kann ich mir ja etwas wünschen.

Zwei Sachen fallen mir nämlich auf Anhieb ein. Mehr Anerkennung für die Männer und Frauen hinter dem Steuer ist der erste Punkt. Jeder freut sich doch über ein kleines Lob oder ein Schulterklopfen.

Das motiviert auch gleich noch mal für die nächste Fahrt.

Miteinander statt gegeneinander

Die zweite Sache ist noch etwas allgemeiner. Ich finde nämlich, wir brauchen mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Jeden Tag sehe ich, wie hektisch und aggressiv viele Verkehrsteilnehmer sind - egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder hinter dem Steuer.

Ich denke mir dann: Das muss doch nicht sein. Mit Ruhe und Respekt läuft es für uns alle besser.

Ich finde, das bunte Treiben auf den Straßen ist vergleichbar mit einer Gruppe von Fahrgästen im Bus.

In beiden Fällen gilt: Zusammen und rücksichtsvoll geht alles einfacher und besser.

Quelle dieses Artikels klick hier : Huffingtonpost

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Trucker-Wunsch in Parchim erfüllt
Brummi Nachrichten

Zu seinem 60. Geburtstag durfte Günter Gooth bei der Spedition Krüger + Voigt auf dem langen Euro Combi mitfahren

Was gibt es Schöneres, als Wünsche, die in Erfüllung gehen? Das dachte sich auch der Sohn von Günter Gooth, der schon lange um den Herzenswunsch seines Vaters wusste und ihn nun in diesem Jahr zu seinem 60. Geburtstag überraschte. In Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen Krüger + Voigt organisierte er für den leidenschaftlichen Berufskraftfahrer eine Tour mit dem Lang-Lkw oder auch EuroCombi genannt (siehe Hintergrund).

Seit der Einführung und dem Feldversuch in Deutschland im Jahre 2012 ist Günter Gooth vom Lang-Lkw, der 25,25 Meter misst, fasziniert. „Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für große Fahrzeuge und der Lang-Lkw hat es mir besonders angetan“, sagt Gooth, der aus Woosmer bei Neu Kaliß stammt.

Diese Begeisterung blieb natürlich auch seiner Familie nicht verborgen. Der Sohn des Lkw-Fans recherchierte nach Speditionen mit den überlangen Fahrzeugen im Fuhrpark und wurde ziemlich schnell auf die Parchimer Spedition Krüger + Voigt aufmerksam. Hat das Unternehmen in der Vergangenheit doch eine Vorreiterrolle eingenommen und gehörte zu den ersten Speditionen, die den Lang-Lkw in Betrieb genommen haben.

„Ich habe Krüger + Voigt per E-Mail angeschrieben und vom Herzenswunsch meines Vaters berichtet. Prompt bekam ich eine positive Antwort und auch der nachfolgende Kontakt zur Firma war sehr nett und zuvorkommend“, so der Junior Manuel Gooth.

Weiter erzählt er: „Als ich meinem Vater die Überraschung mitteilte, war die Freude so riesengroß, dass er schnell versucht hat, seine Freudentränen vor uns zu verstecken. Dennoch habe ich sie gesehen und es war einfach nur ein bewegender Moment“.

Bevor die Tour mit Günter Gooth und dem erfahrenen Lang-Lkw-Fahrer René Sauerbaum vom Hof der Spedition um Punkt acht Uhr startete, ließ es sich auch Geschäftsführer Jens Stapelmann nicht nehmen, persönlich und nachträglich zum 60. Geburtstag zu gratulieren.

Als Geschenk und Andenken überreichte er dem großen Lkw-Liebhaber einen Krüger + Voigt Truck im Mini-Format. „Solch ein Wunsch wird nicht alle Tage an uns herangetragen und es ist uns eine besondere Freude, dass wir diesen nun heute erfüllen konnten“, erklärte Jens Stapelmann.

Dann war es endlich soweit und das überlange Fahrzeug rollte los in Richtung des Krüger + Voigt Standortes in Valluhn. Über eine Stunde lang konnten sich zwei Lkw-Fans nun über das Berufskraftfahrerleben unterhalten. In Valluhn angekommen, wartete schon ganz aufgeregt die Familie von Günter Gooth. Doch sollte hier noch nicht Schluss sein. Natürlich durfte der erfahrene Berufskraftfahrer noch einmal selbst hinter das Lenkrad. Auf dem großen Gelände der Spedition drehte er stolz noch ein paar Runden. „Ich bin überglücklich, dass es mir Krüger + Voigt ermöglicht hat, diesen wunderbaren großen Lkw einmal selbst zu steuern. Wow, ich bin total begeistert und werde diesen Tag bestimmt nie vergessen“, äußerte sich Günter Gooth sichtlich gerührt.

Quelle dieses Artikels klick hier : SVZ

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Warmes Wetter lässt Waldbrandgefahr auch im Osnabrücker Land weiter st
Brummi Nachrichten
Jeden Waldbrand unverzüglich unter der Notrufnummer 112

Osnabrück. Die Waldbrandgefahr steigt: Das trockene und sehr warme Wetter lässt die Waldbrandgefahr in den Wäldern auch im Osnabrücker Land weiter ansteigen. Die hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben die Bodenvegetation und den Oberboden stark ausgetrocknet.

Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1 gering bis 5 sehr hoch) liegen in den nächsten Tagen die Werte in Teilen Niedersachsen bei Gefahrenstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr). Besonders am Donnerstag dieser Woche steigt die Waldbrandgefahr noch einmal an, ehe sich die Lage zum Wochenende hin wieder entspannen soll. Die Niedersächsischen Försterinnen und Förster sind insbesondere im Flachland Niedersachsens alarmiert, denn gerade in den lichten Kiefernwäldern auch im Osnabrücker Land ist die Waldbrandgefahr besonders hoch.

Die Niedersächsischen Landesforsten bitten die Bevölkerung gerade in diesen Tagen um ihre Mithilfe bei der Waldbrandverhütung. Hier sind insbesondere folgende Punkte zu beachten: Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe. Das Grillen ist nur auf freigebenden Grillplätzen erlaubt, die beim örtlichen Forstamt erfragt werden können. Im Wald gilt noch bis zum 31.Oktober ein allgemeines Rauchverbot. Autos dürfen wegen heißer Auspuffanlagen oder Katalysatoren nicht über trockenem Gras abgestellt werden. Zigarettenkippen dürfen auf keinen Fall aus dem Auto geworfen werden. Die Feuerwehren bitten außerdem darum, jeden Waldbrand unverzüglich unter der Notrufnummer 112 zu melden.

Quelle dieses Artikels klick hier : Landkreis Osnabrück

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Räuber betäuben schlafenden Lkw-Fahrer mit Gas
Brummi Nachrichten
Rastplatz Ohligser Heide: Räuber betäuben schlafenden Lkw-Fahrer mit Gas
Der Rastplatz Ohligser Heide ist bei Lkw-Fahrern, die Pausen einlegen, beliebt. Immer öfter werden die Trucker zu Opfern von Räubern.

Unbekannte haben einen 50-Jährigen aus der Ukraine mit einer Substanz in dessen Führerhaus narkotisiert. Anschließend raubten die Täter den Mann aus. Es war bereits der zweite Überfall binnen weniger Wochen am Rastplatz Ohligser Heide bei Solingen.

Das ahnungslose Opfer hatte nicht den Hauch einer Chance, sich gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen. Bislang noch unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende auf dem Autobahnrastplatz der A 3 an der Ohligser Heide einen 50-jährigen Lastwagenfahrer aus der Ukraine mit einem narkotisierendem Gas außer Gefecht gesetzt und den Mann anschließend ausgeraubt. Anschließend gelang es den Kriminellen, unerkannt zu entkommen. Wie die Polizei gestern mitteilte, ereignete sich der perfide Überfall am frühen Samstagmorgen. "Der betroffene Lkw-Fahrer hatte in der Nacht zuvor einen Parkplatz an der Raststätte in Fahrtrichtung Oberhausen angesteuert, um seine vorgeschriebene Ruhezeit zu nehmen", sagte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage.

Täter bohrten Loch in Fahrerkabine

Allerdings verlief die Pause des Lastwagenfahrers dann entschieden anders, als sich dies der 50-Jährige zuvor gedacht hatte. Denn irgendwann in der Nacht von Freitag auf Sonntag müssen sich die Täter seinem Fahrzeug genähert haben, um den schlafenden Mann auszurauben. Allem Anschein nach waren bei dem Überfall "Profis" am Werk. So hatten es die Räuber offenkundig von Beginn an auf die Fahrerkabine des Lkw abgesehen. Ehe die Unbekannten nämlich in den Laster eindrangen, bohrten sie von außen ein Loch in die Tür des Fahrzeuges, durch das sie schließlich das Gas einleiteten.

Zu der genauen Zusammensetzung des narkotisierenden Stoffes lagen am Montag noch keine detaillierten Erkenntnisse vor. Gleichwohl reichte die Substanz aus, um den Fahrer in einen hilflosen Zustand zu versetzen, so dass die Täter zuletzt in aller Seelenruhe den Fahrerbereich des Lkw nach Wertgegenständen des Ukrainers durchsuchen konnten.

Lücke in Videoüberwachung genutzt

"Es wurde Bargeld geraubt. Und zudem ließen die Unbekannten einen Laptop des 50-Jährigen mitgehen", hieß es gestern vonseiten der Polizei, die davon ausgeht, dass die Kriminellen die Tat eingehend geplant und ihr Opfer gezielt ausgesucht haben. So hatten sich die Täter nach der festen Überzeugung der Fahnder beispielsweise bereits im Vorfeld des Raubüberfalls mit den Örtlichkeiten rund um die Ohligser Heide genaustens vertraut gemacht. Der Grund für diese Annahme: Zwar gibt es an der Raststätte ein Videoüberwachungssystem. Doch die am Samstagmorgen aufgenommenen Bildsequenzen werden den zuständigen Kripobeamten kaum bei ihrer Arbeit helfen können, weil ausgerechnet jener Teil des Parkplatzes, auf dem der betroffene Lkw gestanden hatte, von den Kameras nicht erfasst wird.

Deshalb befindet sich die Polizei nun auf der Suche nach Zeugen, die sich in der Nacht auf Samstag an der Raststätte aufgehalten und gegebenenfalls verdächtige Beobachtungen gemacht haben. So ist vor allem der Zeitraum gegen 7 Uhr morgens von Interesse. Denn da der Lkw-Fahrer gegen 7.20 Uhr den Raub bemerkt hatte, ist anzunehmen, dass die Täter kurz zuvor zugeschlagen hatten.

Zweiter Angriff binnen weniger Wochen

Dabei ist der Fall bisher einzigartig in der Region. Wohl habe es in der Vergangenheit schon vergleichbare Raubdelikte gegeben, bei denen die Räuber mit Gas versucht hätten, arglosen Lastwagenfahrern sozusagen einen chemischen K.O. zu versetzen, berichtete der Polizeisprecher von ähnlich gelagerten Überfällen in anderen Teilen des Landes. Indes sei es im Bereich des Polizeipräsidiums Wuppertal, zu dem unter anderem Solingen gehört, noch nicht zu solchen Taten gekommen.

Gleichzeitig ist das Phänomen, dass Fernfahrer ins Visier krimineller Banden geraten, aber auch in hiesigen Breiten nicht in Gänze neu. Erst im zurückliegenden Monat war ein weiterer Lkw-Fahrer zu einem Opfer von Räubern geworden. Der Mann aus Rumänien hatte – genauso wie der 50-jährige Ukrainer vom vergangenen Samstag – an der Ohligser Heide pausiert, als er an der Raststätte in Richtung Köln von immer noch flüchtigen Tätern ohne Vorwarnung zusammengeschlagen worden war.

Der Rumäne hatte zuvor beobachtet, dass sich die Diebe an einem nebenan geparkten Laster zu schaffen gemacht hatten. Für die Polizei besteht die Schwierigkeit, dass es nur selten gelingt, der Kriminellen habhaft zu werden. Werden diese nicht sofort geschnappt, bleiben die später eingeleiteten Fahndungen meist erfolglos.

Quelle dieses Artikels klick hier : RP

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Osnabrückerin lernt in Teilzeit Speditionskaufrau
Brummi Nachrichten
Eine Berufsperspektive als vierfache Mutter hat Tatjana Wieser (links) mit ihren Stärken, mit Motivation und der Hilfe von Andrea Hörnschemeyer (Mitte) gefunden. Personalreferentin Eva Barkey (rechts) begrüßt das Teilzeitmodell für Azubis. Foto: Frank Muscheid

Eine Berufsperspektive als vierfache Mutter hat Tatjana Wieser (links) mit ihren Stärken, mit Motivation und der Hilfe von Andrea Hörnschemeyer (Mitte) gefunden. Personalreferentin Eva Barkey (rechts) begrüßt das Teilzeitmodell für Azubis. Foto: Frank Muscheid

Osnabrück. Die 28-jährige Tatjana Wieser braucht viel Organisationstalent: Die Mutter von vier kleinen Kindern ist seit knapp einem Jahr eine von zwei Teilzeit-Auszubildenden beim Logistikunternehmen Hellmann, lernt dort Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung.

Ein noch seltenes Ausbildungsmodell, das für motivierte Fachkräfte sorge und Beruf und Familie vereine, sagt Andrea Hörnschemeyer von der Agentur für Arbeit in Osnabrück, die den Ausbildungsplatz vermittelt hat. Tatjana Wieser stammt aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein, zog mit ihrer Familie vor fünf Jahren nach Osnabrück. Sie hat zwei Jungen im Alter von sieben und sechs Jahren und zwei vierjährige Mädchen, eins wird bald fünf. „Die Kinder waren alle betreut, und ich habe mich am 1. Oktober 2015 arbeitslos gemeldet. Ich wollte was tun, nochmal von vorne anfangen.“

Sieben Jahre in Elternzeit

Bis 2009 hatte sie mit der Mittleren Reife in der Tasche Fachkraft für Systemgastronomie gelernt, wegen der unregelmäßigen Zeiten schwierig für den Wiedereinstieg. Danach folgten sieben Jahre Elternzeit. Ihr Mann bekam als Baumaschinenführer ein Jobangebot im Ibbenbürener Bergbau, wurde zum Berufskraftfahrer umgeschult. So interessierte sich auch seine Frau für die Logistik.

Andrea Hörnschemeyer empfahl ihr zunächst die Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung (GEBA). Bis dahin hatte Wieser ohne Erfolg rund 80 Bewerbungen verschickt. „Bei der GEBA habe ich einen Vorbereitungskurs zur Teilzeitausbildung gemacht“, erzählt sie. „Das hat alles verändert.“ Und es habe bedeutet, sich nicht länger allein von zu Hause mit vagen Ideen und zunehmender Depression zu bewerben. Im Kurs gehe es um Selbstfürsorge, Mut bei der Berufssuche, Bildungsgrundlagen und die Frage: „Was ist deine Persönlichkeit, was passt zu dir?“

Schnell zurück im Arbeitsmarkt

„Ab Herbst 2015 haben wir geschaut, wo der Weg hingehen könnte“, so Vermittlerin Hörnschemeyer, die in der ganzheitlichen Integrationsberatung, Team Inga, arbeitet. „Frau Wieser war voller Tatendrang. Mit so viel Einsatz musste etwas in Richtung neuer Ausbildung gehen, um auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“ Nach nur vier weiteren Bewerbungen bekam die Arbeitssuchende Antwort von Hellmann. „Meine Stärken sind die Kommunikation, das Planen, das Interagieren mit Kollegen. Ich bin sehr gewissenhaft“, so Wieser. Und: „Mein Terminkalender ist mein wichtiger Begleiter. Meine Tochter wird nächstes Jahr eingeschult, jetzt muss ich sie zur Schule anmelden – es ist immer was los!“

Ihr Arbeitsalltag: Geschäftspartner betreuen, Auskünfte zum Status von Lieferungen geben, Preiskalkulationen und die Kontrolle von Sendungen. „Die Azubis wechseln alle drei Monate die Abteilung, um alle Facetten des Berufs kennenzulernen“, erläutert Eva Barkey, Personalreferentin bei Hellmann. 30 Wochenstunden arbeitet Wieser, 16 davon lernt sie in der Berufsschule. Weil sie über 25 Wochenstunden hat, dauert die Teilzeitausbildung nur drei Jahre. Sie bedeutet mehr Organisation für das Unternehmen, sagt Eva Barkey: „Wir kennen das Konzept schon lange Zeit, stehen ihm sehr offen gegenüber. Es ist schon eine Hürde, man muss gemeinsam überlegen: Wie organisiere ich das?“ Mit jeder Abteilung müssten Arbeitszeiten individuell abgestimmt werden: „Aber ich erlebe Frau Wieser als sehr flexibel.“ Und es gebe für die Kinderbetreuung auch einen „Notfall-Plan“.

Nur ein Prozent Teilzeitazubis

„Dennoch sind Teilzeitausbildungen bisher die Ausnahme“, sagt Volkmar Lenzen, Pressesprecher der Agentur für Arbeit Osnabrück. „Weniger als ein Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge basieren auf Teilzeitarbeit.“ „Wenn die Nachfrage nach Fachkräften oder Azubis sehr hoch ist, müssen sich die Arbeitgeber Alternativen überlegen“, bekräftigt Hörnschemeyer. So gebe es in Osnabrück das Familienbündnis, in dem auch Hellmann sei. „Teilzeitarbeit wird immer mehr forciert, auch durch die Kammern, aber die Arbeitgeber tun sich manchmal noch schwer.“

Hoch motiviert

Dabei sprächen die Erfahrungen für das Modell, so Lenzen. Die Abbruchquoten lägen unter denen von Vollzeitazubis, es gebe keine Unterschiede bei Fehlzeiten, und statistisch bessere Abschlussnoten. „Modellprojekte zeigen, dass sich Teilzeitauszubildende durch Zuverlässigkeit, überdurchschnittliche Motivation, Selbstständigkeit und Lebenserfahrung auszeichnen“, hinzu kämen hohe soziale Kompetenzen. „Sie gehen mit viel Elan ran und freuen sich, diese Chance zu bekommen“, erklärt Andrea Hörnschemeyer. „Viele Mütter haben mit Vorurteilen von Arbeitgebern zu tun – hohe Krankheitszeiten, Ausfallzeiten. Das kann passieren, aber aus meiner Erfahrung sind die meisten Teilzeitarbeitnehmerinnen hoch motiviert.“ 30 Stunden arbeiten und noch vier Kinder zu betreuen, zeige, so Lenzen, „wie viel Planung dahinter stecken muss, wie zuverlässig die Mitarbeiterin ist“. Diesen positiven Eindruck hat auch Eva Barkey: „Wir merken, dass wir darüber ganz motivierte Mitarbeiter bekommen, die dankbar sind für die Chance, von daher machen wir das gern.“ „Ich bin glücklich“, sagt Tatjana Wieser. „Ich wünsche mir, dass es so bleibt.“ Und betont: „Es sind ganz viele Mütter zu Hause, die viel leisten und können.“

Quelle dieses Artikels klick hier : Osnabrücker Zeitung




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Vom Bundesgrenzschützer zum Finanzwächter
Brummi Nachrichten

Als Marco Knoche am 17. Januar 2017 seine Umschulung antrat, hatte er ein klares Ziel vor den Augen. Sein neues Berufsziel ist der Verwaltungsfachangestellte. Dort wird er all seine Energie reinsetzen, um das Ziel auch zu erreichen. Es ist sein dritter Anlauf im Berufsleben dauerhaft Fuß zu fassen.

Der 1973 geborene Bernburger begann sein Berufsleben beim Bundesgrenzschutz als Polizeimeister. Ein gutes Rüstzeug für die heute gewählte Laufbahn als Verwaltungsfachangestellter.

Dann fuhr er 10 Jahre als Berufskraftfahrer durch Deutschland. Auch das ein guter Job für den 44-Jährigen.

In der Freizeit bestimmten sein Engagement bei der freiwilligen Feuerwehr und Volleyball sein Leben. Und natürlich ist ihm die Familie sehr wichtig.

Ein fast perfektes Leben für Marco Knoche könnte man meinen. Wenn da nicht die Sache mit dem Herzfehler gewesen wäre, der ihn 1994 zwang, den Dienst beim Bundesgrenzschutz zu quittieren. Die Leistungsanforderungen waren doch zu hoch, um ihnen mit der Erkrankung noch gerecht zu werden. Eine bittere Erkenntnis.

Doch Marco Knoche verlor nicht den Mut und stieg um oder besser auf, auf den LKW als Berufskraftfahrer. Fast zehn Jahre hinterm Lenkrad seines Brummis. Es war eine spannende Zeit. Doch auch hier ereilte ihn ein Schicksalsschlag. Juli 2014. Ein Arbeitsunfall. Erst hoffte er noch auf Heilung. Komplikationen traten ein und so musste ihm im Frühjahr 2015 der rechte Unterschenkel amputiert werden. Fast eineinhalb Jahre Krankschreibung. Vorbei war es mit dem Job als Berufskraftfahrer.

Für den bislang so aktiven Mitvierziger eine lange Zeit des Stillstands. Und dann? Er machte die erste Erfahrung mit einem Berufsförderungswerk. In Staßfurt. Fast in seiner Heimat. Dort durchlief er eine Berufsfindung und Arbeitserprobung. Sein Berufsziel stand fest: Verwaltungsfachangestellter. Dafür fühlte er sich trotz seiner körperlichen Einschränkungen fit.

Für die Umschulung musste Marco Knoche dann doch nach Leipzig ziehen. Nur das hiesige Berufsförderungswerk bot ihm die Chance, seinen Berufswunsch zu verwirklichen. So begann er im BFW Leipzig im Oktober mit einem Rehabilitationsvorbereitungslehrgang, sich auf die Umschulung vorzubereiten. Aus der Schule war er lange Zeit raus und diese Vorbereitung half ihm, wieder ins Lernen einzutauchen. Die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten und ein vollkommen neuer Lebensabschnitt konnten beginnen. Das war im Januar 2017.

Seit her meistert Marco Knoche den Lernstoff mit Bravur. Seine Erfahrungen aus der Zeit als Polizeibeamter helfen ihm zwar, sich im Behördendeutsch zurechtzufinden und doch betrat er mit der Umschulung komplettes Neuland. Die Zeit seit seiner Polizeilaufbahn hat scheinbar die Verwaltungsvorschriften um ein Vielfaches anwachsen lassen. Er will und er wird es schaffen.

In der Klasse wurde er von den Mit-Umschülern gut aufgenommen. Das bringt einen zusätzlichen Schub an Motivation. Und zum Sport hat der Bernburger auch wieder zurückgefunden. Er fährt ein Rollstuhlzuggerät, wie es im Verwaltungsdeutsch heißt. Besser klingt da schon Handbike.

Und noch eine Rückkehr ist geplant. Auch wenn es nur erst einmal für die betriebliche Lernphase heißt: Der Landkreis Bernburg gibt ihm zum praktischen Teil seiner Umschulung einen Praktikumsplatz in der dortigen Kämmerei.

Und vielleicht schließt sich im Januar 2019 hier auch wieder der Kreis. In seinem neuen Job als Verwaltungsfachangestellten und zusammen mit der Familie und den Freunden.

Quelle dieses Artikels klick hier : Rehanews 24

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Unternehmen in Berlin und Brandenburg suchen dringend Fahrer
Brummi Nachrichten

In Berlin und Brandenburg fehlen Berufskraftfahrer. Laut einem Medienbericht beklagen die Unternehmer unterqualifizierte Bewerber und den Imageschaden des Berufs.

Berufskraftfahrer

Unternehmen in Berlin und Brandenburg leiden unter akutem Fahrermangel

Berlin. In Berlin und Brandenburg werden dringend mehr Berufskraftfahrer benötigt. Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet, gestalte sich die Personalsuche immer schwieriger. Bei der Bundesagentur für Arbeit seien derzeit 1005 offene Stellen gemeldet, 362 davon in Berlin, 643 in Brandenburg. Vom Mini-Jobber im innerstädtischen Lieferverkehr bis zur Vollzeitkraft im Güterverkehr würden überall Fahrer gesucht.

„Die Lage ist dramatisch“, zitiert die Zeitung Gerd Bretschneider, den Geschäftsführer der Fuhrgewerbe-Innung, die die rund 2500 Fuhrgewerbeunternehmen in der Region mit rund 18.000 Berufskraftfahrern vertritt. Seiner Aussage nach, melden sich jede Woche Unternehmer bei der Innung, die nach Ideen suchen, wie sie Fahrer finden können.

Verschiedene Gründe für Fahrermangel

Die Gründe für den Fahrermangel seien dabei so vielfältig wie die Einsatzgebiete der gesuchten Fahrer. Die Fuhrbranche sieht laut Bericht vor allem die gestiegenen Anforderungen an die Fahrer sowie den Wegfall der Wehrpflicht als problematisch. Viele Wehrpflichtige hätten in ihrer Zeit bei der Bundeswehr den Lkw-Führerschein gemacht und danach wenigstens zeitweise als Kraftfahrer in einem Unternehmen gearbeitet. Das entfalle nun.

Bei den Unternehmen, die nach Fahrern suchen, sieht man das Problem hingegen vor allem im Imageproblem des Jobs. „Der Beruf ist nicht besonders attraktiv“, zitiert die „Morgenpost“ Bernhard Lemmé, Geschäftsführer der Entsorgungsfirma Nenn aus Spandau. Auch ihm fehlen Fahrer. Der Berliner Unternehmer Olaf Höhn bestätigt, dass sich die Fahrersuche immer schwieriger gestalte. Häufig seien die Bewerber nicht qualifiziert genug.

Quelle dieses Artikels klick hier : Verkehrs Rundschau
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Nizzasperren kehren zur Innenministerkonferenz nach Dresden zurück
Brummi Nachrichten
Am Montag sind sie wieder nach Dresden zurückgekehrt: Sogenannte Nizzasperren sind zur Innenministerkonferenz wieder in der Altstadt zu sehen. Am Landtag und Kongressgebäude stehen die 2,4 Tonnen schweren Betonquader, um insbesondere mit Lastern ausgeübte Anschläge zu verhindern.

Am Landtag und am Kongresszentrum haben Arbeiter die sogenannten Nizzasperren aufgestellt.

Am Landtag und am Kongresszentrum haben Arbeiter die sogenannten Nizzasperren aufgestellt

Dresden
.  Am Montag sind sie wieder nach Dresden zurückgekehrt: Sogenannte Nizzasperren sind zur Innenministerkonferenz wieder in der Altstadt zu sehen. Am Landtag und Kongressgebäude stehen die 2,4 Tonnen schweren Betonquader, um insbesondere mit Lastern ausgeübte Anschläge zu verhindern. Ihre genaue Zahl ist unbekannt. „Es sind nicht so viele, wie zum Striezelmarkt, weil wir nur die Zufahrtswege blockiert haben“, sagt Polizeisprecher Marko Laske auf DNN-Anfrage. Die Betonblöcke seien nur ein Teil des Einsatzkonzepts der Dresdner Polizei, die das bis Mittwoch laufende Treffen der Innenminister Deutschlands absichern muss.

Die Sperren sind umstritten, seit ein vom Mitteldeutschen Rundfunk in Auftrag gegebener und von der Dekra überwachter Test der Antiterror-Betonsperren Anfang April eher bescheidene Ergebnisse gebracht hat. Ein mit zehn Tonnen beladener Brummi konnte dabei sowohl eine im 90 Grad-Winkel als auch eine schräg auf die Straße gelegte Sperre bei 50 Stundenkilometer durchbrechen. „Das stimmt, aber das tat er nicht ungebremst“, sagt Polizeisprecher Laske. Außerdem habe das Fahrzeug starke Schäden unter anderem an der Achse davongetragen. Daher gehe die Polizei von einer – wenn auch nicht absoluten – Wirkung der Betonblöcke aus. „Solange wir auf nichts besseres zurückgreifen können, werden wir sie nutzen“, sagt Laske

Quelle dieses Artikels klick hier : Dresdner Neueste Nachrichten
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Brummi-Fahrer vs. FRG-Lenker – das ist der Stand der Dinge
Brummi Nachrichten

Weiden/Kirchroth. Der Fall hatte Anfang Mai für überregionale Schlagzeilen gesorgt (da Hog’n berichtete): Brummi-Fahrer Michael Sättler aus Weiden in der Oberpfalz war damals mit seinem Lkw auf der A3 Richtung Regensburg unterwegs, als ihn ein Nissan-Fahrer mit FRG-Kennzeichen immer wieder aufs Neue ausbremste und zum Spurwechsel nötigte. Sättler hatte alles von seinem Führerhaus aus per Handy-Kamera mitgefilmt – und das Video im Anschluss bei Facebook eingestellt. Mehr als eine Million mal wurde der „Streifen“ mit Autobahn-Wild-West-Charakter mittlerweile aufgerufen. Die Polizei, die aufgrund des großen medialen Boheis schnell von der Sache Wind bekommen hatte, kündigte auf Hog’n-Nachfrage an, allein von Amts wegen Ermittlungen gegen den FRG-Fahrer einleiten zu müssen. Der Vorwurf: Nötigung im Straßenverkehr. Wir haben uns nach dem Stand der Dinge erkundigt.

Brummi-Fahrer Michael Sättler aus Weiden ärgerte sich so sehr über den Autofahrer aus Freyung-Grafenau, dass er diesen kurzerhand per selbstgefilmten Video-Clip an den Facebook-Pranger stellte. Screenshot: da Hog’n

„Der übliche Weg ist der, dass die Betroffenen, also sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Pkw-Fahrer, von der Polizei vernommen werden. Der Fall wird dann nach Abschluss der Vernehmungen an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet“, teilt Kriminalhauptkommissar Günther Tomaschko vom Polizeipräsidium Niederbayern mit. Zuständig dafür sei die Staatsanwaltschaft Straubing, da sich der Vorfall auf der Autobahn in Höhe Kirchroth ereignete. Stand der Dinge ist derzeit folgender: Die Ermittlungsgesuche seien bei den zuständigen Polizeiinspektionen eingegangen. Demnächst würden Lkw-Fahrer, der Hog’n-Informationen zufolge Michael Sättler heißt, und der beschuldigte Pkw-Lenker von den Beamten vor Ort vernommen. „Wobei der Beschuldigte das Recht hat, die Aussage zu verweigern“, wie Tomaschko betont.

„Filmen dürfte im Bereich einer Ordnungswidrigkeit liegen“

Sättler hatte, wie er im Video bereits angekündigt hatte, eigenen Aussagen zufolge Ende Mai Anzeige bei der Polizeidienststelle Weiden erstattet. Dabei habe er bereits eine Zeugenaussage hinterlegt. Ob er, wie von ihm befürchtet, Probleme aufgrund des von ihm während der Fahrt aufgenommenen Handy-Videos bekommen habe, verneint Sättler: „Bisher nicht.“

Brummi-Fahrer Michael Sättler aus Weiden hatte Ende Mai Anzeige erstattet. Foto: Facebook

„Das Filmen des Lkw-Fahrers dürfte im Bereich einer Ordnungswidrigkeit liegen“, schätzt Günther Tomaschko die Lage vorab ein. Ähnlich wie das Telefonieren während des Autofahrens. Beim Pkw-Fahrer handele es sich hingegen um ein strafrechtlich relevantes Vergehen. Feststeht: Die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft musste in diesem Fall von Amts wegen ermittlerisch tätig werden: „Nach der Prozessordnung besteht das Legalitätsprinzip“, erklärt Tomaschko. Das heißt: Wenn eine Strafverfolgungsbehörde wie die Polizei von einer strafbaren Handlung – in jenem Fall besteht dem Kriminalhauptkommissar zufolge der Verdacht der Nötigung oder einer Straßenverkehrsgefährdung – Kenntnis habe, dann ist sie gesetzlich dazu verpflichtet, Ermittlungen einzuleiten. Wir bleiben dran am Thema…

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