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Keiner will Lkw fahren
Geschrieben am Mittwoch, 20.September. @ 12:20:32 EDT von admin

Brummi Nachrichten
In Deutschland fehlen 45.000 Brummifahrer. Antrittsgelder und hohe Stundenlöhne helfen kaum mehr, Personal anzuwerben. Bald könnten Ladenregale leer bleiben

Manche Spedition versucht es mit einfachen Worten: „Hallo Peter, sehen wir uns später?“, steht am Heck eines Tanklastwagens der Firma Anhalt aus Dithmarschen. Die Telefonnummer der Firmenzentrale ist darunter groß genug zum Mitschreiben zu lesen. Der Mittelständler aus Norddeutschland sucht händeringend Fahrer und schreibt deshalb Jobangebote gleich auf die Fahrzeuge. Doch fündig werden die Firmen nur selten.

Der Fahrermangel wächst sich zum zentralen Problem der heimischen Logistik aus. Selbst deutlich höhere Stundenlöhne oder Geldgeschenke zum Jobanfang helfen mancherorts nicht mehr weiter. Betroffene Firmen rechnen damit, dass demnächst Waren nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Die Lobbyverbände schlagen Alarm. Laut einer aktuellen Studie der Weltbank, die von der Kühne Logistics University angefertigt wurde, fehlen in ganz Europa Lkw-Fahrer. „Gegenwärtig sind EU-weit die Probleme in Deutschland und Großbritannien am Größten“, heißt es in der Analyse.

Die Rechnung ist eindeutig: In Deutschland arbeiten rund 1,5 Millionen Lkw-Fahrer, eine Million von ihnen sind älter als 45 Jahre. Derzeit gehen jedes Jahr etwa 50.000 Fahrer in den Ruhestand, Tendenz steigend. Die Daten stammen vom Dekra Arbeitsmarktreport. Das heißt: Diese Personalzahl muss ersetzt werden. Doch das reicht nicht aus. Der Transport auf der Straße wächst in Deutschland im hohen einstelligen Prozentbereich. Dahinter steckt zum Beispiel der Zuwachs der Bestellungen in Onlineshops. Demgegenüber bildet das Speditionsgewerbe im Durchschnitt der vergangenen Jahre nur rund 10.000 Neuanfänger im Fahrerjob aus.

Aktuell fehlen laut den Zahlen des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) mindestens 45.000 Fahrzeugführer, wie die Branche den Beruf nennt. „Der Arbeitsmarkt ist leergefegt, wir finden keine Fahrer mehr“, sagt Mathias Krage, Verbandschef und Eigentümer des gleichnamigen Logistikunternehmens aus Hannover. Auch mehr Geld helfe derzeit nicht weiter. „Wir werden bei den Löhnen in Richtung des Niveaus der IG Metall gehen“, sagt Krage. Statt 2000 Euro Bruttomonatslohn, wie es noch vor einem Jahr üblich war, fingen Fahrer heute mit 2500 bis 3000 Euro eine neue Stelle an. In Großstädten wie Berlin seien Stundenlöhne von 18 Euro üblich. Hinzu kommen die Spesen für die Ferntouren.

Laut Beobachtungen des Verbands zahlen Speditionen derzeit Antrittsgelder von 2000 Euro und mehr, wenn ein neuer Kandidat mit der Arbeit beginnt. Aus den USA, wo die Situation am Arbeitsmarkt für die Branche ähnlich ist, berichten Fachmedien von Handgeldern ab 10.000 Dollar (8340 Euro). Das Problem betrifft die große Mehrheit der Firmen: Laut einer Befragung der Bundesvereinigung Logistik (BVL) erwarten 82 Prozent der Betriebe, dass sich der Fachkräftemangel in den kommenden zehn Jahren negativ oder stark negativ auf den Erfolg ihres Unternehmens auswirken wird.

„Wir nehmen uns im Moment nur untereinander das Fahrpersonal weg. Geld allein hilft nicht, das Problem zu lösen“, sagt Krage. Es gebe einfach zu wenig qualifiziertes Personal. Die Branche müsse es schaffen, die Arbeit als Berufskraftfahrer wieder attraktiv zu machen. Doch an der Attraktivität hapert es ganz gewaltig. So beklagen die Lobbyisten zum Beispiel den „schlechten persönlichen Umgang an den Be- und Entladerampen von Industrie und Handel“. Im Alltag kommen Lkw-Fahrer auf Lagerplätzen an, auf denen in Spitzenzeiten mehr als 100 Ladungen auf Abfertigung warten.

Das kann auf dem Gelände der Sortierfabrik von Amazon in Bad Hersfeld eintreten oder vor dem Zentrallager der Supermarktkette Rewe am Münchner Flughafen. Onlinehändler Amazon hat bei den Speditionen einen besonders schlechten Ruf, wenn es um die Organisation der Anlieferung an die Lagerhallen geht. Aber auch die Großanlage von Rewe, die sich neben den Start- und Landebahnen ausbreitet, gilt unter den Lkw-Fahrern als Problemfall. Durch den Stau an der Laderampe vergeuden die Fahrer wertvolle Lenkzeit, das ist die gesetzlich erlaubte Zeit hinter dem Steuer. Oftmals werden sie dadurch gezwungen, ihre vorgeschriebene Pause dort einzulegen – auf unwirtlichen Industriearealen ohne Toilette, Dusche oder Verpflegung.

Was die Ausbildung betrifft, so leidet das Speditionsgewerbe immer noch unter dem Wegfall der Wehrpflicht. Denn in den Zeiten des Wehrdienstes hat die Bundeswehr jedes Jahr zwischen 10.000 und 15.000 Lkw-Fahrer ausgebildet. Dieser Nachwuchs fehlt der Branche seither. Bislang schafft es das Gewerbe nur knapp, diese Zahl durch eigene Fahrerausbildung auszugleichen. Doch das reicht nicht. Die Speditionslobbyisten sprechen schon davon, dass „die Versorgungslage in Deutschland in Gefahr“ sei. Demnach könnten demnächst Amazon-Artikel nicht mehr vorrätig sein oder Regale im Supermarkt leer bleiben.

Quelle dieses Artikels klick hier : Welt


 
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